Fünf Kilometer …

… und eine halbe Blase später.
Ja, halbe Blase – ich hatte umsichtig, wie ich manchmal bin … ich wusste aus irgendeinem Grund, dass ich meine Laufschuhe lange nicht mehr getragen hatte … Pflaster dabei und machte, als die Blase „Bluu“ sagte, Halt und klebte ein Pflaster auf die Ferse, so blieb das „uubbb“ aus.
Ich bin eindeutig zu lange nicht mehr schnell, die Gehstäbchen schwingend um die Blöcke, hier ist es ja eher durchs Grüne, gegangen. Bis Kilometer 2,5 war alles fein und es ging sich von alleine. Dann musste ich aber unbedingt Pause machen, weil ich den Reiher …

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… knipsen musste. Sieht man ja so selten … muhaha … *ironieanaus* – ja, das Bild ist grottenschlecht, aber mehr ist von meinem smarten Phone nicht zu erwarten, wenn ich den Zoom (immerhin schon 4fach) ganz aufreißen muss, weil der blöde Vogel sich nicht näher in meine Richtung bewegen will.
Nachdem ich auch noch eine WhatsApp durch die frische Frühlingluft geschickt hatte, war ich bereit und willens weiter zu stöckeln, aber da sah ich noch den Flieger, der sich wild in die Kurve legte am blauen Himmel und musste mein smartes Phone doch nochmal aus der Hosentasche zerren …

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… aber als das endlich gelang, war von steiler Kurve nichts mehr zu sehen … vom Flieger auf dem Bild auch nicht so viel … ähnliches Problem wie beim Reiher, der blieb allerdings wenigstens stehen, der Flieger eher nicht, was vielleicht ganz gut war.

Nach dieser ausgedehnten Pause ging es sich dann sehr beschwerlich. Ich könnte entschuldigend hinzufügen, dass es eine Weile bergauf ging, aber ich glaube, das war nicht wirklich das Problem. Das Problem ist eher ganz persönlich … in meiner Lauffaulheit der letzten Zeit zu suchen und zu finden.
Morgen geh ich wieder. Morgen geh ich eine größere Runde. Morgen gehe ich zusätzlich zur heutigen Runde an meinem  am Schloss vorbei.

Der Hefeteig für heute Abend scheint weit weniger bis gar nicht aus der Übung zu sein. Der ist in meiner Abwesenheit gut gegangen …

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… sieht dabei auch gar nicht angestrengt aus. Ich habe ihn in den Kühlschrank verbannt. Dort kann er es sich gut gehen lassen bis heute Abend.

Noch einen schnellen Blick aufs Bienenfutter …

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… kann man nur sagen: „Ihr seid aber groß geworden!“ und auf den tantlichen feuchten Kuss auf die diversen Wangen verzichten. Dafür gibt es als Mitbringsel heute Abend einen Schluck Wasser.

So. Genug geplaudert. Mein zweiter Kaffee des Tages, der erste war heute nicht gut (die Idee mit der Doppelröstung – ich hatte vergessen Wasser in den Espressokocher zu füllen und dies erst bemerkt als er nahezu rotglühend war, war dann aber zu blöd … zu knickrig das Kaffeemehl auszutauschen, was sich geschmacklich als nicht vorteilhaft erwies – war nicht gut) ist jetzt alle. Also frisch an ans Werk …

Sonntag …

… wieder mal Regen …

Da jagt man eigentlich nicht mal einen Hund vor die Tür, aber mit mir kann man es machen. Zum einen muss ich nachher mit dem Gatten nach Lübeck, um mit dem dicken Martin mit Freunden Billard zu spielen.

Zum anderen trieb mich der Gärtnerstolz auf den Balkon …

Im Grunde kann ich hier gar nicht weg. Ich muss der meiner Saat … dem Bienenfutter beim Wachsen zu sehen.

Aber Billard spielen ist sicherlich auch nicht so schlecht. Es lenkt mich von einer heute gestellt bekommenen Denksportaufgabe ab … meine Mutter möchte hier vor Ort in eine Seniorenwohnanlage. Die, die sie sich ausgesucht hat, wird wohl nicht bezahlbar sein. Die, die ich gefunden und für bezahlbar halte, wird wahrscheinlich nicht genehm sein. Vielleicht lässt sich ein Kompromiss finden. Dann hätte ich sie vor der Tür, das Kind müsste sich nicht mehr kümmern, ich hätte ihm gegenüber deswegen kein schlechtes Gewissen mehr und müsste mir, wenn er nachts im Traum mal wieder vor unserer Tür steht und mir beim Öffnen der Tür die Worte: „Oma ist tot und es sitzt ein toter Baggerfahrer neben ihr!“, entgegen wirft, nicht so viele Gedanken machen, wenn ich nicht herausfinde, warum und wo sie neben einen toten Baggerfahrer sitzt, weil mich der Gatte mit seinem Schnarchen aus dem Traum holt und ich nichts dagegen tun kann, auch wenn ich liebend gerne weiter geträumt hätte.

Allein der Satz: „Oma ist tot und sitzt neben einem toten Baggerfahrer“ ist großartig. Lässt aber wirklich die eine oder andere Frage offen …

… einen schönen Sonntag!

Ach ja! Ich hab’s in der Vase schön –

Gärtnerstolz

 

 

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Wer oder was es wird, wird sich zeigen, wenn es groß ist.

Zum Geburtstag habe von einer lieben Menschin fünf Tüten mit Samen für Bienenfutter bekommen. Die habe ich alle zusammengekippt, gemischt und am Sonntag in einem großen Blumenkasten auf dem Balkon in der Erde versenkt. Und nun bin ich ganz entzückt schon die ersten Pflänzchen begrüßen zu dürfen.

Meine Rose …

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… ist ebenfalls ganz fleißig am Treiben. Auch das entzückt mich.

Weniger entzückt mich der Blick aus dem Fenster …

 

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… ziemlich dunkel düster … inzwischen mit Regen angereichert …

Ganz ähnlich ist meine Stimmung. Nein, ich regne nicht, aber mir ist dunkel düster. Der Dienstag hat mich echt mitgenommen. Damit ich es bloß nicht so schnell vergesse, kam  gestern zur Auffrischung der Arztbericht, der ziemlich dämlich ist …
Ein Bericht in dem das Wort angeblich, und das mehrfach, benutzt wird und damit nachweisliche Befunde, die vorlagen und meine Aussagen, die dadurch belegt werden, in Frage stellt, ist einfach ärgerlich … unsachlich …

Außerdem tut mir immer noch die Brust weh … wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich mir jetzt Gedanken machen und einen Arzt aufsuchen … blöder Mist!

Bienenhotel …

… Bienenwabe mit eigenem Vorgarten …

 

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Ich habe den hoffentlich zukünftigen Bewohnern eine Bieneweide in Form von Sonnenröschen quasi direkt vor die Haustür gepflanzt …

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Ein Einfahrt-freihalten-Schild braucht es nicht. Die Sonnenröschen werden auch nicht so hoch, dass sie den Eingang zu wuchern könnten.

Ich will jetzt Frühling! Ich will jetzt Bienen!

Was krieg ich?

Gehe nicht über Los!

Ziehe nix ein!

Putze zügig das Bad!

Ich hasse Ereigniskarten!!!

WuuuaH!

Ich habe schlecht geschlafen und zum Schluss auch noch ganz schlecht geträumt. Aber so etwas von schlecht. Das ist gar nicht gut fürs Allgemeinbefinden.

Die heutige Aussicht nach draußen ist auch gar nicht gut …

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Grau, feucht, diesig, frisch. Kurz – einfach eklig.
Eine Aussicht auf Besserung wird leider von den Wetterpropheten nicht zur Verfügung gestellt … schade.

Als ich mich vorhin, als der Gatte zur Arbeit aufbrach, zum lange Nachwinken auf den Balkon gewagt habe, durfte ich feststellen, dass mir meine Rose noch zwei Blüten schenken möchte.

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Ja, die Knospe ist etwas unscharf, aber das smarte Phone sucht sich seine Schärfe zum Schluss, wenn ich eigentlich denke, ich hätte es überlistet und ihm klar gemacht, was ich will, dann doch lieber selber irgendwo anders. Naja, muss man sich eben ankucken, was scharf ist.

Zum und am Wochenende soll es angeblich nochmal wärmer werden. Und sonniger. Der Balkon bereite sich auf einen letzten Ansturm der Bienen, Hummeln und Schmetterlinge vor und hält noch ein paar schmackhafte Blüten bereit …

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… der Oregano blüht schon ganz emsig und der Salbei …

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… sollte es bis zum Wochenende geschafft habe.
Das Basilikum und der/die/das Bienenfreund blühen noch.

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Irgendwie ist der herbstliche Verfall der Natur hübsch anzusehen … finde ich jedenfalls.

Und selbst ein Stängel zarter Schnittknoblauch blüht auch noch sehr tapfer.

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Also kann das Wetter und der fliegende Besuch kommen. Wir sind gewappnet …

… und ich geh jetzt mal duschen … warm duschen …