SonntagsSüss

Mandelwaffeln mit ZitronenQuarkCreme.

Zur Feier des Tages und weil ich mir endlich einmal Mühe geben wollte, habe ich noch ein paar essbare Blümchen drüber gestreut … sehr hübsch. Wertet die einfache Speise total auf.

(Wenn denn irgendwann die Erdbeeren auf den Feldern reif sind, werde ich welche pflücken gehen und dann einen ErdbeerQuarkCremeKuchen mit schokoladigem Mandelmürbteigboden basteln … sind bald die Erdbeeren reif? *quengel*)

Jetzt gerade lasse ich die Sonne auf mich scheinen …

… schaue und höre dem Sonnenschirm beim Um- und wieder Zurückklappen zu … ist doch ganz schön windig …, übe mich im Nichts tun und versuche nicht zu denken. Beides nicht so einfach … bald ist Dienstag …

Es ist warm, …

… es ist hell …
… der Kiosk und der Bäcker haben schon auf. Was ich aber nicht weiß, weil ich es gesehen habe, sondern weil ich es gestern gelesen habe.

Heute sehe ich an einem anderen Ort ganz andere Dinge. Ich sitze noch in meinem warmen Bett, habe Paula auf dem Schoss und schaue dem Schnee vor dem Fenster beim Fallen zu …

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An sich braucht hier keiner den Schnee, aber wenn er fällt, fällt er. Kann man nichts machen, also kann ich mich auch daran erfreuen, wie hübsch es aussieht und mich darin verlieren, zu erkenne welche Muster der Schnee beim Fallen in die Luft zeichnet. Das habe ich schon immer gerne gemacht.
Wenn ich bei Schneefall Auto fahre, muss ich mich immer sehr anstrengen nicht im Sog des sich bildenden Schneekreisel zu versinken. Heute muss ich aber nicht fahren. Nur den Gatten hat es nach draußen getrieben, weil er arbeiten muss.

Ich bin gestern genug gefahren. Denn gestern machte ich einen Tagesausflug in die alte Heimat. Bei meiner Mutter und dem Kind nach dem Rechten und Linken kucken. Mein schlechtes Gewissen hat mich so lange bequatsch bis ich davon überzeugt war, dass es nach acht, nein, neun Wochen sind es sogar schon, Zeit wird und meine Verpflichtung ist (ja, ich drehe auch gerade innerlich mit den Augen) dies zu tun.

Bei meiner Mutter war ich nach knapp zwei Stunden, nachdem wir minimal geplaudert und ich mich davon überzeugt hatte, dass sie endlich unsere Festnetznummer richtig in ihrem Telefon gespeichert hat und nicht mehr einen fremden Mann anruft und ihm den AB vollquatscht, ich gesaugt, gewischt und einen großen Fleck, der sehr organisch aussah (ich habe nicht gefragt, was es war … ich wollte es nicht wissen) aus dem Teppich geschrubbt hatte, wieder draußen.
„Nö, ich brauche nichts mehr und ich habe dir auch nichts mehr zu sagen. Geh mal wieder.“, bekam ich auf meine Frage, ob ich noch etwas für sie tun kann, ob wir noch uns ein bisschen gemeinsam hinsetzen und reden wollen, zur Antwort.

Das stürzte mich ein wenig in Verwirrung. Plötzlich hatte ich zwei Stunden Zeitüberschuss. Denn mit meinem Kind war ich erst gegen 14:00 Uhr verabredet. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich mich auf Berlins Straßen herumgetrieben. Nicht, dass ich das erstrebenswert finde und wirklich brauche, aber zum Zeit totschlagen, wäre es okay gewesen.
Ich entschied mich dann dafür dem Kind eine WhatsApp zu schreiben und schon mal in Richtung alte Heimat zu fahren. Wir wollten uns sowieso auf halber Höhe an der Ringbahn treffen, also konnte ich die zwei weiteren Stationen, die dafür nötig sind, in seine Richtung fahren und dort durch das kleine, warme Einkaufszentrum schlendern, ein Wasser und Hühneraugenpflaster kaufen und auf einer Banke auf ihn warten.
Unterwegs kontrollierte ich immer wieder mein smartes Phone, ob mein Kind mich schon erhört hatte. Hatte er nicht. Machte aber nichts, ich hatte einen Plan und war beschäftigt.
In dem Einkaufszentrum angekommen, schrieb ich ihm noch eine WhatsApp, in der ich ihm mitteilte, dass ich jetzt dort wäre und bis zur besprochenen Zeit auf ihn warte. Ich tapste gerade durch den Drogeriemarkt und suchte Hühneraugenpflaster, als sich das Kind meldete und fragte, ob er jetzt schon kommen soll. Ich habe es ihm freigestellt und charmant wie er ist, machte er sich gleich auf den Weg. Als er kam, erwischte er mich noch dabei, wie ich versuchte das neumodische Hühneraugenpflaster zu verstehen … chic transparent ist es ja, aber wenn man ein Fachabi zur Anbringung braucht, emfinde ich es als äußerst doof und lästig. Davon wie die Leute kucken, will ich gar nicht reden. 
Nachdem mein Fuß wieder bekleidet war, wir uns begrüßt und übereinander gefreut hatte, den Müll – die Reste meines Hühneraugenpflasters (mehr Müll als Pflaster…mitdenaugenroll)  und die Post, die er mir mitgebracht hatte, es war nur Werbung, fachgerecht (mein Kind ist ein hervorragender Postschredder vor öffentlichen Mülleimern) entsorgt hatten, machten wir uns auf den Weg in den Botanischen Garten. Dort gibt es viele schöne, warme Gewächshäuser. Ein ziemlich guter Ort, um bei der Kälte gemeinsame Zeit zu verbringen.
Nein, zum Kind nach Hause konnten wir nicht. Der, also mein ehemaliger und des Kindes jetzt Noch-Mitbewohner war da und hat, als ich auszog, ganz klar gesagt, dass ich nur in die Wohnung darf, wenn er nicht da ist. Nein, wir haben uns nicht im Streit getrennt. Er ist einfach so.

Im Botanischen Garten war es nett. An machen Stellen viel zu warm und zu feucht. Tropen sind, nachdem man längere Zeit Minusgraden ausgesetzt war, nicht nur unangenehm für die kalten Brillengläser. Man selbst beschlägt auch irgendwie ganz plötzlich an der Haut unter den Klamotten …
Die Kamelien standen noch in voller Blüte. Waren wunderschön anzusehen und rochen wundervoll … und in diesem Gewächshaus war es angenehm kühl.
Leider sind die Gewächshäuser nicht endlos und selbst mit gemütlich auf einer Bank im Grünen sitzen, den Pflanzen beim Wachsen zu kucken und übers Leben plaudern, ist man irgendwann durch. In unserem Fall viel zu früh. Mein Zug nach Hause ging erst viel später.

Wir beschlossen Ikea einen Besuch abzustatten. Das Kind will sich demnächst ein Bett kaufen und da kann man schon mal kucken. Also ab in die Bahn … erstaunlicherweise erwischten wir wieder dieselbe Ringbahn wie bei der Hintour … für mich war es sogar die dritte Fahrt mit dem Zug) was ich/wir an den Schmierereien und der einen vollgekotzten Sitzreihe (ja, das ist Standard in Berlins S-Bahnen) erkannten.
Bei Ikea war es lustig, wie immer wenn wir uns irgendwo aufhalten, wo man etwas käuflich erwerben kann. Ein eventuelles Bett haben wir gefunden, ich habe dem Kind zu gesichert, dass ich ihm, wenn er Stoff findet, der ihm gefällt, Gardinen nähe. Dann gab es noch einen Hot Dog fürs Kind und es war immer noch zu viel Zeit übrig, um gleich am Südkreuz zu bleiben und auf meinen Zug zu warten.
So habe ich im Anschluss mein Kind mit der Bahn, dieses Mal erwischten wir eine frisch eingesetzte S-Bahn, was man daran erkannte, dass sie bei der Einfahrt gänzlich leer war, sechs Minuten auf dem Südkreuz dumm rumstand und dann erst losfuhr, nach Hause gebracht.
Dort huschten wir in den Edekamarkt, weil das Kind einkaufen musste und mir unbedingt das „Kräuterbeet“, das sie dort seit neuestem haben, zeigen wollte.
Ich muss sagen, ich war total beeindruckt …

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… und finde die Idee dieses Kräuterschrankbeetes wunderbar. Links außen neben dem Schrank, nicht im Bild, stehen die geernteten Kräuter, die man kaufen kann. Das sieht wirklich total frisch und lecker aus. Ich bin ein wenig neidisch. Vor allem weil es ganz spannende Kräuter gibt. Unter anderem eine Korianderart, die ich nicht kenne und sehr hübsches Thailändisches Basilikum, welches ich liebe.

Nach dem Ausflug in den Supermarkt und der Verabschiedung des Kindes hatte ich immerhin nur noch eine gute Stunde totzuschlagen, was mit einem weiteren Besuch im Einkaufszentrum, welches auf dem Weg lag, um dort das Klo zu benutzen, dem Erwerb einer Laugenbrezel, einer weiteren S-Bahnfahrt, das Durchstöbern der drei Buchläden ohne etwas zu kaufen … schließlich ging es nur ums nicht frieren müssen und nein, es gab nicht wirklich etwas wo man sich hätte reinsetzen können … die es am Südkreuz gibt und einem wärmenden Besuch bei dm, gelang.

Ganz selten war ich so froh und erleichtert, dass endlich die Einfahrt meines Zuges angekündigt wurde. Ich war nämlich schon wieder zehn Minuten den Bahnsteig auf  und ab getigert, um nicht festzufieren.
In Hamburg hat mich der treusorgende Gatte netterweise mit dem Auto vom Bahnhof abgeholt und so waren wir/ich dann um Viertel nach zehn zu Hause, wo ich morgens um halb sieben aufgebrochen bin.
Es war ein langer, kalter Tag mit mehr als 15000 Schritten (so viel zeigte der Schrittzähler des Kindes an, als wir uns trennten) , aber auch in weiten Teilen ein schöner Tag.
ich hoffe sehr, dass mich meine Kind im März ein paar Tage besuchen kommt.

1295 Wörter steht da ganz rechts in der Eingabemaske, lese ich gerade … vielleicht Zeit diese lange langweilige Geschichte zu beenden.
Ich bin übrigens zwischendurch aufgestanden, habe mir einen Tee gekocht, mich davon überzeugt, dass der Luxus-Allesschneider, den wir uns geleistet haben, damit die Brote des Gatten noch hübscher werden, funktioniert und bin mal wieder eingeschneit …

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… ;O))  mein Hang für maßlose Übertreibungen ist doch bekannt.

Macht euch einen schönen, warmen Sonntag!

Sonntagmorgen …

… und der Tag macht seinem Namen alle Ehre, er startet sonnig, aber leider viel zu warm. In der Nacht hat es sich gerade mal auf 20° abgekühlt. Dem entsprechend war meine Nacht … Schwamm drüber.

Ich habe mich mit meinem Kaffee und dem Yoga auf den Balkon verzogen und lassen mir ein Muster auf die Füsse brennen, …

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… so lange es noch halbwegs erträglich ist und lese das Internet ein wenig leerer und füge selbst noch ein paar Buchstaben hinzu.

Nebenbei schreibe ich ein paar Kalorien auf, weil ich seit Dienstag mein Gewicht „resette“. Ganz schlicht mit FdH und brav Kalorien notieren. Hat vor mehr als 30 Jahren für 25 Kilo Abnahme funktioniert, wird es jetzt wohl auch für die vier bis fünf Kilo reichen. Zumal es heute so schöne Apps gibt, in die man seine Zahlen eintragen kann und andere für einen Rechnen.
Für den Reset habe ich mich entschieden, weil es mir ganz fürchterlich aufs Gemüt schlägt, dass sich unaufhörlich ein Gramm zum anderen an meiner Körpermitte und woanders natürlich auch, niederlässt. Das ist nicht gut für meinen Kleiderschrank, aber vor allem ist es nicht gut für meine Arthrose geplagten Gelenke und die sich immer mehr versteifende Wirbelsäule.
Ich hege die irre Hoffnung, dass es nach diesem Reset einfacher ist das Gewicht zu halten, weil ich und mein Körper nach der Runde FdH begriffen haben, dass wir mit weniger auskommen. Schließlich brauchen wir Dank der Wechseljahre rund 400 Kalorien weniger am Tag. Seltsam, dass das mein Körper nicht von allen kapiert. Naja, so ganz seltsam auch nicht. Wenig und schlecht Schlafen macht nämlich Hunger und das gibt noch das eine oder andere Gramm dazu. Hier nachzulesen.

Erstaunlicherweise habe ich seit Dienstag schon zwei Kilo verloren. Klar, in erster Linie Wasser, aber das ist ganz schön, weil jetzt meine Ringe wieder besser passen. Bei der Sommerwärme und dem schwülen Wetter sind die Finger sowieso immer dicker. Kann ein bisschen Verlust an eingelagertem Wasser nur helfen.

Ich kucke jetzt mal, ob ich nicht vielleicht doch noch eine Linkliste in die Seitenspalte eingebaut bekomme. Bisher bin ich zu doof zu.