Abendbrösel

  • der Gatte hat mir erst die Piazza weg gefressen … den Rest von Sonntag … dann hat er seine drei Sache gepackt, ist zur Arbeit gefahren, hat mich verlassen – gut so
  • ich habe heute Morgen das Puzzle eingepackt …

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    … nein, es war natürlich nicht fertig, aber ich hatte keine Lust mehr weiterhin unseren einzigen großen Tisch zu belegen und die Mahlzeiten improvisiert irgendwo zusammengefaltet zu mir zu nehmen – gut so … irgendwie werde ich doch alt, früher war meine Toleranzgrenze in der Richtung viel höher 

  • ich habe ein anderes Puzzle herausgekramt … weniger Teile …20180110_190930… um genau zu sein nur 150 Teile, aber deutlich kleinere Teile

    20180110_191101_005_01… ein Micropuzzle. Puzzledauer überschaubar und der Platz, den es braucht auch – 10 x 15 cm, aber das Motiv hat es in sich. Beim ersten Mal habe ich auch dazu eine kleine Weile des Abends gebraucht

  • heute Mittag waren der Gatte und ich, wie in den letzten vier Tagen auch, eine große Runde Gassi … heute haben wir mein Schloss … unser Hochzeitsschloss besucht. Im Burggraben … äh … im Schlossgraben stand er …20180110_131825… ein Silberreiher. Ist hier nicht ganz so verbreitet. Sonst stehen immer nur die Graureiher herum. Er stand auch nicht lange. Als ich ein weiteres Foto machen wollte … mit dem smarten Phone lassen sich Fotos nicht so einfach zufriedenstellend „kreieren“  … machte er schon wieder die große Flatter …

    20180110_131833… auch gut

  • ein Blick …20171226_145837
    … auf mein Schloss … unser Hochzeitsschloss
  • zu meiner großen Freude habe ich gerade festgestellt, dass das Kabelfernsehen wieder funktioniert, ich nun mein Strickzeug einsammeln …20180110_192616
    … und nach nebenan gehen kann und mich nicht mehr mit bloggen von den Dingen, die ich eigentlich tun sollte (meinen Lebenslauf überarbeiten, Bewerbungen schreiben),  ablenken muss – puh! Glück gehabt
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Meine Güte …

… wie schnell die Zeit vergeht. Heute ist schon der 5. … liegt bestimmt am Wetter. Dem ständigen Sturm und Regen. Weht und spült die Zeit einfach davon.

Den Januar hatte ich eigentlich als mein Monat geplant. Mein Geschenk an mich zum Ankommen, mich finden und herausfinden, was ich mit meinem „neuen“ Leben anfangen will. Ganz für mich allein. Zumindest tagsüber. Leider ging das nach hinten los.
In dieser Woche hat der Gatte noch Urlaub. In den nächsten beiden Januarwochen arbeitet der Gatte Spätschicht. Bleiben von der alleinigen vorgestellten … ich mir geschenkten Tagesfreizeit gerade mal eineinhalb Wochen übrig.

Heute Morgen darf ich alleine in meinem Zimmer sitzen, dem Tag beim Hell werden und den Bäumen beim sich Biegen im Sturm zu sehen. Der Gatte hat einen Termin bei seinem Kardiologen. Eigentlich Routine, aber so wie ich im Moment gestrickt bin, Grund genug sich Sorgen zu machen. Könnte ja doch etwas nicht in Ordnung sein … zu Weihnachten kam das Gespräch darauf, dass das neue Kästchen in seiner Brust gar nicht mehr so neu ist, sondern schon wieder drei Jahre darin schlummert und da es auch in schlummerndem Zustand Strom verbraucht, in zwei Jahren wahrscheinlich schon wieder ausgetauscht werden muss …

Das am 1. Januar begonnene Puzzle schreitet nur langsam voran …

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… zu viele Teile (2000) auf einem zu kleinen Tisch mit zu viel Himmel und dem üblichen Mordillo Wahnsinn. Aber es wird und außer dass wir jetzt immer mit dem Teller auf den Knien essen müssen, drängt uns nichts.

Ich hätte dann jetzt doch noch einen Wunsch fürs neue Jahr – anderes Wetter. Keinen Sturm und keinen Regen mehr. Ich möchte gerne mal wieder eine größere Runde um die Blöcke gehen und mir die frische Luft um die Nase und durch den Kopf wehen … nicht stürmen und durchnässen … lassen.

… damit ist die fröhliche Jagd durch meine wirren Gedanken über Hölzchen, Stöckchen, Klötzchen für den heutigen Tag erledigt.