Berlin, Berlin …

… nein, wir fahren ausnahmsweise mal nicht nach Berlin. Wir fahren die Schwester und den Schwager des Gatten in der Nähe von Bad Kissingen besuchen.

Da meine Schwägerin an einer Glutenunverträglichkeit leidet und immer klagt, dass es so schwer ist Brot, Kuchen und Gebäck für sie zu bekommen, habe ich mich heute in die Küche gestellt und ihr glutenfreie Kekse gebastelt.
Es war gar nicht so einfach einen Teig herzustellen, der sich halbwegs vernünftig verarbeiten lässt. Durch das fehlende Klebereiweiß wird der Teig sehr weich und wenn man sich an den Mengen orientiert, die man für „normale“ Kekse nimmt, wird der Teig zu flüssig (das merkt man aber erst, wenn man so weit ist … ich jedenfalls) 
Nach längerem hin und her mengelieren  – „… ach, nehm ich doch noch ein bisschen Buchweizen … nee, reicht noch nicht, dann doch noch ein wenig Maisstärke dazu … usw … ah, jetzt vielleicht doch noch etwas Zucker, Vanille und einen Hauch Tonkabohne für den Geschmack, der unterwegs verloren gegangen ist … usw …“ – ist es mir dann doch noch gelungen einen halbwegs vernünftigen Teig zu produzieren.

20180919_135303

Geschmacklich haben uns die Keksdinger überzeugt. Lecker, richtig schön knusprig, aber trotzdem ganz zart.
Der Gatte hat mit großer Freude beim Keks stempeln geholfen. Wir haben nämlich seit neuestem eine italienische Gebäckpresse. Das Ding ist echt toll … und wenn man Männer das technische Wunderwerk erklärt, klappt es sogar mit dem Keks stempeln.

Nun habe ich die Dinger ins Glas gestopft, eine Art Pompon aus Naturbastgeschenkband gebastelt und fertig ist das Gastgeschenk

20180919_143537