Wenn du denkst, …

… du bist alleine, mach dir die Fingernägel reine …

… oder schmier Nagellack drüber …

… dann siehste den Dreck auch nicht … 🙃😁🙃

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Ha! Ich bin gut!

Ich kann sogar aus der Ferne den Gatten beschäftigen.

In der obligatorischen Morgenmail regte ich an, dass er doch die Bettwäsche und die Handtücher an die Waschmaschine verfüttern könnte. Wenn er dies heute früh in die Wege leiten würde, wäre der Trockenvorgang so rechtzeitig beendet, dass er die Wäsche noch abnehmen und wieder in der Schrank kramen kann, bevor er sich morgen auf den Weg in den goldenen Osten zu den Weihnachtsfeierlichkeiten macht.
Er nahm diese Herausforderung an.

Gestern jagte ich ihn in mein Zimmer und lotzte ihn via Telefon durch meine Kisten, weil er mir noch etwas mitbringen muss, wenn er Heiligabend hier aufschlägt. Ging prima … fein, dass ich mich so gut ihn meiner gepackten Unordnung auskenne.

Vorhin wurde in mir der Wunsch nach Beschäftigung wach. Also schickte ich den Gatten via WhatsApp in mein Zimmer. Dort sollte er die GeschichtenWürfel aus dem Regal neben meinem Tisch nehmen, auspacken, würfeln und mir das Ergebnis per WhatsApp schicken. Hat er auch getan … das Ergebnis:

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Jetzt muss ich mich nicht mehr langweilen, sondern kann Geschichten schreiben und der Gatte ist mit  >>Warten-ob-mir-etwas-einfällt<<  beschäftigt.

Gerade eben schickte ich den Wunsch nach Schütteln meines GlitzerEinhorns an den Gatten. Postwendend kam dies …

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… mit dem besten ♥Grüßen vom GlitzerEinhorn zurück.

Ich lass den Gatten in der Ferne jetzt mal ein bisschen alleine seinen Kram machen, gehe einkaufen und überlege mir unterwegs, womit ich ihn nachher beschäftige.

Die wohl langweiligste Pflanze der Welt

Wir kennen uns jetzt seit elf Jahren. In der Zeit hat sie vier Blätter abgeworfen und vier neue … an dem vierten arbeitet sie gerade noch … produziert.

Sie hat nie auch nur den Versuch unternommen eine Blüte zu bilden, aber sie ist die einzige Pflanze, mit der ich jemals mein Leben geteilt habe, die immer saubere Blätter hat …

… was tu ich nicht alles, wenn ich dafür bezahlt werde.

Und jenen …

… fand ich auch noch. Dies schrub ich an den Polizeipräsidenten:

Betreff: Beschwerde über den Zustände in Berlin Neukölln/Kreuzberg auf dem Kottbusser Damm nach Einzug der Türkei ins Halbfinale 22.06.2002

 

Dieses Schreiben geht in Kopie an:
Den Regierenden Bürgermeister von Berlin
Den Innensenator

 

Sehr geehrter Herr Glietsch,

ich finde es einfach unglaublich was sich hier am Samstag, ab ca. 16.00 Uhr – Ende des WM-Fußballspiel Türkei gegen Senegal – die Türkei gewann nach Verlängerung mit 1:0 –, bis in die Nachtstunden, ca. 23.30 Uhr, abgespielt hat. Über sieben Stunden permanentes Gehupe und Geschrei der türkischen Fußballfans. Zum Teil noch nett von der Polizei eskortiert.

Da macht es mich einfach sauer, wenn ich dann bei der für unseren Abschnitt zuständigen Wache anrufe, um mich zu erkundigen, ob denn dagegen tatsächlich nichts zu machen sei und mir am anderen Ende der Leitung ein sehr netter, wenn auch inzwischen etwas entnervter Beamter, mitteilt die Polizei könnte nichts machen, ihr wären die Hände gebunden. Obwohl ich mit dieser Antwort gerechnet hatte, denn als wir uns schon einmal nach einem Fußballspiel erkundigt hatten, bei dem eine türkische Mannschaft gewonnen hatte und die Huperei hier die ganze Nacht stattfand, bekamen wir auch nur die Antwort die Polizei könnte nichts machen, dass wird am Ende als Ausländerfeindlichkeit ausgelegt.

Da stellen sich mir viele Fragen: Wo lebe ich denn? In einer Stadt mit zweierlei Maß? Mit „Narrenfreiheit“ für ausländische Bürger?

Was würde passieren, wenn ich mit ein paar „Freunden“ stundenlang hupend durch die Stadt fahren würde, nur weil ich was zu feiern habe? Wobei einer auf der Kühlerhaube thront, der Zweite aus dem Schiebedach hängt, der Dritte im Kofferraum steht und die, die noch rechts und links aus den Fenstern hängen, möchte ich auch nicht vergessen. Das Ganze natürlich immer Fahne schwenkend und mit überhöhter Geschwindigkeit.

Vielleicht haben Sie ja ein paar Antworten für mich.

An mein Verständnis braucht niemand mehr zu apellieren, das hat sich in den letzten Tagen aufgebraucht. Denn hier wurde nicht der Gewinn der Fußball – WM gefeiert, was ich durchaus hätte verstehen können, sondern unsere türkischen Mitbürger nerven, seit überstandener Vorrunde, alle paar Tage mit ihrer Huperei und niemand tut etwas dagegen.

Da es bei uns für alles Regeln und Grenzen gibt, was auch in den meisten Fällen Sinn macht, bin ich der Meinung sie sollten auch auf alle angewandt werden. Egal welcher Nationalität. Wenn ich in einem anderen Land leben würde, würde dort auch davon ausgegangen werden, dass ich mich integriere und mich an die „Spielregeln“ halte. Warum braucht man das bei uns nicht?

Die Vorkommnisse der letzten Tage fördern sicherlich auch nicht das Verständnis, dass man der Polizei und den Türken entgegenbringt, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Wie soll ich zum Beispiel meinem 3 ½  jährigen Sohn, dem es völlig egal ist wie ein Mensch aussieht oder welche Sprache er spricht, was ich ihm vermittelt habe, weil es mir tatsächlich schnuppe ist, erklären, wenn er vom Gehupe wach wird, warum die Türken mitten in der Nacht Lärm machen dürfen, er aber nicht, wenn ihm danach ist, auf unsere Hupe drücken darf?
Soll ich sagen alle Menschen sind gleich, nur die Türken sind etwas gleicher und unsere Polizei und unser Staat haben Angst vor den möglichen Folgen, wenn sie denn Türken etwas verbieten, ihnen deutlich machen, dass es auch bei uns Grenzen gibt?

Ich für meinen Teil fände es nett, wenn beim nächsten Sieg einer türkischen Mannschaft das Hupkonzert wesentlich kürzer ausfallen würde und ich bei Anrufen bei der Polizei nicht auf hilflose Beamte (das bin ich in der Situation selber) treffe, die mir nur sagen, sie würden gerne, aber sie dürfen nichts tun.

Ich hoffe Sie haben mehrere solcher Briefe bekommen, denn ich stehe mit meiner Meinung, meiner Verärgerung nicht alleine da. Und beim nächsten Anschreiben an Sie würde ich mir sogar die Mühe machen Unterschriften zu sammeln.

Mit freundlichen Grüßen

Auf diesen Brief bekam ich umgehend Antwort. Sogar in ganz persönlicher Form durch einen Besuch des Stellvertreter vom Polprä. Jaja, hat zwar nichts am Lärm geändert, aber ich scheine mit meinem Brief irgendeinen Nerv getroffen zu haben. Das machte dem Ärger wenigstens ein wenig Luft.

Statt Kartons zu packen, …

… sitze ich lieber an meinem freien Tag am Laptop und schau dumm rum, was ich noch an Dateien sichern muss, weil ich heute Abend, so der Gott der Paketdienste will, ein neues Notebookwunder bekomme.

Das Herumschauen ist für mich recht unterhaltsam. Finde ich doch das eine oder andere, das ich mal geschrieben und tatsächlich so auch verschickt habe.

Unter anderem dies:

Betreff: Ärger über den Arcor-ISDN – Zwischenbescheid vom 05.02.2003

                Anschlussadresse: XXXXXXXXX

 (noch nicht mal eine Kundennummer gibt es)

 

Ein Hallo dem Arcor-Team,

vielen Dank für den herzlichen Willkommensgruß und die Wünsche auf eine gute Verbindung. Es bleibt zu hoffen, dass beim Letzteren nicht nur der Wunsch, der Vater des Gedanken war.

Es ist wunderbar, dass ich mich laut Ihres Schreibens für modernes Telefonieren entschieden habe, aber im Moment habe ich eher den Eindruck in vergangene Zeiten zurückversetzt worden zu sein – wo ich es eher mit Rauchzeichen oder den guten alten Blechdosen mit Schnur versuchen sollte.

Bevor ich den Vertrag über Arcor-ISDN/DSL unterschrieben habe, habe ich mich, zwar mühsam – weil in Ihrem Hause leider auch niemand so richtig Bescheid weiß und die Leitungen auch ständig besetzt sind  -, aber immerhin dann doch so weit durchgefragt, dass mir zugesichert wurde, Arcor-ISDN wäre in meinem Anschlussgebiet verfügbar. Was für mich den Ausschlag gab für den Abschluss des Vertrages. Das war am 14.01.2003. Zwei Tage später am 16.01.2003 hat mich einer Ihrer netter Teammitglieder angerufen und mir noch einmal bestätigt, dass Arcor- ISDN zur Verfügung steht und es nur mit der Telekom etwas dauern kann. Den Namen des Herren weiß ich leider nicht mehr, im Zuge dieses Vertragsabschlusses habe ich mit so vielen Mitarbeitern gesprochen, dass meine Liste, hätte ich sie alle aufgeschrieben, sehr lang wäre und ich nicht auch mehr zu ordnen könnte wer, was, wozu gesagt hat.

Nun bekomme ich am 05.02.2003 diesen Zwischenbescheid, in dem wieder alles ganz anders ist und auf, wie immer, mühsame telefonische Nachfrage, kann mir auch niemand sagen, bis wann Sie ihre Ports nachgerüstet haben.

Super! Das nenne ich kundenfreundlich!  Das macht mich, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich sauer.    Ich wäre Ihnen zu tiefst dankbar, wenn es möglich wäre eine etwas genauere Auskunft über den unter

Hochdruck stattfindenden Netzausbau zu bekommen und wie lange es dann, nach Erreichen des Arcor-ISDN Status, dauert bis auch Arcor-DSL verfügbar ist.

Noch freundlicher würde es mich stimmen, wenn die Möglichkeit besteht mir den Namen und die Telefonnummer eines Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, der über den Vorgang Beischeid weiß und mögliche Fragen und Unstimmigkeiten bearbeiten kann. So wie üblicher Weise Kundenbetreuung funktioniert.

Einen für mich sehr interessanten Punkt hat der Mitarbeiter des heutigen Tages noch erwähnt:

Die formlose Kündigung.

Nun kommt meine Frage dazu: Habe ich die Möglichkeit den bereits abgeschlossenen Vertrag zu kündigen?

Denn nach allen bisher aufgetretenen Schwierigkeiten, ist das Vertrauen in die Arcor AG & Co. nicht mehr ganz so groß und es ist schon eine Überlegung wert, ob ich mich nicht doch besser auf die Suche nach einer anderen Gesellschaft mache, die vielleicht doch das hält was sie verspricht.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Ihre jetzt schon unzufriedene Kundin

 

 

 

P.S. Anliegend übersende ich Ihnen noch einmal das Schreiben, das meinem Antrag beigelegen hat und von Ihnen, wenn auch nur telefonisch, bestätigt wurde.

Außerdem sende ich eine Kopie der beiden Schreiben an den Vorstand der Arcor AG & Co.