Ein schönes neues Jahr!

Mit ganz viel Glück und möglichst blauen Himmel.

Wir sind ganz still und ruhig ins neue Jahr gekommen. Mir ist der Jahreswechsel nicht wichtig. Bis auf die letzten beiden Stellen bei der Jahreszahl des Datum ändert sich doch sowieso nichts.
Immerhin hatte ich nicht mit der großen Müdigkeit zu kämpfen, die mich sonst immer Silvester überfällt, weil ich wach bleiben muss. Um zwölf haben wir mit Wasser und Spezi angestoßen und haben geguckt in welche Richtung der Blick aus unseren Fenstern die beste Sicht auf das kleinstädtische Feuerwerk brachte.
Das Küchenfenster war die beste Wahl. Blickrichtung Stadtmitte mit Rathausplatz und Fußgängerzone.

Das Feuerwerk war dieses Jahr wirklich hübsch! Diese komischen Feuerwerksboxen waren toll befüllt und brachten ganz viel schönen Glitzer an den Himmel. Ein paar großartige Raketen waren auch dabei.

Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meinen Mitmenschen für dieses wunderbare Silversterfeuerwerk, das sie mir geschenkt haben.
Danke! Es war schön.

Nachdem wir das Kind am 27. 12. in den Zug Richtung Berlin gesetzt hatten, habe ich mich hingesetzt und angefangen die von ihm für die neue Wohnung gewünschten Topflappen zu stricken.

Den jeweils ersten eines Paares habe ich im alten Jahr noch fertig bekommen …

Ein paar Double face gestrickte Kreise für den ersten des ersten Paares. Der zweite Topflappen dieser „Serie“ bekommt Karos … gegen die Langeweile.

Dann habe ich mir noch eine „Rose“ erdacht …

(UuuuH! wenn einer die Zettelwirtschaft – die Strickanleitung sehen würde … aber immerhin stimmte das Erdachte und das ist schon mal toll und funktioniert sonst eher selten)

Die wurde vom Kind abgenommen, sodass ich mich nach den Karos an den zweiten Rosentopflappen machen werde.

Unserer Küche werde ich in anderen Farben auch noch ein Paar „Rosen“-Topflappen zuteil werden lassen. Gefällt mir richtig gut.

Jetzt muss ich sausen. Der Gatte ist im Bad fertig und somit ruft der Tag. Der letzte Urlaubstag des Gatten. Ich hab ja Dauerurlaub …

Wann immer ich spazieren gehe …

  • … also quasi täglich, überkommt mich ein Gefühl tiefer Dankbarkeit und Freude. Freude und Dankbarkeit darüber, dass ich jetzt hier …

… leben darf.
Ich liebe diesen Ort, auch wenn er einer von den gefährlichsten in Schleswig Holzbein Holstein ist. 
Ich liebe es in Ruhe meiner Wege, gern auch immer wieder dieselben, zu gehen und zu sehen, wie sich die Dinge verändern. 
Ich freue mich inzwischen darüber, wenn mich unterwegs andere Menschen grüßen und grüße zurück. Manchmal bin ich sogar so verwegen, dass ich zuerst grüße. Und das mir! Ich, die nun wirklich nicht mit jedem spricht … 
Gestern war ich „meinen“ RiesenRosmarin besuchen …

… steht da einfach an der Einfahrt, ist gut einen Meter hoch, kräftig, durchgehend grün und blüht auf stille Rosmarinart. Augenscheinlich ist er so gut ans Klima angepasst, dass er draußen überwintert. 
Ich werde beobachten, ob ihn doch noch jemand zur Überwinterung ausgräbt oder ihn wenigstens abdeckt.  

  • Das Dörrfleisch ist deutlich weniger geworden …

… aber sehr lecker! Ich liebe es, wenn ich auf Dingen herumkauen kann und sie mir nicht gleich nachgeben. 
Ich bin sowieso ein Beißer. Außerstande einen Bonbon zu lutschen. Selbst wenn ich mich konzentriere und mir ganz viel Mühe gebe, schlagen sich meine Zähne krachend in den Bonbon. 

  • Ein weiteres Küchenexperiment ließ mich mal wieder Brot backen. Ich gab mir nicht wie früher die Mühe und stellte meine Brote selbst zusammen, sondern kaufte fertige Backmischungen, den man nur noch Wasser und wenn man ich ist noch ein paar Gewürze, hinzufügen muss. Bei zweien klappe es gut. Bei der letzten Backmischung habe ich mich selbst angeschissen, weil ich zielstrebig gegen die Anleitung gehandelt habe, bis es zum Punkt backen kam. Herr oder Frau Seitenbacher (Achtung! Werbung!) schrieb, ich solle den Teig auf zwei Backformen verteilen. Zuerst zögerte ich, weil mir der Teigklumpen in meiner Hand sagte: „Hey! Das ist Quatsch! Viel zu wenig Teig für zwei Formen!“, aber welcher andere Teil in mir auch immer sagte: „Mach einfach mal das, was man dir sagt!“.

        
Ich machte also was mir aufgetragen hat und ärgere mich seitdem darüber, dass ich tat, was man mir auftrug. 

Ich habe ein Brotpuzzle gebacken. Die Scheiben sind so winzig, dass ich mir morgens, wenn ich dem Gatten seine Klappstullen mache, einen Wolf schmiere. 

Das Brot schmeckt. Das Brot ist an sich gelungen … super Porung, gut aufgegangen, es war einfach nur zu wenig Teig für zwei Backformen. 
Hätte ich nur nicht auf die gehört, sondern meinem Gefühl vertraut. Damit koche und backe ich sowieso am Besten. 

  • Ich stricke noch. Langsam, aber stricken …

… Nadelstärke 3 und die vielen Maschen dauert irgendwie … es gibt viele tausend Dinge, die ich gerade lieber stricken würde, aber ich werde tapfer sein. Ist ja nicht mehr so viel …

Für die Nichte habe ich dieses Jahr nur ein Paar Geburtstagssocken geschafft …

… besser als nüscht! 

Und falls sich jemand fragt, was sich auf dem Bild mit dem im Werden befindlichen Pulli im Hintergrund hält, dass ist unser Elch, …

 … der es sich in den von mir gesammelten Rosenblütenblätter meiner Balkonrose gemütlich gemacht hat. Er findet es dort sehr gemütlich und genießt den Duft, den die Blütenblätter immer noch verströmen. 

Der Niffler …

… überwacht meine Strickfortschritte.

Gefühlt stricke ich und stricke und stricke und … … … und komme nicht wirklich vorwärts, aber bei Nadelstärke 3 und 186 Maschen pro Reihe kann es schon eine Weile dauern bis man etwas sieht und das Gefühl hat etwas geschafft zu haben.

Nichtsdestotrotz gefällt es uns ganz gut … eigentlich will ich jetzt kucken, ob sich das Grün für die Ärmel genauso gut einfügt, wie das Blautürkis des Bündchen.

Noch viel lieber hätte ich allerdings, dass sich die Verspannungen meines Nackens oder vielleicht sind es auch Blockierungen der Halswirbel lösen. Die Bewegungseinschränkungen und die Schmerzen bei jeder Bewegung und Nichtbewegung und die Kopfschmerzen seit Tagen und Nächten nerven mich langsam aber sicher.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …

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… oder manchmal auch …

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… auch hübsch, aber sehr lästig so eine Sehnenscheidenentzündung.

Das in engen Runden stricken gefällt meinem Handgelenk gar nicht. Mir auch nicht. Mochte ich noch nie … ja, Socken bilden die Ausnahme von der Regel … ist mir zu viel … zu schwer … zu unhandlich. Außerdem stehen mir, Dank meiner breiten Schultern, Rundpassen oder Reglan sowieso nicht. Darin sehe ich aus wie aufgehangen … reingewürgt.
Also habe ich, wie so oft – eigentlich brauche ich immer mindestens einen zweiten Anlauf, die Nadeln gezogen und beschlossen den Pulli à la Pia zu stricken. Von unten nach oben …

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Ob ich Armkugeln stricke oder mich für angesetzte Ärmel entscheide, weiß ich noch nicht. Das entscheide ich unterwegs.
Immerhin habe ich so schon, bis auf das Grün alle Farben auf den Nadeln gehabt und finde, dass mein Farbkonzept gut funktioniert.

Am Tuch habe zwischendurch auch etwas weiter gestrickt …

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… auf den Bild habe ich gesehen, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber ich werde nicht zurückstricken. Der ist so weit unten, dass es mir zu mühsam ist und ewig dauern würde. Außerdem bin ich froh, dass ich wieder im Muster drin bin. Ich hatte irgendwo Murks gebaut, sodass ich vier Reihen zurückstricken musste. Sehr unschön … lästig … ärgerlich … doof von mir. Sonntagabend saß ich auf dem Sofa und war ganz traurig, weil ich alle meine Strickzeuge kaputt gemacht hatte, die Fehler nicht fand und nichts mehr weiterstricken konnte … echt zu doof.
Montag habe ich meine Strickzeuge repariert. Dabei habe ich leider den Fernsehton kaputt gemacht. Das ist aber eine andere lange langweile, aber lustige Geschichte. Den  Gatten und das Kind hat es sehr erheitert. Bis zur Heimkehr des Gatten am Abend hatte ich den Ton zum Glück wieder repariert.

Ansonsten ist das Leben, von dem ich letzte Woche noch gedacht habe – „Läuft! Alles prima! Freu dich mal! Sei glücklich, hast allen Grund dazu“ – schon wieder so voller Nicklichkeiten, dass sich umgehend meine Depression aus ihrer Ecke bemüht hat, um sich an mich zu kuscheln und mit mir Kaffee zu trinken. Irgendwie blöd. Das mindert nicht nur meinen Antrieb, sondern fügt den mich fast immer begleitenden Kopfschmerzen/Migräne die übelsten und schmerzhaftesten Nackenverspannungen, die dann wiederum ihre eigenen Kopfschmerzen mitbringen, hinzu. Hin und wieder gibt es auch mal zwei bis drei Tage feinsten Schwindel. Ich liebe es … *ironieanundwiederaus*

Jetzt raffe ich mich auf, stricke nicht weiter, sondern gehe ins Bad und putze das Klo.

Hat jemand eine Idee was ich heute kochen könnte? Ich habe nämlich keine.
Falls ich für den Vorschlag nicht alles im Haus habe, müsste auch noch jemand einkaufen gehen. Ich habe nämlich keine Lust. Wenn derjenige dann auch noch kochen würde, wäre das prima. Dazu habe ich nämlich auch keine Lust!
Freiwillige vor!

 

Ich habe mich verführen lassen …

… nee, nicht vom Klempner, der gestern eigentlich kommen sollte, aber nicht kam …, sondern vom bösen Internet. Es hat mich dazu verführt mir ein sündhaft teures Pompom- Magazin …

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… zu kaufen (die spinnen wirklich die Briten – gerundet 17 Euronen und das auch nur, weil es nicht das aktuelle Magazin ist, das ist dann nochmal zwei Euro teurer, ist schon happig, aber was man will, will man und muss die Kohle rausrücken).

Das Titelmodell hatte es mir angetan. Es hatte nicht nur, es hat. So sehr, dass ich meinem Vorsatz keine neue Wolle zu kaufen, bevor ich von der vorrätigen etwas verstrickt habe, untreu geworden bin.
Die Firma Drops hatte wahrscheinlich so eine Ahnung und deswegen ihren Merino-Sale bis zum 12. 10. verlängert. Das hat mich gestern, als ich auf der Suche nach Wolle war, sehr glücklich gemacht.
Noch glücklicher hat mich der Umstand gemacht, dass mir heute um kurz nach Neun der Paketmensch schon meinen Wollschatz in die Hände gedrückt hat …

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Ich habe mich gegen die originale Farbzusammenstellung entschieden. Schwarz und Weiß ist chic, aber davon gibt es bei mir eine ganze Menge im Schrank.
Das Bild trifft die Farben nicht hundertprozentig … das Rot ist etwas dunkler und wärmer, es ist kein Hellblau, sondern ein kräftiges Blautürkis und das Gelb ist in etwa genau so scheußlich wie auf dem Bild (ich mag kein Gelb … draußen in der Natur finde ich es toll, aber an mir = schüttel, aber es passte am besten dazu … , aber mir gefällt die Kombination. Ein bisschen schräg, aber auf jeden Fall very English.

Am liebsten würde ich gleich anfangen, aber vielleicht sollte ich vorher erst einmal das Tuch beenden, das ich gerade auf den Nadeln habe …

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Ja, EsmeRalda überwacht das Ganze. Passt auf, dass ich nicht auf dumme Gedanken komme und abschweife. EsmeRalda ist eine ganz Strenge. Der Gatte hat regelmäßig Streit mit ihr …

Ich muss mich jetzt rüschen und raffen. Ich habe heute ein Date mit dem Gatten. Wir gehen, weil er schon gegen 13:30 Uhr Feierabend hat, Billard spielen und danach suchen wir Schuhe für den Gatten, damit wir das Geld nicht immer nur für mich ausgeben (stimmt nur bedingt – der Gatte isst mehr als ich, nimmt dabei aber weniger zu als ich … dabei fällt mir ein: am Mittwoch, als ich mit der großen Schwester telefonierte, beneidete ich sehr darum, dass sie sich Hosen gekauft hat, weil sie wollte … ich kaufe mir zurzeit Hosen, weil ich aus den alten herausgewachsen bin …).

Ach ja … blablabla … hierbei handelt es sich um Werbung – ganz freiwillig und selbst bezahlt.

Schönen Freitag!

„Gehe los und tue Gutes, …

… du warst heute noch nicht aktiv genug!“, sprach meine Fit-App zu mir.

Ich tat wie geheißen, ging raus und tat Gutes …

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… also bin ich nicht schuld an diesem Wollberg.

Ein weiterer Grund für meine Schuldlosigkeit ist der Gatte, der mich schon lange drängte in den Wollladen zu gehen, der genau am Tag unserer Hochzeit seine Tür zum ersten Mal für die Kundschaft öffnete. Ich habe ihm die ganze Zeit gesagt, dass das nicht gut ist.

Eigentlich wollte ich nur ein Knäuel für mich. Ja, ich kann auch egoistisch, aber als mir das aufstieß, musste noch eins für den Gatten mit. Dann schrien die beiden bunten Strømpegarns aus Dänemark, dass wir noch nie das Vergnügen miteinander hatten und sie mitwollen. Ganz zum Schluss fiel mir die Nichte und ihr Geburtstag und die Socken, die ich ihr seit gefühlten Urzeiten jedes Jahr zum Geburtstag stricke, ein. Mit Traditionen soll man nicht brechen, also noch schnell die beiden Nichtenknäuele zu den anderen unter den Arm geklemmt, Scheuklappen auf und schnell raus aus dem Laden … schnell damit ich nicht noch mehr kaufe, nicht weil ich die unter den Arm geklemmten Knäuele geklaut habe (aufklärende Anmerkung der Redaktion ;O) ).

Danach stapfte ich in einem größeren Bogen, weil die App mit meiner Aktivität immer noch nicht zufrieden war und Dinge,wie zum Beispiel stricken und in der Nase bohren … nein, ich übe nicht beides gleichzeitig aus … nicht anerkennt, nach Hause. Unterwegs stellte ich fest, dass es Laub technisch schon sehr herbstlich aussieht …

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Für Anfang September finde ich den Laubhaufen und das drum herum ganz beachtlich.

Nun bin ich von meinen anerkannten und nicht anerkannten Aktivitäten so erschöpft, dass ich mich aufs Sofa zurückziehen und das Los entscheiden lasse, welches Knäuel ich anstricke. Ich vermute das Los wird auf eins der kleinen fallen. Dann muss ich morgen, wenn ich nach Berlin fahre, nicht so schwer schleppen … oh ja! Manchmal machen 50g ganz viel aus … 🙃😉🙃

Hund oder Katze vs. Kaffeevollautomat

Ich hatte überlegt, ob wir uns einen Hund oder eine Katze anschaffen. Da vieles dagegen sprach, haben wir einen Kaffeevollautomaten angeschafft.
Der braucht ähnlich viel Hege und Pflege – entweder will er mit gefüttert werden … Kaffeebohnen oder Wasser oder er möchte Gassi gehen etwas los werden … Trester oder ausgespuktes ich mach mich selber sauber Wasser. Von auf uns zukommende Filterwechsel und Entkalkungsaktionen (gerade kam für PhiLip, so heißt der gute, eine Packung Kaffeefettlöser-Drops … als Belohnung, wenn er besonders lieb war … an) will ich jetzt noch nicht reden, er ist schließlich noch ganz klein neu.
So ein Kaffeevollautomat hat den Vorteil, dass man ihn spontan alleine lassen kann, wenn es uns gelüstet ein Wochenende irgendwo hin zu entschwinden oder ich mal wieder wegen einer überstürzten Ich-habe-noch-eine-Mutter-Aktion nach Berlin muss. Man muss niemanden suchen und finden der sich um das Tier kümmert, wenn man nicht da ist oder suchen und finden wohin man das Tier mitnehmen darf.
Ein weiterer Vorteil ist die nun Geschichte gewordene, von mir schon immer nicht gemochte, Kapselkaffeemaschine des Gatten.
PhiLip macht bei der Arbeit nicht mehr Krach als dieses Kapselkaffeedingens. Und er macht mir sogar netten Milchschaum. Das könnte weder Hund noch Katze.
Ich glaube, das war eine gute Entscheidung.

Eine weitere gute Entscheidung war das Auftrennen des begonnenen Häkelkleides …

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… es sah ohne Zweifel hübsch aus, machte Spaß, aber da ich keinen Schmetterling häkeln wollte (der Gatte meinte, es sehe aus wie ein Schmetterling oder eine Schleife) und es ziemlich klar war, dass ich, wenn ich an den Seiten die Länge erreicht habe, in der Mitte wahrscheinlich gerade mal am Bauchnabel bin und mir dieser Ausschnitt eindeutig zu tief gewesen wäre, habe ich die Reißleine gezogen und mich getrennt … das unvollkommene Werk aufgetrennt.

Stattdessen habe ich zu den Stricknadeln gegriffen …

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… und verarbeite die Wolle jetzt strickender Weise.
Ja, es ist dieselbe Wolle. Die Farben auf dem unteren Bild sind ungefähr richtig. Ob es ein Strickkleid wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht wird es nur ein Oversize-Pulli. Vielleicht wird es auch beides. Genug … fast genug Wolle hätte ich, da dieses „Kordelgarn“ wunderbar fluffig leicht und weich ist, eine Lauflänge von 175m/50g hat und mit NS 6 verarbeitet wird und häkeln deutlich mehr Garn verbraucht. Ich glaube, fabriziere einen groooooooßen, gemütlichen Pulli, der in keine Jacke passt und aus dem Rest mache ich ein Tuch. Die Wolle ist trotz hohem Wollanteil so unwollig, dass selbst ich Wollmimose, damit klar komme.

Eine weitere gute Entscheidung war das Abschneiden meiner  Fenchelblütenstände und ihre Einlagerung in die Schale, die ich unnützer Weise vom Ausflug, den ich mit dem Kind zu seinem Vater an der Ostsee gemacht hatte, aus einer Kirche mitgebracht habe …

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Den Fenchel hatte ich eigentlich für die Bienen gepflanzt. Der eine ist richtig schön geworden …

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… groß, üppig blühend und gut riechend. Leider gingen die Bienen nicht ran, weil der Fenchel immer voller Wespen war …

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Sehr, sehr lästig, weil die Wespen mehr denn je der Meinung waren, dass der Balkon ihrer ist. Draußen sitzen war unmöglich … fiel es wenigstens nur noch halb so unangenehm auf, dass man wegen der Hitze sowieso nicht draußen sitzen konnte s6vhaha.

Gestern hatte ich die Nase voll und habe mich mutig nach draußen gewagt und meinen Fenchel gefällt und in Vasen verteilt. Den Wespen missfiel diese Aktion eindeutig. Sie flogen danach äußerst aggressiv auf dem Balkon herum. Störte mich aber nicht weiter. Ich wollte sowieso nicht raus. Zu frisch. Genau wie heute. Heute war ich sogar so großzügig zu mir, dass ich in meinem Zimmer die Heizung angemacht habe.
Licht ist auch an. Die Düsternis war nicht auszuhalten. Warum kann das Wetter eigentlich nichts zwischen den Extremen? Von über 30° auf 13°-14° binnen drei Tagen ist schon etwas heftig. Umgekehrt ist/war es genauso heftig.
Und von Dauersonne an, auf Dauersonne aus, ist auch doof.

Genug gemault. Ich geh mich jetzt als selbstständige … ja, selbst und das ständig …  Hausfrau nützlich machen.