Man muss wissen, wann man …

… genug Staub aufgewirbelt gewischt hat. Besonders als Hausstauballergikerin. Aufhören bevor die Bronchien kollabieren.

Bis März war ich mit dem Staub … der Staubbeseitigung echt gut dabei. Zeitnah. Ganz dicht an seiner Entstehung … fast schon davor … ;O). Dann kam mir das Leben ins Gehege. Seitdem bin ich zur alten vertrauten Gewohnheit des Staubsammelns  zurückgekehrt … so lange liegen lassen bis man sich nur noch ganz langsam durch die Räume bewegen kann, weil man sonst Staublawinen auslöst.
An sich ein ganz schlechtes Prinzip, aber da Putzen nicht so wirklich meins ist und Staub wischen furchtbar undankbar ist – man hat sich noch nicht mal umgedreht, das hat er sich schon wieder sanft auf das frisch Gewischte gelegt – habe ich Zeit meines Lebens Staub gesammelt und diesen dann, wenn es gar nicht mehr anders ging, unter Husten und Prusten, eben wegen der Hausstauballergie, beseitigt.
Heute habe ich wirklich gedacht, dass meine Bronchien das nicht mitmachen.
Vielleicht ist Ahrensburger Staub in großen Mengen aggressiver.
Vielleicht bin ich einfach aus der Übung.
Vielleicht werde ich alt.
Vielleicht will mir meine Allergie zeigen, wer die Herrin in meinem Körper ist.
Vielleicht wollte mich der Gott des Staubes auch nur Ablenken und zum Bloggen verleiten.