Blogbrösel

  • ich sitze am Rand einer großen Depression, baumle mit den Beinen und hoffe nicht abzustürzen
  • noch ist alles im Rahmen, weil ich noch zeitnah die Dinge des Lebens erledige … auch die unangenehmen, komplizierten …
  • heute war ich einkaufen auf dem Markt … Matjes für uns und Zwergsommerflieder, der sofort akzeptiert wurde …

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    … Schokoladenblume und Mädchenaugen für die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

  • weil ich für den Zwergsommerflieder für die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge noch einen großen Topf brauchte, tat ich etwas sehr Erwachsenes (erwachsen weil ich zurzeit sehr schlecht laufen kann, weil sich irgendwelche, wirklich fiesen Schmerzen, die auch nur den Gebrauch bestimmter Schuhe zulassen, in meinem rechten Oberfuß breit machen – die möglichen Diagnosen reichen von Prellung über Neuralgie bis Ermüdungsbruch … keine gefällt mir wirklich): Ich nahm zum ersten Mal das Auto des Gatten gemeinsame Auto und fuhr damit zum Baumarkt
  • ich parkte genauso krumm und schief, wie es der Gatte zu tun pflegt,

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    damit sich das Auto nicht wundert

  • ich kaufte dort tatsächlich nur einen großen Topf mit Untersatz und Blumentopferde … die Erde kaufte ich nur, weil ich Angst hatte, dass die, die wir noch haben nicht reicht … Volumen einschätzen ist nicht meins und unter den Topf kucken, wie viel Liter er fasst, schaffte ich erst zu Hause … gnarf … ja, ich schäme mich, weil ich keine Erde gebraucht hätte … immer diese Gier
  • ich habe heute, wie ich es mir gestern versprochen hatte, Netflix entsagt und mir nicht das Hirn mit irgendwelchen Serien sinnlos weggeflimmert … zu gebraten … weggedröhnt …
  • … stattdessen habe ich den Balkon umgegraben,  der Zahnzusatzversicherung die Rechnung über die Füllung und die Zahnreinigung geschickt, die ich noch nicht mal überwiesen habe, Absenderadressetiketten in Word gebastelt, dem Kind per Telefon und WhatsApp  hilfreich unter die Arme gegriffen
  • alles in allem war es ein ziemlich guter Tag und die Aussichten sind es auch …

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    … rechts von mir

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    … links von mir …

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    … geradeaus … der Fenchelwald, auch für die Bienen, wenn er denn blüht … irgendwann und ich den Fenchel nicht aufgefressen habe …

    … gut.

  • jetzt muss ich in die Küche und Kartoffelpuffer machen

Vorsätze und die Herausforderung für diese Woche

Vorsätze:

  • diese Woche und eigentlich auch alle folgenden Wochen … Betonung auf eigentlich – man muss Hintertürchen in Gebrauch halten, nicht dass sie eines Tages klemmen, wenn man sie braucht … viermal die Stöcke um die Blöcke … durch das Grün tragen
    (für heute erledigt …ich kann keinen Haken finden, darum muss die Wurzel herhalten)
  • bis nächsten Montag die Waage nicht mehr betreten (man muss sich nicht mehr quälen als unbedingt nötig und ändern tut dieser penetrante Kontrollzwang auch nichts. SO.) 
  • nicht am Heuschnupfen verzweifeln und doch noch den Kopf im Klo runterspülen, stattdessen ein Regentänzchen wagen und wenigstens auf kurzfristige Besserung hoffen (es ist dieses Jahr schon so früh so biestig zu mir, dieses Pollenzeugs)

Die Herausforderung heißt:

Kochen mit kleinem Etat … low budget zu Neudeutsch.

Die Haushaltkasse hält für die letzten acht Tage dieses Monats noch ganze dreißig Euro vorrätig. Macht dreieurofünfundsiebzig pro Tag.
Ich glaube, das wird spannend … oh! Da fällt mir ein – es kommen noch ca. fünf Euro Pfandgeld dazu. Sind wir aufgerundet bei viereuroachtunddreißig pro Tag. Sieht doch gleich viel besser aus.

Heute gibt es Senfeier mit Kartoffelpü und ein paar Erbsen für die Optik, damit es nicht ganz so Ton in Ton Beige ist. Dafür ist fast alles da.

Desweiteren stehen auf dem gedanklichen Küchenzettel:

  • Chili con Carne … (Rinderhack ist im Angebot)
  • Gnocchi
  • Hühnerherzen und Schnitzel müssen/könnten/sollten mal aus dem Tiefkühler befreit  und sinnvoll verarbeitet werden
  • es ist noch alte Pizza im Tiefkühler
  • ich könnte ein paar Insekten fangen und grillen … nein, unsere Bienen rühre ich nicht an 20180423_1153342053447470
    … die emsigen haben jetzt schon fünf Zimmer belegt. 
  • ich könnte von meinen Laufrunden ein Stück vom Rind oder Pferd mitbringen …20180423_102036
    … ein kleines Schweizer Taschenmesser habe ich. Sogar eins mit Schere dran. Könnte ich den Pony nachschneiden. Das Sichtfeld ist schon wieder sehr eingeschränkt.
  • einfach weiter bloggen … vertreibt Hunger und Sorgen

Entweder macht Hunger kreativ oder noch irrer … ich geh besser mal Flaschen wegbringen und die zu kleine Hose wegtragen …

 

Ich freu mich!

  1. Weil tatsächlich Bienen bei uns eingezogen sind.
    … liegt bestimmt an der guten Lagen. Außerdem fängt es im Vorgarten langsam an zu blühen.
  2. Weil der Kardiologe des Gatten nichts zu meckern hatte, sondern mit den neuen Einstellungen des Kästchen in der Gattenbrust zufrieden ist. Außerdem ist er erleichtert, der Kardiologe. Wir auch!

Und weil ich mich so freue, die Sonne scheint, die Bienen emsig ein- und ausfliegen, nehme ich jetzt endlich mal wieder meine Gehstäbchen und stöckle durch die Gegend.
Vielleicht geh ich bei dem Rindvieh mit dem schönen Pony …

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… vorbei.

Lohnt sich wenigstens das Losgehen. Dann wird eine große Runde.

Es scheint Interesse …

… an der Bienenwabe zu bestehen.

Seit geraumer Zeit herrscht reger Flugverkehr. Eine Biene 🐝 … kommt immer wieder angeflogen, krabbelt in das markierte Loch …

… kommt wieder raus, fliegt weg und taucht kurz darauf wieder auf und verschwindet wieder im Loch …

Ich würde mich sooooooo freuen, wenn sie dort einzieht.

Gärtnerstolz

 

 

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Wer oder was es wird, wird sich zeigen, wenn es groß ist.

Zum Geburtstag habe von einer lieben Menschin fünf Tüten mit Samen für Bienenfutter bekommen. Die habe ich alle zusammengekippt, gemischt und am Sonntag in einem großen Blumenkasten auf dem Balkon in der Erde versenkt. Und nun bin ich ganz entzückt schon die ersten Pflänzchen begrüßen zu dürfen.

Meine Rose …

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… ist ebenfalls ganz fleißig am Treiben. Auch das entzückt mich.

Weniger entzückt mich der Blick aus dem Fenster …

 

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… ziemlich dunkel düster … inzwischen mit Regen angereichert …

Ganz ähnlich ist meine Stimmung. Nein, ich regne nicht, aber mir ist dunkel düster. Der Dienstag hat mich echt mitgenommen. Damit ich es bloß nicht so schnell vergesse, kam  gestern zur Auffrischung der Arztbericht, der ziemlich dämlich ist …
Ein Bericht in dem das Wort angeblich, und das mehrfach, benutzt wird und damit nachweisliche Befunde, die vorlagen und meine Aussagen, die dadurch belegt werden, in Frage stellt, ist einfach ärgerlich … unsachlich …

Außerdem tut mir immer noch die Brust weh … wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich mir jetzt Gedanken machen und einen Arzt aufsuchen … blöder Mist!

Rückblick-Gebrösel

Die vergangenen zehn Tage waren mit ganz viel Leben angefüllt. Um direkt darüber zu bloggen hat die Zeit nicht gereicht oder die Lust gefehlt.

  •  zuerst war mein Geburtstag mit 1. Hochzeitstag und Schwesterbesuch. Das war fein. Sogar so fein, dass die große Schwester angedroht hat, ab jetzt alle vier Wochen zu kommen. Als sie sich in Richtung Zug aufmachte, war sie schon bei alle drei Wochen (wenn die Drohungen schlimmer werden, werde ich dafür sorgen, dass man ihr die Bahncard entzieht ;O)) )
  • beim Sonntagsfrühstück mit der großen Schwester und dem Gatten stellte ich mit Schrecken fest, dass ich im Unterkiefer einen dicken Knubbel habe. Der war mir neu und die von der Zunge gefühlte Größe war wirklich beeindruckend. Nachdem ich mich und meinen Herzschlag beruhigt hatte, bewarte ich stillschweigen und verbrachte einen schönen Tag mit den beiden. Abends hatte ich dann das Gefühl der Knubbel wäre größer geworden. Während ich den Mund großzügig mit Weißwein spülte, überlegte ich mir, was zu tun sei und entschloss mich weiterhin stillschweigen zu bewahren, reicht wenn ich mir Sorgen mache und am nächsten Morgen versuche einen Zahnarzttermin zu bekommen … ich hatte zwischendurch vorsichtig gegoogelt, aber ich fand nicht das passende und das meiste, das ich fand, gefiel mir als Diagnose nicht …
  • der erste Zahnarzt den ich am Montagmorgen um kurz nach acht anrief, hatte Urlaub bis nach Ostern. Er verwies aber auf einen Kollegen, den ich rief ich an und bekam netterweise für 16:00 Uhr einen Termin …
    … um 16:00 Uhr versicherte mir der Mann glaubwürdig, dass ich den Knubbel schon immer habe und auf der anderen Seite auch einen hätte – stimmt, andere Seite habe ich auch einen, der ist aber wesentlich kleiner und bis Sonntag kannte ich weder den einen noch den anderen, aber er hat recht, ich muss die Dinger schon immer haben … die Dinger heißen Torus mandibularis. Das sind knöchernde Wülste. Fünf bis acht Prozent der Bevölkerung schmücken ihren Mundraum damit. Gibt es auch oben am Gaumen. Harmlos so lange man keine Prothese braucht. Dann könnten sie stören und müssten entfernt werden – da wird es dann unangenehm.
    Auf jeden Fall schön, dass ich immer wieder etwas finde, was nur wenige haben *dieaugenverdreh*
  • dann kam die Mammographie im Mammobil. Die war wie jede andere Mammographie nur in kleiner … also die Räumlichkeiten waren kleiner … viel kleiner, ein bisschen bedrängend kleiner. Damit ist meine Neugierde befriedigt und eigentlich muss ich da nicht mehr hin
  • als nächstes kam mein Kind. Das war fein.
    Durch das schlechte Wetter hat es nur für zwei große Spaziergänge, …

    20180329_103438_01… immerhin waren wir die ersten, die ein bis dahin unbetretenes Land erorberten …

    gemeinsames Backen, Kochen und Filme kucken gereicht. Und natürlich sich körperlich nah sein. Gedanklich sind wir das natürlich sonst auch. Ich sicherlich mehr als er, aber das ist okay. Schließlich bin ich die Klucke, er das Küken.

  • nächste Station Ostern. Völlig unspektakulär. Ohne Suchen und Finden. Ohne andere Menschen. Nur der Gatte und ich und kein einziges Osterei.

Aber ich buk. Ich buk eine Zitronentarte …

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… ich besitze keine Tarteform.
Ich brauche und will keine Tarteform.
Es ist auch zu vermuten, dass es mir selbst beim Vorhandensein einer Tarteform nicht gelungen wäre, ein schönes Gitter zu legen … der Puderzucker verdeckt die meisten Unzulänglichkeiten. Darum durfte er überhaupt nur auf die Tarte.
Lecker war sie auf jeden Fall …

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Ich bekam sogar etwas zu Ostern …

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… eine wunderschöne Bauernhortensie, die ich gestern, als es endlich nicht mehr ganz so kalt und zur Abwechslung sogar sonnig war, umgetopft und auf den Balkon gestellt habe, …

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… der nun hoffentlich endlich frost- und schneefrei bleibt …

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… manches hält sich zäh, aber es wird. Und weil es wird und die weiteren Aussichten ganz gut sind, habe ich gestern auch noch meine Rose ausgepackt …

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… und beschnitten und hoffe nun, dass sie mir genauso schöne, bienefreundliche, weil offene Blüten …

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… schenkt wie letztes Jahr.

Jetzt hoffe ich, dass hier bald mal die Sonne rauskommt, wie versprochen, damit ich ein bisschen rauskomme. Ich muss noch mit mir verhandeln, ob ich die Füße oder die FahrRatte nehme, um mich zu bewegen.