Kalt ist es, …

…  so kalt, dass die armen Autofahrer ihre Autos frei kratzen müssen (wir auch gleich), aber wunderschön sonnig.
Heute Morgen habe ich es sehr genossen, den durchs gekippte Fenster hereinquellenden Geräuschen des Lebens zu lauschen, als ich unter meiner  warmen Bettdecke lag. Ich liebe das! Still daliegen und horchen, was das Leben macht.
Draußen fährt ein Bus vorbei, ein Auto wird frei gekratzt, der Nachbar von unten erwacht, jemand schlurft mit seinem Hund vorbei, weit entfernt kläfft ein anderer Hund, Menschen wünschen sich einen guten Morgen und hätte ich beim Gatten geschlafen und nicht in meinem „Elfenbeinturm“ bei geschlossenen Türen (damit ich den schnarchenden Gatten nicht höre), hätte ich gehört, dass die Enkel der auf der anderen Seite unter uns wohnenden Nachbarn doch über Nacht geblieben sind und den Tag fröhlich im Treppenhaus begrüßt haben.

Wenn ich jetzt nicht los müsste, würde ich noch mehr schreiben wollen …

… zum Beispiel, dass es meiner Hüfte wieder besser geht …

… oder dass sie meiner Mutter den nächsten Pflegegrad wieder verwehrt haben (vielleicht wäre es gelungen, wenn sie auf mich gehört hätte und sich nicht so hilfreiche Hilfe von Herrn Sonnenschein geholt hätte …

„Was soll ich denn mit einem Wanneneinstieg? Kann ich doch gar nicht alleine?“

Ach? Nein, ich habe nicht gesagt – Hab ich doch gleich gesagt.) 

Muss jetzt davon eilen …

Hach, wie toll!

Das Wetter ist heute schon viel länger schlecht, als sie angesagt haben.
Von mir aus darf es noch eine Weile so weitermachen und grau und sprühregnerisch bleiben.

…sing … 🎵…Regenwetter, Pilzzeit, erster Pilz PLOPP! Regenwetter, Pilzzeit, zweiter Pilz PLOPP! Sagt der erste Pilz zum zweiten: „Pilz warum denn immer ich?“ Regenwetter, Pilzzeit, dritter Pilz PLOPP! Sagt der zweite Pilz zum dritten: „Pilz warum denn immer ich?“ Regenwetter, Pilzzeit, vierter Pilz PLOPP! Sagt der dritte Pi … … … … 🎶🎶 PLOPP!

Guten Morgen

  • es ist wunderbar düster, grau und feucht – eine wirklich angenehme Abwechslung in diesem Sommer
  • obwohl ich quasi gerade erst aufgestanden bin, bin ich schon wieder (oder immer noch?) müde – ich habe heute Nacht wieder einmal zwei Stunden die Welt bewacht
  • damit ich gleich das Bad putzen kann, habe ich mir eine große Kanne Zaubertrank gekocht – ja, tolles Wetter zum Tee trinken
  • gegen seine vom Hersteller gewollte Inkontinenz beim Ein- und Ausschalten habe ich PhiLip meine Minion-Tasse geschenkt …20180830_093950

    … weiterer Vorteil: die Laune wird morgens gleich viel besser, wenn man angestrahlt wird

  • ich beobachtete wundersame Dinge … da hockte ein dicker Mann auf der Mittelinsel schräg gegenüber von uns und zupfte mit spitzen Fingern Unkraut …DSCN4510 Kopie
    … ups! Tschuldigung! Ist aus Versehen hier reingerutzt, aber das ist das, was mein PE unter „Ausrichten und Freistellen“ versteht … alles muss man selber machen …

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    … das Häschen in der Grube hat wirklich jedes Unkräutlein einzeln herausgezupft, aber er hat gut gearbeitet. Am Ende sieht es so aus:

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    … zu weit weg für die Endkontrolle? Moment!

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    Wirklich ordentlich. Sogar das Laub an der Biegung zu Füßen des Schildes hat er weggefegt und mitgenommen in seinem orangen Auto

  • ja, in der Tat, manchmal ist das Leben zu banal, um vernünftige spannende Brösel für den Blog zu bescheren
  • um nicht länger zu langweilen … wobei ich mich gar nicht langweile … verabschiede ich mich ins Bad und putze das Klo, lasse aber noch meinen gestern unter Mühen und Plagen (Wespen) frisch bepflanzten Fensterausblick da20180830_094040

    … ja, es handelt sich um winterharte Alpenveilchen und Enzian … ganz rechts ist der Polsterphlox für die Bienen, aber der blüht erst wieder im Frühjahr – ich hoffe zumindest, dass er mir treu bleibt und wiederkommt, denn dieses Jahr blühte er sehr emsig

  • die Pflanzaktion gestern war wirklich doof … weil die Wespen mich draußen nicht in Ruhe gelassen haben, habe ich alles, unter Mühen, weil sie das auch nicht wollten, nach drinnen geschleppt …20180829_144821

    … und dort unter Deckenflutlicht, weil es durch die ausgefahrene Markise zu dunkel war, eine riesen Sauerei veranstaltet …

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    … das sind nur die schäbigen Reste. Die Endreinigung. Ich hatte zwischendurch schon geputzt … diese blöden Viecher!

  • jetzt geh ich wirklich!
  • Schönen Tag!

Oft fragt mich der Gatte …

… beim gemeinsamen Morgenkaffee, was ich für den Tag geplant habe. Meistens lautet meine Antwort: „Nichts!“

In der Tat plane ich meine Tage sehr selten. Ein bisschen Struktur … ein Gerüst an dem ich mich durch den Tag hangeln kann, wäre zwar manchmal ganz hübsch, aber an sich mag ich in der Art nicht planen. Die Erfahrung der ersten Monate in der neuen Heimat hat auch gezeigt, dass es wenig Sinn hat zu planen. Es kommt sowieso meistens anders als gedacht. Die anfallende Hausarbeit mache ich, wenn sie anfällt und sich gar nicht mehr umgehen lässt. Aber an sich ist es doch völlig wurscht wann ich zum Beispiel den Geschirrspüler ausräume, die Krümel vom Brot schneiden wegwische oder staubsauge. Heute habe ich Geschirrspüler ausräumen Geschirrspüler ausräumen sein lassen, das frisch angefallene dreckige Geschirr hübsch in der Küche verteilt, die Krümel dort liegen lassen, wo sie hingefallen sind und bin, nachdem ich dem Gatten nach gewunken hatte, stöckeln gegangen. Machte auf Grund der Großwetterlage Sinn. Später sollte es regnen.

Hat es tatsächlich auch pünktlich getan und ich habe ganz ungeplant die Gunst des mit Hagel vermischten Regengusses genutzt und habe den Balkonboden geschrubbt. Heute Morgen beim lange dem Gatte Nachwinken war mir nämlich aufgefallen, dass es bei Nässe ganz schön glitschig auf dem Balkon ist und man hässliche Abdrücke im Balkonmoos hinterlässt … iiiiih! Wie eklig!
Diese ungeplante Aktion hat mich nicht nur ziemlich nass werden lassen, nein, sie hat mich auch glücklich und zufrieden gemacht.

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Wirklich schön und wie neu ist der Boden natürlich nicht, aber er ist doch sehr viel besser als vorher.

Auf der Seite des Gatten …

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… sitzt das Zeug so fest, dass ich wahrscheinlich einen Spachtel bemühen müsste. Da wir aber nicht die Absicht haben vom Boden zu essen, bin ich mit dem Ergebnis …

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… durchaus zufrieden. Zumal ich nicht nur den Boden geschrubbt habe, sondern auch den „Grünspan“ Grünbelag unten an den Glasverblendungen entfernt habe.
Vielleicht spült nun der immer wieder kommende Regen der nächsten Tage noch ein bisschen angeweichten Dreck weg.

Heute haben wir richtiges Aprilwetter … kühl, Regen, Sonne, Hagel, Blitz und Donner … ganz entzückend. So ganz anders als letzte Woche und es macht den Pollen das Fliegen schwerer … sie schaffen es aber immer noch … Hatschi!

Kabelbinder …

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… sind ein geiles Zeug! Und nicht nur bei „Fifty Shades of Grey“, sondern auch im realen Leben …

Bei uns soll es in den nächsten Tagen wieder einmal stürmen. Sturm ist nicht mein Lieblingswetter. Ich habe sogar ziemlich Angst vor bei wegen und überhaupt Sturm.

Angst habe ich auch um unsere neuen Balkonkästen. Nicht weil sie so besonders wertvoll sind (wir haben die günstigsten genommen, weil sich in den letzten Jahren herausgestellt hat, dass die Dinger mit Wasserreservoir nix für uns sind … es sein denn wir würden Wasserpflanzen pflanzen. Alle andere ertrinkt, weil sie kein Seepferdchen habe … zu viel Regen, der gesammelt, aber nicht gebraucht wird und nicht weg kann), sondern weil sie irgendwie anders sind … niedriger, logisch fehlt doch das „Sammelbecken“ im Souterrain der Kästen.
Der Gatte sagt, das ist Quatsch. Ich muss mir keine Sorgen machen. Die Dinger hängen fest.
Nun ist der Gatte aber nicht da und da kann die Gattin ihren Sorgen und ihrem Bastelfieber …20180315_164708

 

… freien Lauf lassen. Merkt der Gatte gar nicht. Denn wenn er nach Hause kommt ist es längst dunkel und morgen früh kuckt er nicht und meinen Blog liest er nie nicht ;O)).

Ich habe , wie ich hoffe, den Balkon sturmfest gemacht … die Balkonkästen festgezurrt …

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… es lässt sich schwer fotografieren ohne vielleicht doch das smarte Phone in die Tiefe zu werfen …

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Vielleicht versteht man es, wenn ich es verbal erläutere …

… also man verbinde drei lange Kabelbinder, wickelt diese dann um die Kästen unter Einbeziehung des Balkongeländers an der unteren, schmaleren Verstrebung und zurrt die Kabelbinder fest. Fertig! … ganz ohne lange, langweilige Geschichte…muhaha.

Dann habe ich noch die Schale/den großen Topf mit den Frühlingspflanzen vom Tisch auf den Boden expediert 

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Dabei habe ich die drei dicken hängenden Gänseblümchenblüten gepflückt und mit einem Hornveilchen und ein wenig Blattgrün als Schwimmpflanzen arrangiert …

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Nochmal fertig!

Schönen Abend! Ich muss mich noch ein ganze Weile langweilen bis der Gatte nach Hause kommt. Wahrscheinlich bin ich bis dahin verhungert und vom Fleisch gefallen.

Heute Morgen sah …

… es draußen noch genauso unfreundlich aus wie gestern den ganzen Tag …

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… total diesig und Regen, Regen, Regen.
Immerhin ist der Frost schon etwas aus den Blumenkästen gewichen, sodass sich meine Hornveilchen langsam wieder aufrichten …

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… nicht nur die auf dem zurückgesetzten, wärmeren Fensterbrett, sondern auch die in der ersten Reihe mit Panoramablick …

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Das Wetter war so scheußlich, dass es der Gatte vorgezogen hat, erst gegen 14:00 Uhr zur Arbeit zu eilen …

… zu der Zeit wurde das Wetter wesentlich besser. Es kam sogar die Sonne heraus. Was es mir ermöglichte schöne Bilder von unserem Bienenhotel … unserer Bienenwabe … unserer Bienenisthilfe zu machen …

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Ich habe ganz lange gesucht, bis ich etwas gefunden hatte, das den Lebensbedingungen der Bienen entgegenkommt.

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Jetzt hoffe ich, dass ich ihren Geschmack getroffen habe und viele Bienen einziehen. Sollten ganz schnell alle Zimmer besetzt sein, können wir noch anbauen …

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… ich mag meine unsere Wabe total gerne.

Es ist warm, …

… es ist hell …
… der Kiosk und der Bäcker haben schon auf. Was ich aber nicht weiß, weil ich es gesehen habe, sondern weil ich es gestern gelesen habe.

Heute sehe ich an einem anderen Ort ganz andere Dinge. Ich sitze noch in meinem warmen Bett, habe Paula auf dem Schoss und schaue dem Schnee vor dem Fenster beim Fallen zu …

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An sich braucht hier keiner den Schnee, aber wenn er fällt, fällt er. Kann man nichts machen, also kann ich mich auch daran erfreuen, wie hübsch es aussieht und mich darin verlieren, zu erkenne welche Muster der Schnee beim Fallen in die Luft zeichnet. Das habe ich schon immer gerne gemacht.
Wenn ich bei Schneefall Auto fahre, muss ich mich immer sehr anstrengen nicht im Sog des sich bildenden Schneekreisel zu versinken. Heute muss ich aber nicht fahren. Nur den Gatten hat es nach draußen getrieben, weil er arbeiten muss.

Ich bin gestern genug gefahren. Denn gestern machte ich einen Tagesausflug in die alte Heimat. Bei meiner Mutter und dem Kind nach dem Rechten und Linken kucken. Mein schlechtes Gewissen hat mich so lange bequatsch bis ich davon überzeugt war, dass es nach acht, nein, neun Wochen sind es sogar schon, Zeit wird und meine Verpflichtung ist (ja, ich drehe auch gerade innerlich mit den Augen) dies zu tun.

Bei meiner Mutter war ich nach knapp zwei Stunden, nachdem wir minimal geplaudert und ich mich davon überzeugt hatte, dass sie endlich unsere Festnetznummer richtig in ihrem Telefon gespeichert hat und nicht mehr einen fremden Mann anruft und ihm den AB vollquatscht, ich gesaugt, gewischt und einen großen Fleck, der sehr organisch aussah (ich habe nicht gefragt, was es war … ich wollte es nicht wissen) aus dem Teppich geschrubbt hatte, wieder draußen.
„Nö, ich brauche nichts mehr und ich habe dir auch nichts mehr zu sagen. Geh mal wieder.“, bekam ich auf meine Frage, ob ich noch etwas für sie tun kann, ob wir noch uns ein bisschen gemeinsam hinsetzen und reden wollen, zur Antwort.

Das stürzte mich ein wenig in Verwirrung. Plötzlich hatte ich zwei Stunden Zeitüberschuss. Denn mit meinem Kind war ich erst gegen 14:00 Uhr verabredet. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich mich auf Berlins Straßen herumgetrieben. Nicht, dass ich das erstrebenswert finde und wirklich brauche, aber zum Zeit totschlagen, wäre es okay gewesen.
Ich entschied mich dann dafür dem Kind eine WhatsApp zu schreiben und schon mal in Richtung alte Heimat zu fahren. Wir wollten uns sowieso auf halber Höhe an der Ringbahn treffen, also konnte ich die zwei weiteren Stationen, die dafür nötig sind, in seine Richtung fahren und dort durch das kleine, warme Einkaufszentrum schlendern, ein Wasser und Hühneraugenpflaster kaufen und auf einer Banke auf ihn warten.
Unterwegs kontrollierte ich immer wieder mein smartes Phone, ob mein Kind mich schon erhört hatte. Hatte er nicht. Machte aber nichts, ich hatte einen Plan und war beschäftigt.
In dem Einkaufszentrum angekommen, schrieb ich ihm noch eine WhatsApp, in der ich ihm mitteilte, dass ich jetzt dort wäre und bis zur besprochenen Zeit auf ihn warte. Ich tapste gerade durch den Drogeriemarkt und suchte Hühneraugenpflaster, als sich das Kind meldete und fragte, ob er jetzt schon kommen soll. Ich habe es ihm freigestellt und charmant wie er ist, machte er sich gleich auf den Weg. Als er kam, erwischte er mich noch dabei, wie ich versuchte das neumodische Hühneraugenpflaster zu verstehen … chic transparent ist es ja, aber wenn man ein Fachabi zur Anbringung braucht, emfinde ich es als äußerst doof und lästig. Davon wie die Leute kucken, will ich gar nicht reden. 
Nachdem mein Fuß wieder bekleidet war, wir uns begrüßt und übereinander gefreut hatte, den Müll – die Reste meines Hühneraugenpflasters (mehr Müll als Pflaster…mitdenaugenroll)  und die Post, die er mir mitgebracht hatte, es war nur Werbung, fachgerecht (mein Kind ist ein hervorragender Postschredder vor öffentlichen Mülleimern) entsorgt hatten, machten wir uns auf den Weg in den Botanischen Garten. Dort gibt es viele schöne, warme Gewächshäuser. Ein ziemlich guter Ort, um bei der Kälte gemeinsame Zeit zu verbringen.
Nein, zum Kind nach Hause konnten wir nicht. Der, also mein ehemaliger und des Kindes jetzt Noch-Mitbewohner war da und hat, als ich auszog, ganz klar gesagt, dass ich nur in die Wohnung darf, wenn er nicht da ist. Nein, wir haben uns nicht im Streit getrennt. Er ist einfach so.

Im Botanischen Garten war es nett. An machen Stellen viel zu warm und zu feucht. Tropen sind, nachdem man längere Zeit Minusgraden ausgesetzt war, nicht nur unangenehm für die kalten Brillengläser. Man selbst beschlägt auch irgendwie ganz plötzlich an der Haut unter den Klamotten …
Die Kamelien standen noch in voller Blüte. Waren wunderschön anzusehen und rochen wundervoll … und in diesem Gewächshaus war es angenehm kühl.
Leider sind die Gewächshäuser nicht endlos und selbst mit gemütlich auf einer Bank im Grünen sitzen, den Pflanzen beim Wachsen zu kucken und übers Leben plaudern, ist man irgendwann durch. In unserem Fall viel zu früh. Mein Zug nach Hause ging erst viel später.

Wir beschlossen Ikea einen Besuch abzustatten. Das Kind will sich demnächst ein Bett kaufen und da kann man schon mal kucken. Also ab in die Bahn … erstaunlicherweise erwischten wir wieder dieselbe Ringbahn wie bei der Hintour … für mich war es sogar die dritte Fahrt mit dem Zug) was ich/wir an den Schmierereien und der einen vollgekotzten Sitzreihe (ja, das ist Standard in Berlins S-Bahnen) erkannten.
Bei Ikea war es lustig, wie immer wenn wir uns irgendwo aufhalten, wo man etwas käuflich erwerben kann. Ein eventuelles Bett haben wir gefunden, ich habe dem Kind zu gesichert, dass ich ihm, wenn er Stoff findet, der ihm gefällt, Gardinen nähe. Dann gab es noch einen Hot Dog fürs Kind und es war immer noch zu viel Zeit übrig, um gleich am Südkreuz zu bleiben und auf meinen Zug zu warten.
So habe ich im Anschluss mein Kind mit der Bahn, dieses Mal erwischten wir eine frisch eingesetzte S-Bahn, was man daran erkannte, dass sie bei der Einfahrt gänzlich leer war, sechs Minuten auf dem Südkreuz dumm rumstand und dann erst losfuhr, nach Hause gebracht.
Dort huschten wir in den Edekamarkt, weil das Kind einkaufen musste und mir unbedingt das „Kräuterbeet“, das sie dort seit neuestem haben, zeigen wollte.
Ich muss sagen, ich war total beeindruckt …

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… und finde die Idee dieses Kräuterschrankbeetes wunderbar. Links außen neben dem Schrank, nicht im Bild, stehen die geernteten Kräuter, die man kaufen kann. Das sieht wirklich total frisch und lecker aus. Ich bin ein wenig neidisch. Vor allem weil es ganz spannende Kräuter gibt. Unter anderem eine Korianderart, die ich nicht kenne und sehr hübsches Thailändisches Basilikum, welches ich liebe.

Nach dem Ausflug in den Supermarkt und der Verabschiedung des Kindes hatte ich immerhin nur noch eine gute Stunde totzuschlagen, was mit einem weiteren Besuch im Einkaufszentrum, welches auf dem Weg lag, um dort das Klo zu benutzen, dem Erwerb einer Laugenbrezel, einer weiteren S-Bahnfahrt, das Durchstöbern der drei Buchläden ohne etwas zu kaufen … schließlich ging es nur ums nicht frieren müssen und nein, es gab nicht wirklich etwas wo man sich hätte reinsetzen können … die es am Südkreuz gibt und einem wärmenden Besuch bei dm, gelang.

Ganz selten war ich so froh und erleichtert, dass endlich die Einfahrt meines Zuges angekündigt wurde. Ich war nämlich schon wieder zehn Minuten den Bahnsteig auf  und ab getigert, um nicht festzufieren.
In Hamburg hat mich der treusorgende Gatte netterweise mit dem Auto vom Bahnhof abgeholt und so waren wir/ich dann um Viertel nach zehn zu Hause, wo ich morgens um halb sieben aufgebrochen bin.
Es war ein langer, kalter Tag mit mehr als 15000 Schritten (so viel zeigte der Schrittzähler des Kindes an, als wir uns trennten) , aber auch in weiten Teilen ein schöner Tag.
ich hoffe sehr, dass mich meine Kind im März ein paar Tage besuchen kommt.

1295 Wörter steht da ganz rechts in der Eingabemaske, lese ich gerade … vielleicht Zeit diese lange langweilige Geschichte zu beenden.
Ich bin übrigens zwischendurch aufgestanden, habe mir einen Tee gekocht, mich davon überzeugt, dass der Luxus-Allesschneider, den wir uns geleistet haben, damit die Brote des Gatten noch hübscher werden, funktioniert und bin mal wieder eingeschneit …

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… ;O))  mein Hang für maßlose Übertreibungen ist doch bekannt.

Macht euch einen schönen, warmen Sonntag!