Fertig!

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Erste Schätzungen haben ergeben, dass beide Vorhänge ziemlich genau ungefähr gleich lang sind. Damit bin ich zufrieden!

Als besonderes Highlight oder besser gesagt als persönliche Note habe ich den Saum des einen Vorhanges mit einer Welle versehen …

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Ja, nicht schön, aber selten und von mir. Zum Trennen hatte ich aus drei Gründen keine Lust:

  1. Bei dem Material – Verdunklungsstoff sieht man jeden Stich – das habe ich am Anfang zu spüren … zu sehen bekommen, als die Nähmaschine Streit machte und nicht nähen wollte … Löcher in Stoff pieksen schon, aber nicht gleichzeitig den Faden sinnvoll und verbindend durch die Löcher fädeln … die Löcher haben mir nicht gefallen, ließen sich auch nicht rausstreichen
  2. Wenn ich nähe, nähe ich bombenfest. Das lässt sich nicht auftrennen. Eher löst sich das Drumrum auf
  3. habe ich unterwegs beim Schreiben vergessen, aber ich finde 1. und 2. reichen als Begründung aus …

Ah! Jetzt fällt es mir wieder ein – 3a. Ich bin nicht perfekt! Das überlasse ich anderen!

Jetzt versetze ich das Wohnzimmer wieder in einen bewohnbaren Zustand. Damit der Gatte, wenn er heute Abend gegen 22:00 Uhr nach Hause kommt, erkennt, dass er zu Hause ist …

Wenn man erstmal anfängt …

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… und genug Platz hat, ist es gar nicht so schlimm und wird tatsächlich werden.

Zur Feier der Vorhänge habe ich mein Nähmotto: Wer steckt ist, ist feige! über Bord geworfen …

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… und dem Stoff ganz hinterhältig ein paar Stecknadeln hineingerammt.

Vielleicht zeige ich meiner Mutter morgen diese Bilder, damit sie etwas zum Aufregen und mich niedermachen hat. Meine Mutter ist nämlich Schneiderin und so wie ich das mache, geht das gar nicht!
Ich finde mein Tun ziemlich zielgerichtet und dafür, dass ich keinen richtigen Arbeitsplatz habe, ist es … bin ich … wird es … äh … äh … ähmmmm … mir fehlen die Worte …

Was man verspricht, muss man halten …

… und darum füge ich mich in mein Versprechen und nähe heute die Vorhänge fürs Kind.

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An sich nicht so schwer, weil es nur geradeaus geht, aber bevor ich mit der Nähmaschine die Kanten entlang rattern kann, muss ich den riesigen Stofflappen in passende Stücken schneiden. Möglichst gleich groß und ich habe nur einen Versuch … ach ja, wird schon …

Bevor ich das in Angriff nehme, lenke ich mich lieber noch ein bisschen mit anderen Sachen ab. Zum Beispiel indem ich erzähle, das es auf unserem Balkon nur so summt und brummt. Hummeln und Bienen übergeben sich im fliegenden Wechsel die Blüten. Zum Teil wird man angeflogen, weil man sich erdreistet mitten in der Flugbahn zu sitzen. Am lustigsten sind die kleinen Schwebebienen. Die bleiben ganz oft vor mir und gerne auch direkt vor meiner Nase in der Luft stehen und scheinen mich aufs Genaueste zu beäugen. Ob es sich lohnt, sich näher mit mir zu befassen … zu landen … ob es bei mir etwas zu holen gibt. Meist drehen sie ab. Manchmal kommen sie aber noch näher und kitzeln mich mit ihren Flügeln. Zum Glück erkennen sie, dass meine Nasenlöcher zu groß sind, um ihnen als Nisthilfe zu dienen.

Gestern hat der erste Schmetterling meinen ZwergSommerflieder entdeckt …

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… was habe mich gefreut. Leider hatte ich die Kamera nicht griffbereit und wollte auch nicht nach drinnen gehen und sie holen, weil ich Angst hatte, dass er dann gleich wegfliegt.

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Müssen eben die nicht so tollen Bilder reichen, die ich mit dem smarten Phone gemacht habe.

Ebenfalls gestern habe ich den ersten Ansatz einer Paprika …

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… entdeckt.

Die Tomate blüht wie verrückt …

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… und setzt auch ordentlich an. Nun müssen sie nur noch rot werden.

Das zur Tomate passende Basilikum hängt darüber …

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… und blüht ganz emsig. Sehr zur Freude der Hummel und Bienen. Das Strauchbasilikum kaufe ich jedes Jahr sowieso nur für die Hummeln und Bienen, weil sie es so lieben.

So. Genug geplaudert. Der Stoff ruft … habe ich schon mal erwähnt, dass ich keine Lust habe morgen nach Berlin zu fahren? Mir ist schon ganz flau im Bauch …

Gegen die Flaunis … äh … für einen schönen Tag noch diese …

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… frisch gepflückt.