Warten – schon wieder …

… dieses Mal auf die Männer, die die Balkonbrüstung richten sollen.
Wir wollen sie abpassen, um sie zu fragen, wann unser Balkon dran ist. Wir müssen laut Aushang den ganzen Balkon frei räumen. Ich mag meine Balkonpflanzen … meine Rose

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… deren Blütenblätter – das waren wohl die letzten für dieses Jahr…

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… habe ich dieses Jahr sogar gesammelt …

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(ähm…ja, ich hätte das Glas vor dem Bild etwas vom Staub befreien können) meinen Sommerflieder …

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… der auch bei den Bienen und Hummeln sehr beliebt ist, meine Hortensie …

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… die ist ganz alleine für mich – die Bienen können mit ihr nichts anfangen und das gesammelte Bienenfutter …

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… in den Blumenkästen zwar sehr gerne, aber ich möchte uns allen ersparen, dass wir eine Woche gemeinsam in der Wohnung verbringen müssen. Es muss einen Plan geben, auf dem ersichtlich ist, wann unser Balkon dran ist. An diesem Tag bin ich gerne bereit eben diesen von den Pflanzen zu befreien, aber nicht die ganze Zeit.
(Hach! Gerade sind die Herren vorgefahren. Nun habe ich den Gatten nach unten geschickt fragen. Ich bin gespannt …) 

Man muss nur mal mit den Menschen reden … auf unseren speziellen Wunsch und weil sie keinen Plan hatten, fangen die Metallbaumänner bei uns an. Sie bauen gerade ihr Gerüst auf und wir haben schnell unseren Balkon zusammengekramt. Nun sieht es in meinem Zimmer so aus …

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… auf dem Balkon drängeln sich die verbliebenen ein wenig …

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… und das Wohnzimmer ist nun auch begrünt …

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Weil jetzt alles in trockenen Tüchern ist, kann ich duschen gehen und danach mit dem Gatten Hagenbecks Tierpark einen Besuch abstatten. Wir hegen die Hoffnung, dass es an einem Montag nicht so voll ist und wir an der Kasse nicht Schlange stehen müssen und ein paar Tiere sehen können und nicht nur menschliche Hinterköpfe.

Das einzig Dumme, das jetzt noch für diesen Tag übriggeblieben ist (wenn ich das tägliche 9:00 Uhr Fernpflegetelefonat mit meiner Mutter nicht einrechne) – ich muss tanken! Ich hasse tanken, auch wenn ich gar nicht tanken muss, weil das der Gatte tut. Ich muss nur im Auto sitzen und jammern, dass ich wie immer tanken muss und das gar nicht mag … ein Hoch auf unsinnige Rituale!

P.S. Dank des Sommerflieders riecht es ganz grandios in meinem Zimmer! ♥♥♥

Sonntag …

… wieder mal Regen …

Da jagt man eigentlich nicht mal einen Hund vor die Tür, aber mit mir kann man es machen. Zum einen muss ich nachher mit dem Gatten nach Lübeck, um mit dem dicken Martin mit Freunden Billard zu spielen.

Zum anderen trieb mich der Gärtnerstolz auf den Balkon …

Im Grunde kann ich hier gar nicht weg. Ich muss der meiner Saat … dem Bienenfutter beim Wachsen zu sehen.

Aber Billard spielen ist sicherlich auch nicht so schlecht. Es lenkt mich von einer heute gestellt bekommenen Denksportaufgabe ab … meine Mutter möchte hier vor Ort in eine Seniorenwohnanlage. Die, die sie sich ausgesucht hat, wird wohl nicht bezahlbar sein. Die, die ich gefunden und für bezahlbar halte, wird wahrscheinlich nicht genehm sein. Vielleicht lässt sich ein Kompromiss finden. Dann hätte ich sie vor der Tür, das Kind müsste sich nicht mehr kümmern, ich hätte ihm gegenüber deswegen kein schlechtes Gewissen mehr und müsste mir, wenn er nachts im Traum mal wieder vor unserer Tür steht und mir beim Öffnen der Tür die Worte: „Oma ist tot und es sitzt ein toter Baggerfahrer neben ihr!“, entgegen wirft, nicht so viele Gedanken machen, wenn ich nicht herausfinde, warum und wo sie neben einen toten Baggerfahrer sitzt, weil mich der Gatte mit seinem Schnarchen aus dem Traum holt und ich nichts dagegen tun kann, auch wenn ich liebend gerne weiter geträumt hätte.

Allein der Satz: „Oma ist tot und sitzt neben einem toten Baggerfahrer“ ist großartig. Lässt aber wirklich die eine oder andere Frage offen …

… einen schönen Sonntag!

Ach ja! Ich hab’s in der Vase schön –

Rückblick-Gebrösel

Die vergangenen zehn Tage waren mit ganz viel Leben angefüllt. Um direkt darüber zu bloggen hat die Zeit nicht gereicht oder die Lust gefehlt.

  •  zuerst war mein Geburtstag mit 1. Hochzeitstag und Schwesterbesuch. Das war fein. Sogar so fein, dass die große Schwester angedroht hat, ab jetzt alle vier Wochen zu kommen. Als sie sich in Richtung Zug aufmachte, war sie schon bei alle drei Wochen (wenn die Drohungen schlimmer werden, werde ich dafür sorgen, dass man ihr die Bahncard entzieht ;O)) )
  • beim Sonntagsfrühstück mit der großen Schwester und dem Gatten stellte ich mit Schrecken fest, dass ich im Unterkiefer einen dicken Knubbel habe. Der war mir neu und die von der Zunge gefühlte Größe war wirklich beeindruckend. Nachdem ich mich und meinen Herzschlag beruhigt hatte, bewarte ich stillschweigen und verbrachte einen schönen Tag mit den beiden. Abends hatte ich dann das Gefühl der Knubbel wäre größer geworden. Während ich den Mund großzügig mit Weißwein spülte, überlegte ich mir, was zu tun sei und entschloss mich weiterhin stillschweigen zu bewahren, reicht wenn ich mir Sorgen mache und am nächsten Morgen versuche einen Zahnarzttermin zu bekommen … ich hatte zwischendurch vorsichtig gegoogelt, aber ich fand nicht das passende und das meiste, das ich fand, gefiel mir als Diagnose nicht …
  • der erste Zahnarzt den ich am Montagmorgen um kurz nach acht anrief, hatte Urlaub bis nach Ostern. Er verwies aber auf einen Kollegen, den ich rief ich an und bekam netterweise für 16:00 Uhr einen Termin …
    … um 16:00 Uhr versicherte mir der Mann glaubwürdig, dass ich den Knubbel schon immer habe und auf der anderen Seite auch einen hätte – stimmt, andere Seite habe ich auch einen, der ist aber wesentlich kleiner und bis Sonntag kannte ich weder den einen noch den anderen, aber er hat recht, ich muss die Dinger schon immer haben … die Dinger heißen Torus mandibularis. Das sind knöchernde Wülste. Fünf bis acht Prozent der Bevölkerung schmücken ihren Mundraum damit. Gibt es auch oben am Gaumen. Harmlos so lange man keine Prothese braucht. Dann könnten sie stören und müssten entfernt werden – da wird es dann unangenehm.
    Auf jeden Fall schön, dass ich immer wieder etwas finde, was nur wenige haben *dieaugenverdreh*
  • dann kam die Mammographie im Mammobil. Die war wie jede andere Mammographie nur in kleiner … also die Räumlichkeiten waren kleiner … viel kleiner, ein bisschen bedrängend kleiner. Damit ist meine Neugierde befriedigt und eigentlich muss ich da nicht mehr hin
  • als nächstes kam mein Kind. Das war fein.
    Durch das schlechte Wetter hat es nur für zwei große Spaziergänge, …

    20180329_103438_01… immerhin waren wir die ersten, die ein bis dahin unbetretenes Land erorberten …

    gemeinsames Backen, Kochen und Filme kucken gereicht. Und natürlich sich körperlich nah sein. Gedanklich sind wir das natürlich sonst auch. Ich sicherlich mehr als er, aber das ist okay. Schließlich bin ich die Klucke, er das Küken.

  • nächste Station Ostern. Völlig unspektakulär. Ohne Suchen und Finden. Ohne andere Menschen. Nur der Gatte und ich und kein einziges Osterei.

Aber ich buk. Ich buk eine Zitronentarte …

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… ich besitze keine Tarteform.
Ich brauche und will keine Tarteform.
Es ist auch zu vermuten, dass es mir selbst beim Vorhandensein einer Tarteform nicht gelungen wäre, ein schönes Gitter zu legen … der Puderzucker verdeckt die meisten Unzulänglichkeiten. Darum durfte er überhaupt nur auf die Tarte.
Lecker war sie auf jeden Fall …

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Ich bekam sogar etwas zu Ostern …

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… eine wunderschöne Bauernhortensie, die ich gestern, als es endlich nicht mehr ganz so kalt und zur Abwechslung sogar sonnig war, umgetopft und auf den Balkon gestellt habe, …

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… der nun hoffentlich endlich frost- und schneefrei bleibt …

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… manches hält sich zäh, aber es wird. Und weil es wird und die weiteren Aussichten ganz gut sind, habe ich gestern auch noch meine Rose ausgepackt …

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… und beschnitten und hoffe nun, dass sie mir genauso schöne, bienefreundliche, weil offene Blüten …

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… schenkt wie letztes Jahr.

Jetzt hoffe ich, dass hier bald mal die Sonne rauskommt, wie versprochen, damit ich ein bisschen rauskomme. Ich muss noch mit mir verhandeln, ob ich die Füße oder die FahrRatte nehme, um mich zu bewegen.

Kabelbinder …

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… sind ein geiles Zeug! Und nicht nur bei „Fifty Shades of Grey“, sondern auch im realen Leben …

Bei uns soll es in den nächsten Tagen wieder einmal stürmen. Sturm ist nicht mein Lieblingswetter. Ich habe sogar ziemlich Angst vor bei wegen und überhaupt Sturm.

Angst habe ich auch um unsere neuen Balkonkästen. Nicht weil sie so besonders wertvoll sind (wir haben die günstigsten genommen, weil sich in den letzten Jahren herausgestellt hat, dass die Dinger mit Wasserreservoir nix für uns sind … es sein denn wir würden Wasserpflanzen pflanzen. Alle andere ertrinkt, weil sie kein Seepferdchen habe … zu viel Regen, der gesammelt, aber nicht gebraucht wird und nicht weg kann), sondern weil sie irgendwie anders sind … niedriger, logisch fehlt doch das „Sammelbecken“ im Souterrain der Kästen.
Der Gatte sagt, das ist Quatsch. Ich muss mir keine Sorgen machen. Die Dinger hängen fest.
Nun ist der Gatte aber nicht da und da kann die Gattin ihren Sorgen und ihrem Bastelfieber …20180315_164708

 

… freien Lauf lassen. Merkt der Gatte gar nicht. Denn wenn er nach Hause kommt ist es längst dunkel und morgen früh kuckt er nicht und meinen Blog liest er nie nicht ;O)).

Ich habe , wie ich hoffe, den Balkon sturmfest gemacht … die Balkonkästen festgezurrt …

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… es lässt sich schwer fotografieren ohne vielleicht doch das smarte Phone in die Tiefe zu werfen …

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Vielleicht versteht man es, wenn ich es verbal erläutere …

… also man verbinde drei lange Kabelbinder, wickelt diese dann um die Kästen unter Einbeziehung des Balkongeländers an der unteren, schmaleren Verstrebung und zurrt die Kabelbinder fest. Fertig! … ganz ohne lange, langweilige Geschichte…muhaha.

Dann habe ich noch die Schale/den großen Topf mit den Frühlingspflanzen vom Tisch auf den Boden expediert 

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Dabei habe ich die drei dicken hängenden Gänseblümchenblüten gepflückt und mit einem Hornveilchen und ein wenig Blattgrün als Schwimmpflanzen arrangiert …

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Nochmal fertig!

Schönen Abend! Ich muss mich noch ein ganze Weile langweilen bis der Gatte nach Hause kommt. Wahrscheinlich bin ich bis dahin verhungert und vom Fleisch gefallen.

Bienenhotel …

… Bienenwabe mit eigenem Vorgarten …

 

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Ich habe den hoffentlich zukünftigen Bewohnern eine Bieneweide in Form von Sonnenröschen quasi direkt vor die Haustür gepflanzt …

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Ein Einfahrt-freihalten-Schild braucht es nicht. Die Sonnenröschen werden auch nicht so hoch, dass sie den Eingang zu wuchern könnten.

Ich will jetzt Frühling! Ich will jetzt Bienen!

Was krieg ich?

Gehe nicht über Los!

Ziehe nix ein!

Putze zügig das Bad!

Ich hasse Ereigniskarten!!!

Ja, Frühling dauert noch, aber …

… ein Hornveilchen in Ehren …

… ich konnte nicht widerstehen. Es ist einfach nett, wenn sie mich von draußen durchs Fenster anstrahlen, während ich an meinem SchreibTisch sitze.

In meiner Gier habe ich zwei gekauft, weil ich dachte, dass der Oregano des Lebens müde ist. Ist er aber nicht. Er ist unter dem trockenen Laub sehr vergnügt und fleissig am wachsen. Also ist für zwei kein Platz im Kasten. Macht aber nichts. Vorne in der ersten Reihe fand sich ein Plätzchen fürs zweite Hornveilchen.