Fisch & Sheeps

In der Küche warten lümmelnd die frischen Schollen auf mich und duften wunderbar nach frischem Fisch.

Nebenan trocknen die gewaschenen Schafe, nach nassem Schaf riechend (ich mag auch nasses Schaf riechen), still vor sich hin …

So riecht definitiv mitgebrachter Urlaub.

… ich habe meine Rohwolle … meine Wollflocken in der Waschmaschine, 3x Wollwaschgang mit 30° und bei 800 Umdrehungen schleudern, gewaschen. Ich vermute, dass tun nicht viele. Hat aber super funktioniert.

Jäger und Sammler

Vor zwei Tagen wollten wir abends nur schnell an den Deich noch eine kleine Runde spazieren gehen.

Nach einer guten Stunde zerrte mich der Gatte an den Haaren von Deich, weil er der Meinung war, ich wir hätten genug Wollgespenster Wollflocken gejagt …

Ich habe keine Ahnung wie viel Gramm das sind, aber es hat viel Spaß gemacht die Wollgespenster aufzusammeln.

Noch gespannter bin ich, was nach Waschen, Kardieren und Spinnen dabei herauskommt.

Da ich den Hals nie voll kriege, sind wir vorhin auf den Deich direkt vor unserem Balkon gestiegen … den habe ich bisher gemieden, damit ich den Spatzen ihre Nestpolsterung nicht stibitzen wollte … und wollten Wollflocken jagen. Gab aber keine Wollflocken. Die Schafe tragen ihr Haar zu kurz, um Wollflocken zu produzieren.

Schade, aber nicht schlimm. Wir haben hier noch zwei Tage und es gibt andere Deiche und andere Schafe.

Dafür haben wir Teile unseres des morgigen Geburtstagsessen für den Gatten, der jetzt echt steinalt wird, erlegt:

Queller oder auch Salicornia.

So lecker frisch aus dem Watt. Könnte ich jetzt so wegknuspern.
Gibt es aber erst morgen zu Fisch & Bacon & gebratenen Spargel & Kartoffeln.

Jetzt geh ich kochen – Chili sin Carne. Auch sehr lecker, wenn man Chinoa mag.

Beine hoch …

Rhabarberschorle an …

… und kurze Pause.

Nachdem wir heute Morgen ganz gemütlich aufgestanden sind, lange gefrühstückt und geplaudert haben, sind wir zu dritt los und haben eingekauft als gäbe es nie wieder etwas …

Damit nicht irgendwann jemand das Schild: Wegen Überfüllung geschlossen!, heraushängt, haben das King (auch hübschund passend, aber dann muss es der King heißen) Kind und ich uns in die Küche begeben und haben Burger Buns …

… und schlankmachende Brownies, weil – ist ja kaum Mehl drin …

… gebacken.

Zwischendurch und nebenbei haben wir Ketchup gekocht …

Da die Majo auch im dritten Versuch nicht gelingen wollte, sind wir schnell los gelaufen und haben eine Zitrone (morgen fürs Schnitzel) und fertige Majo für die heutigen Burger gekauft.

Nach der kleinen Pause, die ich mir gerade gönne, geht es mit Fleisch durchdrehen für die Burger Patties weiter … usw. … usw.

Gerade fühle ich mich ein wenig ermattet …

… Große Kinder können so anstrengend sein …

… Große Kinder sind toll!

Meins sowieso 😊

Hege und Pflege

Philip, unser Kaffeevollautomat, muss einmal die Woche gründlich gehegt und gepflegt gesäubert werden.
Das ist nicht schlimm, aber manchmal lästig.

Seit Ende August hatte ich nun also schon einige Male das Vergnügen mit seinem Innenleben.

Heute fiel etwas Neues auf und ich dachte kurz 💭:
Seit wann hat Philip einen USB-Anschluss?

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Ja…nee…hat er natürlich nicht. Das ist der „Seitentürschließer“.

Aber eine kurze Irritation ist es wert.

Unsere Flitterwochen …

… sind nach nun fast zwei Jahren definitiv vorbei! Ab heute wird mit härteren Bandagen gekämpft.

Ich habe mir nämlich ein neues Nudelholz gekauft …

Der Unterschied ist schon ziemlich deutlich …

Damit der Gatte weiß, was auf ihn zu kommt, habe ich ihm die Bilder natürlich gleich per WhatsApp geschickt. Nicht dass es ihn heute Abend unvorbereitet trifft.

Eigentlich habe ich ihm Bilder geschickt, weil ich die Verpackungsdimensionen mal wieder sehr unterhaltsam fand …

Der Paketmann dachte, es wäre eine Rute. Als ich ihm eröffnete, dass er gar nicht so schlecht lag, es sich aber um ein großes Nudelholz handelt, war das Gelächter groß. Ich vermute, er hat seinen Tag noch fröhlicher fortgesetzt, als er ihn schon begann.

Die lange langweilige Geschichte warum ich ein neues Nudelholz brauchte, erzähle ich ein anderes Mal. Jetzt muss ich unter die Dusche hüpfen und dann mit Dieter, dem grünen Hackenporsche, das große Paket mit dem neuen Rechnerhaus für den Gatten, das leider zu klein war und nun wieder zurückgeht, zur Post karren. Das wollte ich gestern schon machen, aber das grausige Wetter mit Sturm und Regen und Hagel im halbstündigen Wechsel, ließ mich davon Abstand nehmen und zu Hause bleiben.

Ich bin wirklich froh, dass das schlimmste Wettergetöse vorbei ist. Das war gestern wirklich heftigst.
Ebenso froh bin ich, dass meine Zwergweide standhaft blieb …

… und sogar in Bälde das erste Bienenfutter liefert.

Die neben der Zwergweide wohnenden Hornveilchen hat es schon ziemlich gebeutelt, …

… aber die sind zäh und erholen sich wieder.