Dinge im Internet bestellen …

… ist toll und kommt meiner natürlichen Begabung des Geldausgeben entgegen. Hat aber den großen Nachteil, dass man zu Hause sitzen muss und auf die diversen Paketboten mit den bestellten und ersehnten Gütern warten muss.
Heute muss ich mal wieder warten … gestern wartete ich auch schon und am vergangenen Samstag und Freitag ebenso und überhaupt scheine ich in letzter Zeit nur noch auf Pakete zu warten … und weil ich sonst nichts sinnvolles machen kann, weil unsere Klingel so leise ist, dass man sie nur hört, wenn man sich nicht zu weit von ihr entfernt und möglichst leise ist, verbringe ich die Wartezeit mit bloggen … das Getippel auf der Tastatur ist lautstärkemäßig gerade noch akzeptabel.

Ende der Einleitung
oder auch
lebhafter Gedankensprung genannt

Als mich/uns das Kind vor Kurzem für ein paar Tage besuchte, machten wir (er und ich, den Gatten haben wir arbeiten geschickt) nicht nur einen Ausflug zu seinem Vater an die Ostsee, sondern liefen einmal um die Alster. Hatte ich bisher noch nicht gemacht und mit meinem Kind schnellen Schrittes spazieren gehen ist immer fein. Er läuft gern, ich laufe gern und meistens finden wir auch etwas worüber wir plaudern können. Wobei gemeinsam schweigen auch völlig in Ordnung ist.
Zuerst war nur geplant um die Außenalster zu laufen, aber am Ende sind wir sowohl um die Binnen- wie auch die Außenalster gelaufen.

Weil ein Blick über die Alster auf die Lombardsbrücke, Alsterfontäne, Hauptkirche St. Nikolai, das Rathaus und die Elbphilharmonie immer fein ist, habe ich ein Bild mitgebracht …

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… zwei Bilder sogar …

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Es war mächtig viel los. Alles was Beine hatte und nicht gerade arbeiten musste, war an und auf der Alster und hat das Sommerwetter genossen.

Ich habe es weniger genossen. Zu viele Wespen (das Kind hat mir beigebracht, dass ich mich drehen muss … das verwirrt die Wespen und dann hauen sie ab, funktioniert aber nur, wenn man sich gleichzeitig vorwärts bewegt – auf der Stellen drehen, wenn man an der roten Ampel steht, verwirrt nur die Mitmenschen, die Wespen bleiben hartnäckig), zu warm, zu dicke Finger von der Wärme, sodass die Ringe an den Fingern viel zu klein wurden, was ich aber zu spät bemerkte und die Ringe nicht mehr von den Fingern bekam.

Ein Finde-den-Fehler-Bild habe ich ebenfalls mitgebracht …

DSCN4485_01… ja, genau, es hat sich eine Möwe unter die Kormorane gemogelt. Hat mich sehr erheitert als ich es sah. Darum habe ich das auch in die Kamera gepackt.

 

Weniger erheiternd fand ich die Farbe der Alster …

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… ekligst grün und schmierig. Alles voller Blaualgen.
Ich hatte dem Kind vorgeschlagen, dass er sich einmal am Stand up Paddling versuchen könnte. Hat er mit einem Blick ins Wasser vehement abgelehnt …
Dank eifriger Menschen, die die toten Fischen abfischen, bleibt einem wenigstens der Anblick von aufgedunsenen, mit dem Bauch nach oben schwimmenden Fischkörpern erspart.
Was für ein dämlicher Sommer!

Ende des Hauptteils
und unelegante Überleitung zum 
Resümee 

Der Ausflug war trotzdem schön. Als wir zu Hause waren hatten wir 12,5 Kilometer in den Beinen, waren verschwitzt, müde von der Wärme und haben froh und glücklich die Getränke im Kühlschrank geplündert.

clap

 

Überschriften werden überbewertet

Seit gestern mache ich Zwangsurlaub vom Gatten und das kam so:

Sonntagabend gegen 18:00 Uhr rief mich das Kind an und teilte mir mit, dass ihn eben ein netter Feuerwehrmann angerufen hätte, der ihm die freudige Botschaft überbrachte, dass seine Oma, also meine Mutter in der Wanne gestürzt sei und sie sie nun ins Krankenhaus bringen. Es müsste bitte nochmal jemand nach der Wohnung schauen.
Das versprach das Kind zu tun. Und ich versprach herauszufinden was sie mit der Oma treiben und ob sie im Krankenhaus bleiben darf.

Das Kind erfüllte seine Mission schneller als ich und rief mich nach eineinhalb Stunden an. Er ist jetzt in der Wohnung und verstünde nun, was der Feuerwehrmann meinte … Ommas Schließmuskel hatte bei der Panik versagt … nicht schön, aber nicht zu ändern, aber fürs Kind eindeutig nix. Also neue Order „Mach’s Fenster auf, die Tür von außen zu und geh nach Hause. Ich mach das morgen.“
Ich hatte vorher schon beschlossen am Morgen nach Berlin zu fahren. Ein Grund mehr … ja, ich freute mich sehr *ironie an- und wieder ausknips*

Meine Mission war etwas schwieriger und bis 00:15 Uhr hatte ich noch nichts weiter erfahren, als dass sie immer noch auf der Rettungsstelle ist und versorgt wird. Immerhin hatte inzwischen ein Arztwechsel stattgefunden. Die Knochen waren fertig gecheckt, jetzt hatte man sie an die Innere gegeben, weil sie über diverse Beschwerden klagte und sie die Ursache für die Stürze der letzten Zeit (ja, da gab es einiges hinter der Bühne des Blogs) finden wollten. Weil ich dachte, dass es sicher sinnvoll wäre, wenn ich ein wenig schlafen würde, bis um halb sechs der Wecker klingelt und ich losfahren wollte, vertagte ich mich mit der Rettungsstelle. Die nette Frau am Telefon fand das auch ganz prima und sinnvoll, weil man so ausschließen könnte, dass ich dann direkt bei ihr auf der Rettungsstelle eingeliefert werden würde.

Meine Nacht oder das was davon übrig war, war nicht so dolle. Erst konnte ich nicht einschlafen, weil ich kalte Füße hatte … eiskalte Füße. Dann konnte ich nicht einschlafen, weil ich mir Sorgen machte, dass sie sie doch noch mitten in der Nacht nach Hause schicken. Das sie tatsächlich dableibt, war bei meinem letzten Anruf immer noch nicht sicher. Hätten sie sie nach Hause geschickt, wäre sie wieder ganz alleine gewesen und das auch noch in einer zugeschissenen Wohnung. Ich fühlte mich schuldig, weil ich nicht sofort losgefahren war, um die Scheiße zu beseitigen. Ja, ein Teil von mir weiß, dass das Quatsch ist. Der hat auch mit dem anderen Teil geschimpft. Das fördert aber den Schlaf auch nicht wirklich.
Um halb fünf habe ich die Nacht für erledigt erklärt, mich ans Telefon gesetzt und herausgefunden, dass sie meine Mutter dabehalten und auf der Inneren bei den Diabetikern geparkt haben. Immerhin was und damit war auch klar, das die Hüftprothese gehalten hat und der andere Oberschenkelhals auch ganz geblieben ist. Eigentlich gute Voraussetzungen, um wieder ins Bett zu gehen und in Ruhe eine Runde zu schlafen, aber nichts da. Ab unter die Dusche und dann ins Auto und nach Berlin fahren. Weil die Fahrt so kurzfristig war, waren die Bahnpreise so hoch, dass ich mit dem Auto günstiger fahre und auch flexibler bin.

Auf halber Strecke überfiel ganz viel bleiernde Müdigkeit und so suchte ich mir einen hübschen Rastplatz und machte zehn Minuten die Augen zu. Als ich die Augen schloss, war ich ziemlich alleine. Als ich die Augen öffnete, war ich von vielen wuselnden Rentnern umzingelt. Nach der ersten Verwunderung stellte ich schnell fest, dass inzwischen hinter mir, denn rechst und links von mir war immer noch alles frei – bis auf die wuselnden Rentner – wie beim Einschlafen, ein Bus geparkt hatte und dieser die Truppe ausgespukt hatte. Ich kam mir ein bisschen vor wie im Zoo und beschloss erst mal aufs Klo zu gehen.
Der zweite Teil der Fahrt verlief wie der erste. Unspektakulär. Einfach Autobahn am Montagmorgen mit vielen LKWs.

In Berlin fuhr ich zu allererst zu meinem Kind, dass sich wirklich sehr über mich freute. Ich freute mich auch. Freue mich immer noch. Das ist wirklich ein Lichtblick in diesem ungewollten und nicht wirklich schönen Ausflug.
Dann fuhren wir gemeinsam ins Krankenhaus, holten uns Order ab, was die Omma will, füllten einen Zettel für die Pflege aus, wo sie jetzt erst mal hinkommt und machten uns wieder auf den Weg. Das Kind nach Hause, ich in die Wohnung des Grauens.
Dort angekommen, wollte ich am liebsten gleich wieder nach Hause, aber stattdessen bin ich, nach einem Überblick der Lage, wieder los und habe groooooße Müllsäcke und Zeugs zum Putzen besorgt. Besonderer Dreck erfordert besondere Maßnahmen. Einmalhandschuhe hatte ich mir von zu Hause mitgenommen. Was war ich froh, dass ich Samstag gerade eine Packung gekauft hatte.

Fünf Stunden später war ich mit Putzen, Müll entsorgen, gewünschte Sachen suchen und einpacken, dem Ableser von der Heizung fertig und machte mich ein weiteres Mal auf den Weg ins Krankenhaus. Von dort ging es zum Kind nach Hause, wo ich wohnen darf.

Das Kind hat ganz wunderbar für uns gekocht, wir haben gemeinsam die Küche geputzt, geschwatzt, Dinge für ihn im Internet bestellt. Alles ganz gemütlich und im Kleinen ganz großartig. Die Zeit mit meinen Kind, die mir die Sache schenkt, ist wirklich toll und streichelt ein bisschen mein Herz und meine Seele. Er freut sich über mich. Meine Mutter kann nicht mal danke sagen. Freut und Leid …

Die Nacht habe im alten Bett des Kindes verbracht und habe, obwohl es mir viel zu weich ist, ziemlich gut geschlafen. Um vier hatte ich ein großes Loch, aber das war nicht schlimm. Ich habe einfach eine Weile den Vögeln zu gehört. Die singen hier ganz anders als zu Hause.
Jetzt sitze ich immer noch im Bett, habe meinen Tütencapu leer, die Waschmaschine läuft – „Mama, kannst einmal Bettwäsche waschen?“ Klar kann ich. Macht die Maschine und die großen Teile sind schnell aufgehangen. Wenn ich den Post fertig geschrieben habe, werde ich mich erheben und das Bad putzen. Habe ich versprochen. Freiwillig. Dafür kocht das Kind kocht heute Abend wieder für uns. Pizza. Der Teig schlummert schon seit gestern Abend im kühlen Schrank.

Es fällt mir schwer, aber ich beende jetzt und stelle mich dem Tag. Ja, das Schreiben war schon so etwas wie eine Flucht … denn das Dazwischen zwischen Ausstehen und Pizza essen und den Abend mit meinem Kind verbringen wird bestimmt nicht so nett. Bin ja auch nicht zur Erholung hier …

… Waschmaschine fertig.

Ausflug nach Lübeck „gewonnen“

 

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Obwohl ich damit gerechnet hatte, weil sie immer etwas finden, was dann doch nicht da ist … bisher zum Glück jedenfalls, traf es mich gestern hart, als ich den Brief auf dem Weg zum Einkaufen aus dem Kasten zog. So hart und angstbesetzt, dass ich statt nur Flohsamenschalen und Kokosöl fürs lebensverändernde Brot zu kaufen, frustshoppen musste. Hilft zwar nicht wirklich, aber schafft kurzfristig Ablenkung.
Beim Gatten hatte ich von unterwegs per WhatsApp einen Antrag auf Frustshoppen gestellt, nachdem ich mich entschlossen hatte, es ihm gleich zu erzählen und ihm die Sorgen nicht zu ersparen (Wie auch? Wie soll ich zum Beispiel erklären wo ich Dienstagmorgen in aller Frühe hin enteile? Oder wie oder besser womit soll ich erklären, dass ich ein wenig gedankenverloren, in mich gekehrt, unwirsch … mehr als sonst … bin?).
Der Antrag wurde umgehend bewilligt und so konnte ich das Objekt meiner Begierde …

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Das war das Bewerbungsfoto für den Gatten

… aus dem Laden befreien.  

Jaja, ich bin schon genial … ich habe einen Shopper frustgeshoppt … lachgroehl … ähmmm … ja … auf jeden Fall habe ich jetzt jemanden … etwas, das mich am Dienstag nach Lübeck (ich finde Lübeck so doof … so hässlich) begleitet. Quasi ein Frustkauf als Langzeittherapiemittel oder so ähnlich.
Ausnehmend hübsch macht sich der Shopper auf meinerm Blümchenfußmatteteppich …

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… wenn man dann noch das Innere …

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… nach außen kramt …

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… hat man sogar zwei Taschen …

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… die sich als wahre Raumwunder erweisen. Das Material, irgend so ein Kunstkram, ist ganz wunderbar weich und angenehm im Griff, dass man es fast für feinstes Leder halten könnte. Zur Not taugt die Tasche dadurch auch als Kuschelkissen.
Ich kann am Dienstag ohne weiteres den halben Hausstand inklusive Strickzeug und Kamera mitnehmen. Den Blümchenteppich lass ich aber, obwohl er wirklich gut zur Tasche passt, zu Hause.

Neben diesem Frustkauf erstand ich aber auch noch köstlich duftenden Kaffee, da ganz frisch extra für mich und meine French Press gemahlen und gemahlene  Flohsamenschalen, geruchsneutral … vielleicht weil nicht frisch für mich gemahlen, sondern einfach so gemahlen, aus denen ich gestern, nachdem ich sie noch mit einigen anderen Zutaten verbunden oder die anderen Zutaten durch sie verbunden hatte, noch dieses Brot buk …

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Das Bild entstand heute Morgen in der zunehmenden Morgensonne. Dafür das man die Zutaten einfach nur zusammenrührt, dann das Gebrösel in Form drückt, in die Ecke stellt und Stunden einfach sich selbst zum Quellen überlässt (ich quellen auch immer selbstständig und ganz nebenbei auf), um es dann doch recht lange Zeit im Ofen verschwinden zu lassen, ist es wirklich hübsch geworden.

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Es ist nicht nur hübsch, es schmeckt auch noch und riechen tut es auch gut.

Bevor ich das Brot in den Ofen stopfen konnte, musste aber erst noch die Pizza aus dem Ofen entfernt und auf den Teller verfrachtet werden …

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… Pizza mit Tomaten, Schafskäse, Speck auf einem Zucchiniboden. Wirklich köstlich!

MiMaMichel …

… von unten nach oben …

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… im schönsten Sonnenschein. Ja, das war schön. Heute regnet es dagegen mal wieder waagerecht. Ein Grund mehr schnell etwas schönes Wetter aus der Konserve zu posten.

Wenn man an einem Dienstag solche Sachen wie St. Nikolai und den Michel besucht, hat es den Vorteil, dass es nicht so voll ist.
Vor dem Michel Aufzug standen gerade mal vier Leute, als ich kam. An den Wochenenden sind es Massen, die nach oben wollen. An der Fahrstuhltür gab es einen neuen, handgemachten Vermerk: Nur maximal 10 Personen dürfen gemeinsam den Aufzug benutzen. Kann man sich ungefähr ausrechnen, wann man dran ist. Als ich dann im Aufzug stand, habe ich auf dem erklärenden Schild des Aufzugs gelesen, dass der Aufzug maximal mit 1000 kg, bzw. 13 Personen belastet werden darf. Augenscheinlich gehen sie davon aus, dass die Menschheit seit 2013, so alt ist der Fahrstuhl, so zu genommen hat, dass man das Durchschnittsgewicht nach oben korrigiert hat, damit der Fahrstuhl seine Last nach oben schaffen kann (runter kommt er immer). Da wir nur zu fünft waren und alle deutlich unter den veranschlagten 100 Kilo pro Person lagen, war die Fahrt ganz entspannt.

Oben beim Öffnen der Fahrstuhltür wurde ich dann auch gleich wieder freundlich von Wind und Kälte in die Arme genommen, aber die Aussicht war großartig.

Elbbrücken …

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… äh … Elbbrücken …

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St. Nikolai, da waren wir gerade … also gestern ⇓

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Hamburger Rathaus ⇓

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Hamburger Hochbahn ⇓

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Hafen ⇓ mit …

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… und ohne Elbphilharmonie ⇓ …

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Und dann konnte ich noch feststellen, dass der Hamburger Dom bald seine Pforten öffnet ⇓ …

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… und konnte mich wieder einmal daran erfreuen wie super meine Kamera ist … Riesenrad zum Anfassen … quasi ⇓

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… ich liebe sie wirklich sehr.

Ich machte gestern einen Ausflug …

… und wollte euch eigentlich mitnehmen. Unterwegs fiel mir dann zum einen auf, dass das Netz sehr schlecht war und zum anderen, dass ich mir oftmals selbst genug bin und die Zeit mit mir alleine genieße. Darum gab es dann doch kein „Live-Bloggen“.

Mein Ausflug führte mich gestern nicht so weit … gerade einmal bis Hamburg. Ich hatte mir überlegt, mir Hamburg mal wieder von oben anzukucken.

Zuerst wollte ich zur ehemaligen Hauptkirche St. Nikolai – jetzt Mahnmal. Dort steht nur noch der Turm und ein paar rudimentäre Reste. Außerdem war ich noch nicht dort.

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Ziemlich dunkel, aber beeindruckend und gerade frisch restauriert. Ende letzten Jahres haben sie erst das Gerüst abgebaut.
Die Fahrt mit dem Fahrstuhl, der sehr schnell und gläsern durch den Turm nach oben rast, hat mich ein wenig auf dem falschen Fuß erwischt und mir wurde ziemlich mulmig in dem Teil. Zum Glück war ich alleine und so sind meine, sicherlich etwas seltsamen Lockerungs- und Beruhigungsaktionen niemandem aufgefallen.
Dafür blies mich oben angekommen der Wind fast wieder in den Fahrstuhl. Menno! War das windig und kalt! Aber sowas von … aber die Aussicht war toll!

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Zum einen die allseits beliebte Elbphilharmonie … gestern fand ich sie besonders schön, weil sie so einen „bunten Glimmer“ – Perlmutt ähnlich, hatte, zum anderen konnte ich schon einen Blick auf mein nächstes Ausflugsziel werfen …

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… der Michel. Eine von Hamburgs Hauptkirchen. Auf dem Michel war ich schon zweimal. Mag da aber immer wieder hingehen, weil der Ausblick einfach schön ist.

Als ich den Turm einmal die Runde rum war, war die Wimperntusche, die wasserfeste, ob der starken Windes und der deswegen tränenden Augen, verschmiert, ich hatte kein Gefühl mehr in den Händen und blaue Flecken an Wangen und Hals, weil mich die Schnüre von meiner Kapuze, die ich ganz fest zugezogen hatte, durch den Wind auf mich ein geprügelt hatten und ich wollte nur noch runter. Irgendwo hin, wo es nicht ganz so windet.

Unten angekommen habe ich mich in die Sonne gestellt, den Erdenengel  …

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… bewundert und mich etwas aufgewärmt, um mich dann auf den Weg zum Michel zu machen.