Zum Geburtstag …

… schenkte mir der Gatte zwei Steine für DreiStein …

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Was an sich sehr großzügig und ganz wunderbar ist, aber eigentlich ist das kein Geschenk an mich, sondern an DreiStein ;O). Das sieht der Gatte zwar etwas anders, aber wir haben in vielen Dinge eine unterschiedliche Betrachtungsweise …
(Moment! Ich muss erstmal andere Musik suchen … das was die mir bei Spotify – ich teste gerade – als Hintergrundmusik „verkaufen wollen“, … soll mich entspannen, mich besser konzentrieren lassen können, macht mich schier wahnsinnig und wahnsinnig unkonzentriert) 

So, jetzt kann es weitergehen.

Der Gatte hat mir ein viel größeres Geschenk gemacht … nicht, dass ich DreiStein nicht mag, ich mag ihn sogar sehr und er begleitet mich Tag und Nacht.

Der Gatte hat mir die Möglichkeit geschenkt im Moment nicht arbeiten zu müssen. Die Freiheit zu tun und zu lassen, was ich gerne möchte. Meine Zeit frei zu gestalten … so lange ich das bisschen Haushalt nebenbei mache – nein, so ist es natürlich nicht! Ich könnte tatsächlich tun und lassen, auch den Haushalt, wenn ich es mir beliebt und der Gatte wäre zufrieden.
Nur ich bin so gestrickt, dass ich erst einmal lernen muss, auch mal nichts zu tun oder auch nur das, was ich als nichts tun bezeichne, zu tun.
Wenn das geschafft ist, nehme ich in Angriff das auch noch ohne schlechtes Gewissen zu tun.
Es ist in der Tat nicht so einfach. Aber ich bin lernfähig und fange langsam an zu genießen. Geschätzt habe ich es von Anfang an. Jetzt muss ich nur noch das schlechte Gewissen klein kriegen. Dann ist alles fein. Mal sehen wie viele Klappstullen ich dafür noch schmieren muss …

Trotz des vermeintlichen Nichtstun vergehen meine Tage im Fluge. Von Langeweile keine Spur. Ich weiß gar nicht genau, was ich mit meiner Zeit mache. Auf jeden Fall ist sie am Ende eines Tages weg. Einfach weg und es gibt immer noch so viel, das ich tun wollte oder lassen wollte es zu tun.

Das ist ein wirklich großes Geschenk! Ein Geschenk an mich ganz persönlich! Und eine Aufgabe für mich. Eine tägliche Aufgabe, die mich fordert. Ich bin es gewohnt auf mich allein gestellt zu sein, aber ich bin es nicht gewohnt an mich zu denken.

Ich stelle gerade fest, dass es nicht so einfach ist, dieses tolle Geschenk und was es mir bedeutet, vernünftig in Worte zu fassen. Gebe ich mich jetzt eben mit den paar unvernünftigen Worten, die ich mühsam zusammengestottert habe, zufrieden. Passen eh viel besser zu mir als vernünftige Worte …


♥♥♥

Ganz erstaunlich …

… wie viele Kilo mehr in eine Kleidergröße passen.

Fünf sind es inzwischen (nach dem letzten Wechsel). Die Hosen und Röcke passen immer noch. Gut, sie sind nicht mehr ganz so komfortabel wie mit fünf Kilo weniger, aber ich bekomme alle noch im Stehen zu und der Bauch rollt „nur“ vorne und nicht rundherum. Im Sitzen mehr als im Stehen. Im Stehen lassen sich die Kilos noch „wegatmen“ …

Die Natur … der Kühlschrank … die Brownies … Waffeln … Brot … Pizza … Wein … wer auch immer hat mir in den letzten beiden Monaten nochmal ganz schnell zwei Kilo geschenkt. Vielleicht auch nochmal ein milde Gabe der Wechseljahre … noch 30 Tage und ich bin ein Jahr ohne Blutungen. Welch ein Geschenk! Ich hoffe, dass ich es behalten darf. Dann ist auch der ganze Kram drumrum nicht so doof … leichter zu ertragen.