Ich schaffe mir ein Chaos …

… das wird Tee, Panettone, Dörrautomatfutter …

… auf der Heizung parkt der Vorteig für den Panettone und die alten Brötchen warten auf die Knödelwerdung …

… hier geht das Kartoffelbrot – wohin auch immer.

Im Hintergrund wartet das eingeweichte Klo auf zarte Bürstenstriche von mir und der Rest ruft ganz laut im Chor: „Putz uns! Putz uns! Putz uns!

Was ich eigentlich sagen wollte:

Ich schaffe mir ein Chaos und setz mich glücklich rein!

🌴🥦🦕🥦🌴

SonntagsSüss

Mandelwaffeln mit ZitronenQuarkCreme.

Zur Feier des Tages und weil ich mir endlich einmal Mühe geben wollte, habe ich noch ein paar essbare Blümchen drüber gestreut … sehr hübsch. Wertet die einfache Speise total auf.

(Wenn denn irgendwann die Erdbeeren auf den Feldern reif sind, werde ich welche pflücken gehen und dann einen ErdbeerQuarkCremeKuchen mit schokoladigem Mandelmürbteigboden basteln … sind bald die Erdbeeren reif? *quengel*)

Jetzt gerade lasse ich die Sonne auf mich scheinen …

… schaue und höre dem Sonnenschirm beim Um- und wieder Zurückklappen zu … ist doch ganz schön windig …, übe mich im Nichts tun und versuche nicht zu denken. Beides nicht so einfach … bald ist Dienstag …

Ausflug nach Lübeck „gewonnen“

 

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Obwohl ich damit gerechnet hatte, weil sie immer etwas finden, was dann doch nicht da ist … bisher zum Glück jedenfalls, traf es mich gestern hart, als ich den Brief auf dem Weg zum Einkaufen aus dem Kasten zog. So hart und angstbesetzt, dass ich statt nur Flohsamenschalen und Kokosöl fürs lebensverändernde Brot zu kaufen, frustshoppen musste. Hilft zwar nicht wirklich, aber schafft kurzfristig Ablenkung.
Beim Gatten hatte ich von unterwegs per WhatsApp einen Antrag auf Frustshoppen gestellt, nachdem ich mich entschlossen hatte, es ihm gleich zu erzählen und ihm die Sorgen nicht zu ersparen (Wie auch? Wie soll ich zum Beispiel erklären wo ich Dienstagmorgen in aller Frühe hin enteile? Oder wie oder besser womit soll ich erklären, dass ich ein wenig gedankenverloren, in mich gekehrt, unwirsch … mehr als sonst … bin?).
Der Antrag wurde umgehend bewilligt und so konnte ich das Objekt meiner Begierde …

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Das war das Bewerbungsfoto für den Gatten

… aus dem Laden befreien.  

Jaja, ich bin schon genial … ich habe einen Shopper frustgeshoppt … lachgroehl … ähmmm … ja … auf jeden Fall habe ich jetzt jemanden … etwas, das mich am Dienstag nach Lübeck (ich finde Lübeck so doof … so hässlich) begleitet. Quasi ein Frustkauf als Langzeittherapiemittel oder so ähnlich.
Ausnehmend hübsch macht sich der Shopper auf meinerm Blümchenfußmatteteppich …

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… wenn man dann noch das Innere …

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… nach außen kramt …

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… hat man sogar zwei Taschen …

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… die sich als wahre Raumwunder erweisen. Das Material, irgend so ein Kunstkram, ist ganz wunderbar weich und angenehm im Griff, dass man es fast für feinstes Leder halten könnte. Zur Not taugt die Tasche dadurch auch als Kuschelkissen.
Ich kann am Dienstag ohne weiteres den halben Hausstand inklusive Strickzeug und Kamera mitnehmen. Den Blümchenteppich lass ich aber, obwohl er wirklich gut zur Tasche passt, zu Hause.

Neben diesem Frustkauf erstand ich aber auch noch köstlich duftenden Kaffee, da ganz frisch extra für mich und meine French Press gemahlen und gemahlene  Flohsamenschalen, geruchsneutral … vielleicht weil nicht frisch für mich gemahlen, sondern einfach so gemahlen, aus denen ich gestern, nachdem ich sie noch mit einigen anderen Zutaten verbunden oder die anderen Zutaten durch sie verbunden hatte, noch dieses Brot buk …

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Das Bild entstand heute Morgen in der zunehmenden Morgensonne. Dafür das man die Zutaten einfach nur zusammenrührt, dann das Gebrösel in Form drückt, in die Ecke stellt und Stunden einfach sich selbst zum Quellen überlässt (ich quellen auch immer selbstständig und ganz nebenbei auf), um es dann doch recht lange Zeit im Ofen verschwinden zu lassen, ist es wirklich hübsch geworden.

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Es ist nicht nur hübsch, es schmeckt auch noch und riechen tut es auch gut.

Bevor ich das Brot in den Ofen stopfen konnte, musste aber erst noch die Pizza aus dem Ofen entfernt und auf den Teller verfrachtet werden …

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… Pizza mit Tomaten, Schafskäse, Speck auf einem Zucchiniboden. Wirklich köstlich!

An sich bin ich resistent …

… gegenüber Werbung.

Entweder bin ich zu blöd die Werbung zu verstehen oder ich habe, wenn ich in einem Laden ankomme, schon wieder vergessen, dass mir die Werbung empfohlen hat ein  bestimmtes Produkt zu brauchen.

Manchmal erwischen sie mich dann aber doch und so kaufte ich neulich in der Apotheke für viel Geld Wimperntusche …

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… die die Wimpern schön lang und schön schwarz machen soll. Und das über längere Zeit angewandt sogar dann, wenn die Wimpern nicht getuscht sind.

Mmmmh? … alles, was zu Zeitersparnis vor dem Spiegel führen kann, macht mich total neugierig.
Mmmmh? … ganz glücklich macht sie mich nicht, weil sie nicht so wasserfest ist, wie ich es gewohnt bin und wie ich es mir wünsche, weil meine Augen relativ viel und schnell tränen … von ganz alleine ohne viele innere und äußere Qualen.
Ich laufe nicht gerne mit Waschbärenaugen, im Gegensatz zu mir, steht ihnen das Schwarz um die Augen, durchs Leben.
MmmmH? … aber nach drei Wochen bin ich geneigt mir einbilden zu wollen, dass meine Wimpern tatsächlich auch ungetuscht länger und schwärzer sind fast so wie in meiner Jugend- und Maienblüte … (hier stelle man nicht böses Gelächter als Hintergrunduntermalung vor)

Mmmmh? … was soll uns das jetzt sagen? Keine Ahnung! Ich werde darüber nachdenken, während ich Flohsamenschalen kaufen gehe, damit ich dieses Brot backen kann … das ist keine Werbung, das ist eine Empfehlung, ein Tipp … das ist ganz etwas anderes.