Live!

Mein Schloss! Vor einem Jahr und fast einem Monat war ich hier Prinzessin und habe meinen Prinz geheiratet … naja, vielleicht war es eher: kleine Mopsfrau heiratet großen Mopsmann in kleinem Schloss, aber egal! Wie auch immer, schön war’s und gut war’s und isses. SO.

Ich hätte nie vermutet, dass ich heute so weit die Gehstäbchen schwinge. Zu viel von allem … zu viel Heuschnupfen, zu warm, zu viel Sonne, zu viel keine Lust. Aber auf seltsam verschlungenen Wegen habe ich mich bis hier durch gestöckelt. Das fühlt sich sehr gut an … die Fußsohlen, Beine, Arme und Hände brummen … vibrieren ganz wundervoll und erzeugen so das wohlige Gefühl etwas geschafft zu haben.

Ich bleibe noch einen kleinen Moment und schaue, ob die Enten sich doch noch für den Fisch entscheiden …

Freitags gibt schließlich eigentlich Fisch 😁

Der Angler hat auch Position bezogen …

Hoffentlich hat er sich gut eingecremt.

Ich stöckel jetzt nach Hause und verkleide mich als putzende Hausfrau.

Kulinarische Reise durch die Woche -Tag 4

Heute gab es Pizza …

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… Schinken, Salami, Artischockenherzen, Erbsen, Mais, Zwiebeln, Oliven, Parmesan und Mozzarella bevor sie in der Hitze des Backofens schmorten und danach …

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Dazu gab es einfach ein paar Tomaten auf Rucola mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Apfelbalsamessig …

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Da Ganze aus der Hand ganz gemütlich auf dem Balkon, dabei die Bienen beobachtend.

 

Fünf Kilometer …

… und eine halbe Blase später.
Ja, halbe Blase – ich hatte umsichtig, wie ich manchmal bin … ich wusste aus irgendeinem Grund, dass ich meine Laufschuhe lange nicht mehr getragen hatte … Pflaster dabei und machte, als die Blase „Bluu“ sagte, Halt und klebte ein Pflaster auf die Ferse, so blieb das „uubbb“ aus.
Ich bin eindeutig zu lange nicht mehr schnell, die Gehstäbchen schwingend um die Blöcke, hier ist es ja eher durchs Grüne, gegangen. Bis Kilometer 2,5 war alles fein und es ging sich von alleine. Dann musste ich aber unbedingt Pause machen, weil ich den Reiher …

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… knipsen musste. Sieht man ja so selten … muhaha … *ironieanaus* – ja, das Bild ist grottenschlecht, aber mehr ist von meinem smarten Phone nicht zu erwarten, wenn ich den Zoom (immerhin schon 4fach) ganz aufreißen muss, weil der blöde Vogel sich nicht näher in meine Richtung bewegen will.
Nachdem ich auch noch eine WhatsApp durch die frische Frühlingluft geschickt hatte, war ich bereit und willens weiter zu stöckeln, aber da sah ich noch den Flieger, der sich wild in die Kurve legte am blauen Himmel und musste mein smartes Phone doch nochmal aus der Hosentasche zerren …

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… aber als das endlich gelang, war von steiler Kurve nichts mehr zu sehen … vom Flieger auf dem Bild auch nicht so viel … ähnliches Problem wie beim Reiher, der blieb allerdings wenigstens stehen, der Flieger eher nicht, was vielleicht ganz gut war.

Nach dieser ausgedehnten Pause ging es sich dann sehr beschwerlich. Ich könnte entschuldigend hinzufügen, dass es eine Weile bergauf ging, aber ich glaube, das war nicht wirklich das Problem. Das Problem ist eher ganz persönlich … in meiner Lauffaulheit der letzten Zeit zu suchen und zu finden.
Morgen geh ich wieder. Morgen geh ich eine größere Runde. Morgen gehe ich zusätzlich zur heutigen Runde an meinem  am Schloss vorbei.

Der Hefeteig für heute Abend scheint weit weniger bis gar nicht aus der Übung zu sein. Der ist in meiner Abwesenheit gut gegangen …

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… sieht dabei auch gar nicht angestrengt aus. Ich habe ihn in den Kühlschrank verbannt. Dort kann er es sich gut gehen lassen bis heute Abend.

Noch einen schnellen Blick aufs Bienenfutter …

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… kann man nur sagen: „Ihr seid aber groß geworden!“ und auf den tantlichen feuchten Kuss auf die diversen Wangen verzichten. Dafür gibt es als Mitbringsel heute Abend einen Schluck Wasser.

So. Genug geplaudert. Mein zweiter Kaffee des Tages, der erste war heute nicht gut (die Idee mit der Doppelröstung – ich hatte vergessen Wasser in den Espressokocher zu füllen und dies erst bemerkt als er nahezu rotglühend war, war dann aber zu blöd … zu knickrig das Kaffeemehl auszutauschen, was sich geschmacklich als nicht vorteilhaft erwies – war nicht gut) ist jetzt alle. Also frisch an ans Werk …

Ich freu mich!

  1. Weil tatsächlich Bienen bei uns eingezogen sind.
    … liegt bestimmt an der guten Lagen. Außerdem fängt es im Vorgarten langsam an zu blühen.
  2. Weil der Kardiologe des Gatten nichts zu meckern hatte, sondern mit den neuen Einstellungen des Kästchen in der Gattenbrust zufrieden ist. Außerdem ist er erleichtert, der Kardiologe. Wir auch!

Und weil ich mich so freue, die Sonne scheint, die Bienen emsig ein- und ausfliegen, nehme ich jetzt endlich mal wieder meine Gehstäbchen und stöckle durch die Gegend.
Vielleicht geh ich bei dem Rindvieh mit dem schönen Pony …

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… vorbei.

Lohnt sich wenigstens das Losgehen. Dann wird eine große Runde.

Kulinarische Reise durch die Woche – Tag 3

Auch heute gab es etwas zu essen. Später als sonst, weil der Gatte beschloss für den Gatten beschlossen wurde, heute später anzufangen und dafür später Feierabend zu haben. Woraufhin ich beschloss etwas Einfaches am Ende schnellgehendes zu kochen …

French Rack vom Iberico und Kartoffelsalat mit dem superleckeren, wunderschön grünen Kürbiskernöl und dem zum Löffeln leckeren Apfelbalsamessig, welche ich beide zum Geburtstag bekommen habe. Im Kartoffelsalat tummelt sich noch Chicoree, Apfel, Oliven, gemischte Kräuter und Rucola … könnte ich essen bis ich platze.

Es scheint Interesse …

… an der Bienenwabe zu bestehen.

Seit geraumer Zeit herrscht reger Flugverkehr. Eine Biene 🐝 … kommt immer wieder angeflogen, krabbelt in das markierte Loch …

… kommt wieder raus, fliegt weg und taucht kurz darauf wieder auf und verschwindet wieder im Loch …

Ich würde mich sooooooo freuen, wenn sie dort einzieht.