Ich kann es gut haben …

… freie Zeit, Sonne, bewegte bunte Bilder aus der Konserve (DVD) auf Paula (Ein ganzes halbes Jahr … so schön – hab ihn schon einmal im Kino gesehen und ganz viele Taschentücher verbraucht) und seit gestern Nachmittag läuft es mit der Mosaik-Strickjacke. Ich wollte schon aufgeben.

Keine Zeit mehr. Muss stricken … wer weiß, wie lange es gut geht.

Ja, Frühling dauert noch, aber …

… ein Hornveilchen in Ehren …

… ich konnte nicht widerstehen. Es ist einfach nett, wenn sie mich von draußen durchs Fenster anstrahlen, während ich an meinem SchreibTisch sitze.

In meiner Gier habe ich zwei gekauft, weil ich dachte, dass der Oregano des Lebens müde ist. Ist er aber nicht. Er ist unter dem trockenen Laub sehr vergnügt und fleissig am wachsen. Also ist für zwei kein Platz im Kasten. Macht aber nichts. Vorne in der ersten Reihe fand sich ein Plätzchen fürs zweite Hornveilchen.

Das Tier

Wir, der Gatte und ich, machten einen netten Spaziergang. Die Gegend war ein wenig seltsam, aber nichtsdestotrotz sehr schön. Da wir eine sehr große Runde drehten … jedenfalls erschien der vor uns liegende Weg ziemlich lang und endlos, kam langsam Dunkelheit auf.
Das war am Anfang gar nicht schlimm, weil die Straßenbeleuchtung ihren Dienst tat. Wir konnten alles, was rechts und links unseres Weges lag, gut sehen. Es war eine wirklich spannende Gegend, die etwas unwirkliches hatte.
Plötzlich gingen alle Lichter aus. Es war stockfinster und spontan sehr furchteinflössend. Einer Eingebung folgend zerrte ich mein smartes Phone aus den Tiefen meiner Tasche und wollte die Taschenlampe anschalten, aber irgendwie bekam ich das Ding nicht an. Der Gatte sprang mir wenig hilfreich zur Seite, um mir zu erklären, was ich tun müsste, damit meinem Phone ein Licht angeht … was mir durchaus schon vorher bekannt war und fummelte wie wild an meinem smarten Phone herum, um ihm Licht entlocken. Nachdem ich den Gatten zurückdrängt hatte, gelang es mir das smarte Phone zum Leuchten zu bringen. Das war auch dringend nötig, weil es immer ungemütlicher wurde. Seit geraumer Zeit war immer wieder ein „Rooooaaaaaarrrrrrr…ROOaaaaaaarrrrr“ zu hören. Mal lauter, mal leiser. Irgendetwas schlich um uns herum und bedrohte uns.

Im funzeligen Licht der Taschenlampe konnte ich natürlich so gut wie nicht erkennen. Das Tier bliebt außerhalb meines Gesichtsfeldes. Es warf noch nicht mal einen Schatten. Kam aber immer näher …

… zum Glück wachte ich auf. Das Seltsame war allerdings, dass das Tier immer noch da war. Es macht jetzt sehr, sehr bedrohlich und nah „RROOOOOAAAAAAAARRRRRRRR!“. Als ich die Ohrstöpsel aus den Ohren nahm, wurde es sogar noch lauter und da realisierte ich endlich, dass es das Schnarchen des Gatten war.
Ich hatte mich inzwischen schon so gefürchtet und wurde das Gefühl auch nicht los, dass ich mich nicht traute aufs Klo zu gehen, was ich dringend musste, weil ich dachte, es könnte ja tatsächlich jemand/etwas in der Wohnung sein. Wäre da wer, hätte ich ihn wegen der Ohrenstöpsel und des „Roooooaaaaaaarrrrrrrr“ nicht gehört.
Erst habe ich überlegt den Gatten zu wecken, damit er nachkuckt, ob da wer ist. Aber das war mir dann doch zu blöd. Also bin ich todesmutig aus dem Bett geschlüpft und aufs Klo gehuscht. Danach habe ich meine Decke und mein Kissen unter den Arm geklemmt und bin in mein Zimmer geflüchtet …

… aber nicht ohne vorsichtig um alle Ecken zu schielen, ob da nicht doch wer ist.

Wahrscheinlich war der Grieche von gestern Abend schuld an diesem Traum. Ich hatte mir den Bauch viel zu vollgefressen. Das konnte nur böse Träume geben.
Als ich dem Gatten heute Morgen den Traum erzählt habe, konnte ich darüber schon herzhaft lachen und war wieder einmal beeindruckt, wie sehr ich in meinem eigenen Traum verwoben war und Schwierigkeiten hatte Traum und Realität zu trennen.
Das kommt bei mir manchmal vor. Vor Jahren träumte ich einmal, dass ich auf meinem Balkon Kaninchen in die Blumenkästen gepflanzt hätte. Dieser Traum war so real und wunderbar, dass ich gleich nach dem Aufwachen zum Balkon gesaust bin und ganz enttäuscht war, dass dort keine Kaninchen in den Kästen wuchsen …

kaninchen_im_blumenkasten

… nein, die Kaninchen in meinem Traum fraßen die Blumen im Kasten nicht auf. Es war eine friedliche Co-Existenz …

zwei_kaninchen_im_blumenkasten

 

Ich bin entzückt, …

… denn heute gab es mehr Sonnenschein als angekündigt und ich habe entdeckt, dass sich mein Ziersalbei, der auf dem Balkon wohnt, auf den Weg gemacht hat.

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Weil ich mich so freue und damit ich es euch zeigen kann, habe ich weder frieren, noch dreckige Finger gescheut, sondern vorsichtig im Dreck Laub gescharrt.

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Nach dem Fototermin habe ich das schützende Laub wieder über die frischen Triebe gehäufelt. Muss ordentlich. Der nächste Frost kommt bald.

Der Vögel klingen als wenn der Frühling eigentlich schon da ist und gestern als wir auf dem Friedhof waren, flitzten die EichHörnchen in wilder Frühlingspaarungsmanier um die Bäume. Wenn das mal nicht alles viel zu früh ist …

Ansonsten fällt dieser Sonntag in die Rubrik – Fauler Sonntag. Daran wird sich auch nichts mehr ändern. Erfreulicherweise muss ich heute nicht mal kochen, was ich an sich gerne mache, aber der Gatte lädt heute ein und holt nachher etwas vom Griechen.

Und schon verabschiede ich mich wieder, weil gerade in Capri die Sonne im Meer  hinter den Häusern versinkt …

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… und ich das genießen muss. Ist nämlich wirklich hübsch.

Einen schönen Sonntagabend!

Wenn man Magenschmerzen …

… wegen zu viel von allem hat, darf man, auch wenn man seinen schon gefunden hat, solche Bücher …

… zu einer großen Tasse Pfefferminztee lesen und versuchen seine freie Zeit ohne schlechtes Gewissen zu verbringen.

Ich hoffe auf Erheiterung. Auf ähnliche Erheiterung wie heute Morgen beim Lesen des Spiegel Online Artikels über den Selbstversuch sich vierzehn Tage nur von Pulvernahrung zu ernähren und dabei dann nach einer Woche festzustellen, dass selbst Hundetrockenfutter verführerisch riecht.

Kleine Nachhilfestunde …

… in Sachen: Geht nicht! Kann nicht! Hab nur zwei Hände.

Ich auch, aber mit kleinen Helferlein aus anderen Haushaltsbereichen …

… klappt es auch mit nur zwei Händen.

Ja, natürlich habe ich die Klammern abgemacht, bevor ich den Brownie in den Ofen schob.

Da schwitzt er, der schokoladigste Brownie, den es gibt … 😁… hin und wieder habe ich einen Hang zur totalen Selbstüberschätzung 🙃🤣🙃