Schöner wohnen …

… tun wir nicht.
Wir haben es uns im Rahmen unserer Möglichkeiten so gemütlich wie möglich gemacht. Unsere Einrichtung ist keinen Katalogen oder Schöner Wohnen-Heften entsprungen.
Ich habe schon immer sehr individuell und praktisch – heißt: ich kann alles allein wegtragen, eingerichtet gelebt.

Die Kücheneinrichtung, die diese Wohnung ziert, ist schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber durchaus ausreichend und funktional … zumindest habe ich ganz viel Arbeitsfläche und das ist fein. Der Stauraum lässt ein wenig zu wünschen übrig.
Damit mir nicht jedes Mal die hochgestapelten Gewürze aus dem kleinen zusätzlich angebrachten Hängeschrank entgegen fallen und ich dann undamenhaft fluchen muss, …

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hinten rechts oben, der Schrank ist gemeint 

… haben wir beschlossen noch einen zweiten schmalen Hängeschrank zu kaufen und mit viel Glück an der Wand zum Halten zu bringen (die Wände in dieser Wohnung sind von sehr unterschiedlicher Güte … manchmal findet der Dübel Halt, manchmal auch nicht … und die entsprechende Wand ist relativ dünn … der Gatte hat schon einmal von der anderen Seite, dem Badezimmer, durchgebohrt … und ich habe die Löcher wieder zugemacht).

Freitag , als der Gatte wieder einmal Freigang von der Arbeit hatten, machten wir uns auf den Weg. Unsere erste Anlaufstelle war Poco. Äh … ja … spannender Laden. Wir erstanden zwei Fische für die Badewanne, einen Rahmen für den Frosch und einen Gürtel für den Gatten. Der Gatte hat eine Leidenschaft für Gürtel … aber das tut hier nichts zur Sache, wollte nur kurz erwähnt werden. Einen passenden Hängeschrank fanden wir nicht. So verließen wir den Laden schranklos und total beschwingt … laut lachend. Denn das dortige Kassensystem hat uns beide sehr überrascht. Es stehen wie woanders auch richtige Menschen an der „Kasse“, die die Artikel scannen. Das Geld muss man dann aber an einem Kassenautomaten verfüttern, der einem die Scheine gierig aus der Hand reißt, sich aber etwas schwer mit den Münzen tut. Sowohl mit denen, die er zu sich nehmen soll, wie auch mit denen, die er von sich geben soll. Den Kassenbon bekommt man dann wieder von den Menschen an der „Kasse“. So ganz wollte uns das Prinzip nicht überzeugen, aber es war sehr erheiternd.
Danach machten wir uns auf den Weg zu Roller. Dort war es total unspannend, aber wir fanden einen Hängeschrank. Sogar einen richtig netten … hübschen Hängenschrank.

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… nichts großes (wäre auch gar kein Platz für :O)) ), aber für unsere Zwecke ausreichend.

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Weil sich der Schrank so gut aufbauen ließ und die Küche dadurch tatsächlich nicht nur an Stauraum gewonnen hat, habe ich am Samstagmorgen, während des Frühstücks, Online einen weiteren gekauft, den wir dann am Samstagabend, nachdem das Kaffeetrinken mit unserer Vermieterin beendet war (… und die Gute wollte und wollte nicht gehen …) abgeholt und gestern am heiligen Sonntag angebracht haben.

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Jetzt ist alles fein … eben unser schöner wohnen.