Lübeck bei Nacht …

… gab es gestern Abend als kostenlose Beigabe zu Eckhart von Hirschhausens „Medizinischen Kabarett“ im Lübecker MuK.

Es war ein ganz wunderbarer Abend. Sehr unterhaltsam, sehr lustig, sehr tiefgründig, sehr berührend und es gab viele Gedanken zum Mitnehmen, um zu Hause in Ruhe darüber nachzudenken.

Die Lübecker Musik- und Kunsthalle ist sehr fein. Schluckt 1500 Zuschauer (es war ausverkauft), die einen aber nicht wirklich bedrängen, weil es doch ziemlich weitläufig ist. Die Akustik ist super und wir konnten vom Rang aus gut sehen. Die Plätze sind alle so angeordnet, dass einem der Kopf vom Vordermann nicht die Sicht nimmt. Sehr geschickt gemacht.

Sollte sich Herr von Hirschhausen irgendwann ein neues Programm ausdenken, würde ich gern wieder bei ihm vorbeischauen.
Bis es so weit ist, kann ich mich an dem Applaus erfreuen, den er uns zum Abschied geschenkt hat. Das war eine wirklich lustige Aktion. Eine super witzige Idee. Ich habe ihn mir vorhin per Mail bestellt. Sobald sie die Audiodatei vom gestrigen Schlussapplaus fertig haben, schicken sie mir die Datei per Mail zu. Jedem anderen, der sich einen bestellt natürlich auch.

Weil es zeitlich nicht anders ging, habe ich den Gatten gestern Abend von der Arbeit abgeholt und ihn dann nach Lübeck gekarrt. Während ich fuhr, hat er sein Abendessen, das ich ihm tagsüber gebastelt hatte, verspeist.

Es hat ein bisschen gedauert, bis mir eingefallen ist, was es kalorienfreundliches, aber dennoch sättigendes und handliches geben kann.

Ich habe mich zum einen für Hackfleischbagel entschieden …

… also im Grunde Burger ohne Brötchen und mit einem Loch in der Mitte. Das Loch hat keinen tieferen Sinn. Ich würde es beim nächsten Mal weglassen. Da drin sammelt sich beim Backen nur das ganze Eiweiß …

… welches man dann nachher mühsam aus dem Loch puhlen muss. Die Hackfleischbagel haben eine schöne Konzistenz … sind schön stabil …

… sodass sie beim Essen nicht zerbröseln.

Während die Hackfleischbagel im Backofen garten, habe ich eine Eierrolle produziert …

Die war sehr sehr lecker und ganz einfach herzustellen.

Die war sogar so lecker, dass ich mir heute zum Frühstück eine für mich ganz alleine gemacht habe …

Köstlich!

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Meine Badeschlappen sind inzwischen gekommen und dem Schwimmbadbesuch steht somit nichts mehr im Weg, außer der Schweinehund … die Panik.

Die bestellten Flip Flops riechen genauso, wie Flip Flops für mich riechen müssen, nämlich aufdringlich nach Gummi. So habe ich das jedenfalls aus meiner Kindheit in Erinnerung.

… sie passen, aber zuerst vermutete ich, dass es sich um japanische Flip Flops handelt, weil ich nur ganz kleine, Geishamässige Schritte machen konnte ;O)) …

Ein beherzter Schnitt durchs Nylonseil machte meine Vermutung aber zunichte und ich konnte entfesselt in die Küche gelangen …

… jaja, Frauen und Technik ;O))).

Erstaunt hat mich, dass es sich bei den Dingern quasi um ziemlich gesunde Schlappen handelt …

Zumindest liest es sich so.

Jetzt muss ich Yoga machen. Ich habe mir heute in der Bücherei eine DVD ausgeliehen. Die darf ich nur 14 Tage leihen. Darum muss ich sie hurtig abturnen.
Eigentlich wollte ich ein von Hirschhausen Buch leihen. Gab aber keins. Bei der Onleihe gibt es auch keins.
An sich ist die Geschichte anders herum – weil es bei der Onleihe keinen Hirschhausen gab, habe ich mich in die Stadtbücherei getragen, wo es auch keinen gab und damit ich nicht umsonst dort war, habe ich die Yoga DVD mitgenommen … OoooooooooOoooOOOOOooooHmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm … aber egal wie rum – ich muss jetzt yogan (klingt ein bisschen wie vegan)

„Sie bemüht sich die ihr gestellten Aufgaben zu erfüllen“, …

… stand in meinem Zeugnis der ersten Klasse. Da ich auch heute noch bemüht bin die mir gestellten Aufgaben zu erfüllen, habe ich mich gestern um etwas Yoga gekümmert. Zuerst schaute ich, was hier bei uns im Städtchen für Yogakurse angeboten werden.
Es wird erstaunlich viel angeboten, aber ich habe schnell festgestellt, dass das alles nichts für mich ist. Zu viel OOOhmmmm und Selbst- und Sinnfindung. Das oder so bin ich nicht. Außerdem ist es mir viel zu teuer. 65 Euronen im günstigsten Fall und das auch nur als ganz dürres Grundgerüst, um auf einem Bein zu stehen und Oooohmmm zu machen, finde ich übertrieben und werde beim Gedanken daran noch verspannter. Außerdem ist vieles dabei, das ich gar nicht machen darf, weil zum Bespiel die Hüfte und die Knie solche Belastungen nicht machen sollen.

Nun habe ich mich für die Selfmade-Variante entschieden und mir zwei Bücher bestellt. Dank Sameday-Lieferung konnte ich gestern Abend die beiden in den Händen halten:

… nun sehen Sie Werbung …

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Das linke ist speziell auf Nacken- und Rückenprobleme ausgelegt. Das rechte ist ganz sanftes … bequemes Yoga … Yoga auf dem und mit dem Stuhl … Tenor: Hier kannst du sitzen bleiben und einfach anfangen. Zu diesem Buch gibt es eine begleitenden DVD.

Beide Bücher gefallen mir, gerade wegen ihrer sehr unterschiedlichen Art, sehr gut. Bei dem linken bin ich am Überlegen, ob ich es meiner Mutter zu Weihnachten schenke. Das meiste sind Übungen, die sie noch schaffen sollte und die, bei denen Gefahr besteht, dass sie vom Stuhl fällt, kann sie weglassen. Bis Weihnachten ist ja noch ein bisschen Zeit, um zu einer abschließenden Entscheidung zu kommen. Ich mache erst einmal selbst ein paar Übungen.

Den Lotussitz wende ich quasi sowieso täglich an …

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… wenn ich in meinem Zimmer auf dem Sofabett sitze und das Internet leer lese oder ihm geistvolle Blogbeiträge lachgroehl hinzufüge.

Die Aussicht auf die Futtersäule ist leider noch etwas traurig …

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… so richtig hat es sich noch nicht herumgesprochen, dass es hier etwas zu fressen gibt. Gestern habe ich eine Meise beim Körner stibitzen erwischt. Heute habe ich noch niemanden in der Nähe der Säule gesehen.

Dafür habe ich gestern auf dem Rasen unter unserem Fenster einen Grünspecht gesehen. Den kannte ich noch nicht. Buntspecht ja, aber Grünspecht ist neu. Ich bin immer wieder erstaunt über die Artenvielfalt, die es hier gibt.

Jetzt eile ich davon Frühstückskörner picken.

Schönen Sonntag!