Es gibt Dinge …

… mit denen kann ich mir stundenlang die Zeit vertreiben.

Jetzt gerade spiele ich – Wie, wo, wohin diese, jene oder welche?

Oder die doch lieber da?
Matt an matt? Rot an rot?
Ach…nörgs…doch lieber ganz anders?
Mehr Kugeln?
Weniger Kugeln?
Irgendwie ist er schief. Vielleicht eine optische Täuschung. Oder machen das die Längsrippen von Heizkörper im Hintergrund?

Nee, schief. Macht aber nichts. Wir sind auch nicht perfekt.

Ich mache jetzt Schluss mit meiner Spielerei, trage den Karton in den Keller und begebe mich dann zum Essen machen in die Küche.
Mit etwas Glück kommt der Gatte heute nicht ganz so spät.

Die von Baur waren unglaublich schnell. Gestern um 10:47 Uhr bestellt, heute um 15:28 Uhr kam die Mail, dass sie ihn an die angegebene Adresse (ich hatte ihn, weil es Hermes war und das immer besser klappt und ich nicht unnötig warten muss, an einen Hermesshop in der Nähe schicken lassen) geliefert haben.

War wirklich praktisch (praktisch wäre es gewesen, wenn er etwas kleiner wäre oder ich etwas größer…wo will der Karton mit der Frau hin?) sehr angenehm stressfrei…entspannt. Konnte ich ihn nach dem Friseur abholen und nach Hause tragen.

Heute ist mein letzter freier Tag …

… in diesem Jahr.
Ab morgen hat der Gatte Urlaub. Das bedeutet massive Einschränkungen meiner freien Zeit … ;O))

  • Morgen wird ein großartiger Tag.
    Morgen vor einem Jahr bin ich umgezogen (naja nicht ganz ich, aber meine Sachen), meine große Schwester hat, wie jedes Jahr, Geburtstag und der Gatte und ich gehen mit Freunden Billard spielen (ich habe wie immer keine Lust – aber das macht nichts, weil ich trotzdem mitgehe und Spaß haben werde)
  • Gestern war ein großartiger Tag.
    Gestern war der Tag, an dem ich beschloss Weihnachten nicht weiterhin zu ignorieren, sondern mir/uns ein Weihnachtsfest nach meinen Wünschen und mit eigenen Ritualen zu basteln.
  • Erste Amtshandlung als offizielle Weihnachtsbeauftragte war der Kauf eines Weihnachtsbaumes. Eines „Alle Jahre wieder Weihnachtsbaum“
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  • Ich finde Natur zwar wunderschön, aber ich muss/will nicht jedes Jahr einen krummen Baum nur für ein paar Tage aussuchen müssen, der dann die ganze Bude voll nadelt. Außerdem ist es so einfacher, weil wir, bis sich meine Mutter verabschiedet, Heiligabend nicht hier verbringen werden. Als weiteres außerdem sei angefügt, dass man den „Alle Jahre wieder Weihnachtsbaum“ behängen kann womit man, also ich, will. Wenn ich will, kann ich Tanne anpinnen. Wenn nicht will, dann lasse ich es. Nur so zum Beispiel.
  • Als zweite Amtshandlung habe ich heute Kinokarten für Montag gekauft. „Der Grinch“ wird gegeben in Drei D. Ich freu mich drauf. Ich liebe Grün.
  • Und ich habe als Ganzjahresweihnachtsdeko einen Grinch bestellt … ich weiß nur noch nicht, ob ich einen grünen …
jaha … auch Werbung!

       … oder einen blauen …

und noch mehr  Werbung

   … bekomme.
   … ich weiß auch noch nicht, was ich lieber hätte – Grün liebe ich, aber der blaue mit           Pink wäre auch sehr cool …

  • Ich muss jetzt ein paar anständige Pläne für Weihnachten und die Tage davor machen. Nicht dass hier plötzlich doch noch der Weihnachtsstress ausbricht. Unter anderem muss ich herausfinden, wo ich mich wann am sinnvollsten einnisten kann, um unser opulentes Heiligabendmal (Würstchen mit Kartoffelsalat für uns und meine Mutter und Bratkartoffeln und Bratwurst fürs Kind) zu richten (vielleicht sollte ich doch nochmal über die Anschaffung eines Campingkochers nachdenken …macht das Leben und mich viel flexibler …)
  • Die Vanillekipferl, den/die Weihnachtsbrownies und die beiden Panettoni kann ich nächste Woche hier backen und mitnehmen
  • Wenn ich/wir gut bin/sind, schaffen wir es auch noch ein paar Gefüllte Weinblätter zu produzieren. Dann bekommt meine Mutter zwei kleine Gläser mit Schraubverschluss, weil sie den noch aufbekommt und damit sie etwas zu essen hat und meine Schwester bekommt zwei große WeckGläser mit Gummi zum Daranziehen, damit sie aufgehen, weil sie noch stark und immer hungrig ist
  • Ganz unweihnachtlich, habe ich nach anfänglichen Schwierigkeiten, weil keiner ans Telefon gehen wollte oder konnte, dann doch sehr erfolgreich für den 21. in Berlin ein großes Auto gemietet, damit wir mit dem Kind und seinem WG-Kumpel Ikea leer kaufen können. Die Jungs haben eine Wohnung gefunden (hört endlich das Daumen drücken und das ewige Ausfüllen und Hin- und Hergeschicke irgendwelcher Bürgschaftsdokumente auf – obwohl es Dank WhatsApp und einer guten Vernetzung meines smarten Phones mit dem Drucker, der auch scannen kann, nur halb so wild war) und die will gefüllt werden.  
  • Ich könnte hier langsam mal das Licht ausmachen.Es ist inzwischen hell genug draußen
  • Ich habe mich von den Amseln breitschlagen lassen und habe ihnen Weichfutter (ich teile mein kostbares, hochwertiges Biomüsli mit ihnen…etwas anderes, das sie fressen mögen, war gerade nicht da …hach! Ich kann so nett sein) auf den Balkon gestellt …

     … die vorwurfsvollen Blicke „Warum kriegen die anderen etwas und wir nicht?“               waren nicht mehr zu ertragen. Mit dem Satz „Ihr dürft im Frühling wieder meine             Balkonkästen ausgraben und ich werde dieses Mal nicht schimpfen“ ließen sie sich       nicht abspeisen.

  • Ich mache mich jetzt aus dem Blog. Ich muss heute noch zum Friseur. Lohnt eigentlich nicht, da ich die Haare etwas wachsen lassen will und sich der Haarwuchs eindeutig in der Winterruhe, sprich es wächst deutlich langsamer als sonst, befindet. Aber den Termin habe ich vor sechs Wochen gemacht. Da wusste ich noch nicht, dass meine Haare in den Winterschlaf gehen. Aber weil ich es jetzt weiß, werde ich nachher meinen nächsten Termin, den ich schon beim letzten Mal gemacht habe, um ein, zwei Wochen nach hinten verschieben und den darauffolgenden erst in einem Abstand von acht Wochen buchen.
  • Ich habe keine Lust zum Friseur zu gehen. Habe ich meistens nicht, weil es danach erstmal total doof ist. Obwohl es bei der Friseurin inzwischen geht. Wir nähern uns mit meinen Danachkopf immer mehr meinem Davorkopf an. Sprich ich sehe mir nachher noch so ähnlich, dass ich mich freudig im Spiegel wiedererkenne und nicht mehr ganz wie gerade beim Friseur gewesen und somit wie ein völlig fremdes Wesen von einem anderen Stern aussehe.
  • Eben habe ich mir von Word meinen Blogpost vorlesen lassen. Ich bin begeistert! Von beidem – der Möglichkeit und von meinem Geschreibe ;O)))

Sie sitzt immer noch da …

… und tut so als würde sie mich nicht sehen und ich sie somit auch nicht … 

Ist bestimmt kolossal gemütlich bei uns … 

Passend zu meinem Ebook-Reader …

(dieser Beitrag enthält Werbung – wie doof …)

… habe ich eine Kuscheldecke …

… geschenkt bekommen.
Nix dolles, aber hält warm und war eine nette Geste. Jetzt machen wir, die Decke, meine kalten Füße und ich, uns einen gemütlichen Nachmittag und lesen weiter in „Der magische Adventskalender“ … ein tolles Buch. Dürfte gerne ein paar Seiten mehr haben, damit ich nicht so schnell durch bin.

… und ja, bei uns hängt ganz unstylisch die Wäsche im Wohnzimmer an der Heizung herum
… und auch in der Weihnachtszeit ohne Lametta und großes Brimborium.

Angefressen …

… bin ich …genervt… mürbe. 

Wäre ich einer der gestern von mir gebackenen Kekse …

… oder Vanillekipferl …

… wären das super Eigenschaften. Da ich aber weder das eine noch das andere, geschweige denn ein leckerer Panettone …

Hier muss es einfach eine Bildserie sein, damit man endlich mal sagen kann: Was bist du groß geworden!

… bin, fühlt es sich nicht so toll an. Zieht mich ein wenig herunter. 

Die Ungemächer dieser Woche begannen schon am Ende der letzten Woche. Am Sonntagabend, um genau zu sein, als ich nach dem Laden meinen doch noch ziemlich neuen Ebook-Reader einschalten wollte, dieser das aber verweigerte.
Obwohl wir uns beide, der Gatte und ich, um ihn bemühten, waren ihm keine Buchstaben mehr zu entlocken. 
Blöd, aber nicht zu ändern, also nicht lange ärgern und so habe ich Sonntagabend den Entschluss gefasst mich am Montagmorgen in die Bahn zu setzen, nach Hamburg zu fahren und das Ding umzutauschen. Und wenn ich schon in Hamburg bin und bereits Geld für eine Fahrkarte ausgegeben habe, kann ich auch noch zur Großen Elbstraße fahren und dort im Frische Paradies ein paar Köstlichkeiten (mir schwebten ein paar Venusmuscheln vor, damit ich Spaghetti Vongole machen kann) erstehen. So weit der Plan.

Der Montagmorgen kam.

Ich hatte keine Lust und war müde, weil ich schlecht geschlafen hatte.

Es goß wie aus Eimern. 

Als der Gatte sich auf den Weg zur Arbeit machte, stellte der Regen seine Tätigkeit ein. Fein. Das machte mir Hoffnung und so machte ich mich fertig und um kurz nach zehn auf den Weg. 

Ich war gerade aus dem Haus, da fing es an zu nieseln. Ich war gerade in die nächste Straße eingebogen, da schüttete es wie aus Badewannen. Trotz Schirm war ich, als ich am Bahnhof ankam, ziemlich nass. Ganz besonders meine Tasche. An sich nicht so schlimm, aber beim Mitführen elektronischer Geräte, selbst wenn sie defekt sind, ist das nicht so hübsch.

Wetter bedingt änderte ich meine Strategie und beschloss eine Station früher auszusteigen und mich vom Bus bis fast vor die Ladentür fahren zu lassen. Normalerweise wäre ich eine Station weitergefahren und dann zu Fuß gegangen, aber bei Regen waren mir die knappen zwei Kilometer zu viel. 

Der Zug fuhr pünktlich und ich hätte bequem in den Bus umsteigen können. Leider hatten sie die Bushaltestelle verlegt und bis ich herausgefunden hatte wohin, fuhr mir der Bus vor der Nase weg. Naja, kann vorkommen …

Im Laden ging der Ebook-Reader dann plötzlich wieder, nachdem der fremde Mann laaaaaaaaaaaaange auf den Einschaltknopf gedrückt hatte (hatten der Gatte und ich natürlich auch versucht). Also wollte er ihn mir natürlich nicht umtauschen … obwohl er eindeutig einen Knall hatte – der Reader, nicht der fremde Mann…der vielleicht auch, aber das weiß ich nicht. Ich verließ schmollend den Laden.

Auf dem Fußmarsch, es hatte inzwischen aufgehört zu regnen, zum in der Nähe befindlichen Einkaufszentrums, in dem ich mir erhoffte Muscheln erstehen und mir so einen weiteren Weg ersparen zu können, überlegte ich mir, dass ich ja nun, da der Reader wieder ging, meine Daten herunterziehen…ihn in der Lieferzustand zurücksetzen und dann von meinem 30tägigem Rückgaberecht Gebrauch machen könnte. 

Im Einkaufszentrum fand ich keine Muscheln und auch kein ruhiges Plätzchen, um den Reader zurücksetzen zu können. Stattdessen setzte ich mich in die U-Bahn und fuhr zum Hauptbahnhof, um dort in die S-Bahn zu steigen und Richtung Hafen zu fahren. Unterwegs setzte ich den Reader zurück.

Am Hauptbahnhof war alles seltsam, weil es eine Stellwerksstörung gab und die S-Bahnen nur unregelmäßig und manche von anderen Gleisen fuhren. Ich hatte Glück und ergatterte eine S-Bahn, die zeitnah in die richtige Richtung fahren sollte. 

Tat sie auch. Zwar sehr langsam, aber irgendwann hatten wir die erste Station, die bis zum Jungfernstieg, geschafft. Dort standen wir. Und standen wir und standen wir. Dann sagte eine freundliche Stimme, dass es eine Störung am Zug geben würde und es sein kann, das gleich das Licht ausgeht und sich die Türen schließen. Dass das aber gar nicht schlimm sei und wir uns nicht sorgen müssten. Sie fahren nur den Zug herunter und wieder hoch. 

Das Licht ging aus, die Türen schlossen sich.
Es dauert ziemlich lange bis so ein Zug runter- und wieder hochgefahren ist. Die Atmosphäre in einem dunklen, verschlossenen, mit vielen Menschen vollgestopften Zug ist etwas seltsam. Hier und da hörte man leichte Schnappatmung.
Irgendwann ging das Licht wieder an und dann sogar die Türen wieder auf. Immerhin etwas, aber mehr geschah erstmal nicht. Dann schlossen sich die Türen und es wollte Erleichterung aufkommen, weil alle dachten es geht weiter. Aber nein, die Türen öffneten sich wieder und die freundliche Stimme teilte uns mit, dass wir immer noch eine Zugstörung hätten und sich die Weiterfahrt auf unbekannte Zeit verzögert.

Das war der Moment in dem ich beschloss keine Muscheln mehr zu wollen, die S-Bahn verließ, in die U-Bahn umstieg und wieder zurückfuhr.  

Ich gab den Ebook-Reader zurück und wunderte mich auf dem Weg zur Kasse nur ein bisschen darüber, dass ich nur am Tage der Ausstellung des Rückgabescheines mein Geld wiederbekommen würde. Anderenfalls würde es verfallen. Seltsames Gebaren, aber ich wollte mein Geld eh gleich und sofort.

Ich machte mich auf den Weg zur Bushaltestelle. Hätten sie die Bushaltestelle nicht verlegt, wären nicht so viele Ampeln auf dem Weg dorthin so lange rot gewesen, hätte ich meinen Bus erwischt. So fuhr er mir direkt vor der Nase weg. Inzwischen regnete es auch schon wieder heftig.

Ein anderer Bus kam, nahm mich mit und unterwegs stellte ich erfreut fest, dass ich nur knapp zehn Minuten auf die Bahn, die mich dann nach Hause bringt, warten müsste. 

Vom Bus ausgespuckt, schleppte ich mich die steile Treppe zum Bahnsteig hoch und wurde dabei immer langsamer, weil ich die Laufschrift lesen musste und nicht glauben wollte, was da stand: Zug RB81 nach Bargteheide Abfahrt 13:21 Uhr fällt heute aus. Grund – Störung an einem anderen Zug. 
Das war meiner … wäre meiner gewesen.

So verbrachte ich gemütlich 50 Minuten, der folgende Zug hatte natürlich auch Verspätung, auf einem feuchten, zugigem Bahnhof. Selbst bei 11° ist es irgendwann verdammt kalt. 

Endlich in Ahrensburg angekommen, führte mich mein Weg schnurstracks in den dortigen Buchladen, um einen neuen neuen Ebook-Reader zu erstehen. Dieser Buchladen und der Gatte sind überhaupt nur schuld, dass ich einen neuen Reader habe. 
Ich hatte nämlich während unseres literarischen Abends beschlossen ab jetzt den örtlichen Buchhandel zu unterstützen und da das mit meinem alten Reader (ein Kindle) nicht geht, hatte ich beschlossen wieder Bücher zu kaufen. Obwohl ich das eigentlich blöd finde … aus vielerlei Gründen. Der Gatte meinte dann aber, dass ich mir einen passenden neuen kaufen soll. 

Mit dem neuen Reader beladen, kaufte ich noch ein paar Lebensmittel ein, schleppe uns alle nach Hause und war froh dort wieder gelandet zu sein. Da war es kurz vor drei.

Erstaunlich was man alles in knapp fünf Stunden erleben und womit man seine Zeit verbringen kann. 

Aber es hat sich gelohnt, weil ich den neuen total gerne mag. Er ist kleiner als der andere …

... links der neu, rechts der alte …

 … ohne Schutzhülle passt er in die Gesäßtasche einer Herrenjeans, die der Damen sind leider immer viel kleiner, aber seine reine Lesefläche ist sogar einen Hauch größer und er ist leichter … wesentlich leichter – ein Fliegengewicht …

Die Bedienung des Teils ist so super, dass selbst ich jetzt auf dem Rücken liegend mit einer Hand ein Buch lesen kann. Konnte ich bisher nie. 

Und weil ich ihn so lieb habe, habe ich ihm diese Woche das schon angedachte Mäntelchen genäht … und weil ich gerade dabei war und zu viel Material hatte, hat das smarte Phone auch einen Wintermantel bekommen … 

Ja, im Ansatz etwas schlampig, aber dafür gefüttert … 

… innen Filz, außen Kork.
Wie schon geschrieben – etwas schlampig in der Verarbeitung, aber für einen Prototyp nicht schlecht. Man muss ja auch erstmal sehen, wie sich die Materialien verhalten. 

Ich sollte öfter bloggen. Dann müsste ich nicht so lange langweilige Geschichten erzählen. 

Es ist auch nicht so, dass in der restlichen Woche nichts mehr passiert ist. Ich könnte von noch mehr Mühsal berichten, die meine Depression füttert und mich ein wenig schlaff…lustlos in den Seilen hängen lässt, aber der mir zu geteilte Putzdienst ruft … „Hallo Pia! Wo bleibst du denn?“

„jaja, ich komm ja schon. Hab nur schnell gebloggt …“ – was versteht der Dreck schon von schnell …

1. Advent …

… und das Wetter könnte nicht scheußlicher sein.
Das macht aber nichts. Igeln wir uns zu Hause ein, genießen, was wir haben und freuen uns auf einen hoffentlich wettermäßig besseren 2. Advent, damit wir auf den Weihnachtsmarkt gehen können.
Wir wollten eigentlich heute los, aber ich habe nicht die geringste Lust mich mit einem Regenschirm bewaffnet durch viele Menschen zu quetschen und an diversen Ständen zu drängeln. 

Gestern durfte ich das erste „Türchen“ meines Adventskalenders öffnen …

Das erste Türchen war ein wenig knapp gehalten. Aus meiner Sicht hätten es gerne ein paar Buchstaben mehr sein können. Es gab keine Geschichte, sondern nur ein paar einleitende Worte. 
Dafür war es heute ein lange Geschichte (ich durfte drei Seiten öffnen – Perforation aufschlitzen ist schon fein :O) ).
Den Kalender teile ich quasi mit dem Gatten … während er die Schokolade aus dem anderen Kalender isst, lese ich vor. Feine Sache. Sehr gemütlich. 

Das ist mein erster Adventskalender seit vielen, vielen Jahren. Den hat mir mein Kind geschenkt… aufgedrängt (er soll sein Geld nicht für mich ausgeben), als ich letzte Woche in Berlin war. Ich freue mich sehr über den Kalender und weil ich es ihm ganz fest versprochen hatte, …

Versprechen werden nicht gebrochen – eine ganz feste Regel bei mir…ich verspreche nichts, von dem ich nicht überzeugt bin, es einhalten/erreichen  zu können…macht das Leben für die Mitmenschen viel verlässlicher

… habe ich nicht vorher geschmult. Ist mir durchaus schwer gefallen. Als Kind habe ich meine Adventskalender immer ganz unauffällig vorher geplündert :O)).

Ich könnte jetzt noch ein wenig weiter bloggen, weil es so gemütlich und inspirierend ist, wie der Gatte in der Küche schnauft, stöhnt, poltert und leise schimpft, während er die Lampen putzt, aber ich werde mich jetzt unter die Dusche tragen. Dann können wir, wenn jeder von uns mit seiner Säuberungsaktion fertig ist, gemeinsam spätstücken. Könnte sein, dass wir es heute schaffen einen Hauch früher zu frühstücken als gestern … gestern war es kurz kurz nach drei als wir uns an den Frühstückstisch setzten. 

Ich wünsche allseits einen schönen 1. Advent!

Ich schaffe mir ein Chaos …

… das wird Tee, Panettone, Dörrautomatfutter …

… auf der Heizung parkt der Vorteig für den Panettone und die alten Brötchen warten auf die Knödelwerdung …

… hier geht das Kartoffelbrot – wohin auch immer.

Im Hintergrund wartet das eingeweichte Klo auf zarte Bürstenstriche von mir und der Rest ruft ganz laut im Chor: „Putz uns! Putz uns! Putz uns!

Was ich eigentlich sagen wollte:

Ich schaffe mir ein Chaos und setz mich glücklich rein!

🌴🥦🦕🥦🌴

Zupf…zupf…zupf …

… machte es an meinem Ärmel und zwei zarte Stimmen bettelten: 

„Kannst du uns bitte mitnehmen, etwas Wärmendes in unsere Bäuche füllen, uns in den Händen halten und uns lieb haben?“

Natürlich kann ich, wenn ich so nett gefragt werde und so sind diese beiden …

… als neue Ganzjahrestassen bei uns eingezogen. 

Dann bahnte sich noch dieses …

 das Trockenfleisch war einfach zu lecker und muss wiederholt werden …

… jenes …

Topinamburchips sind bestimmt auch lecker … erwähnte ich schon einmal, dass ich meinen Dörrautomaten sehr gern habe? 

… dieses welche …

… und das …

… den Weg in meine Tasche. 
Ein Bild vom Kloreiniger, dem Backpapier und den Müllbeuteln erspare ich euch. 

Immer wieder unglaublich, wie schnell ich Geld vernichten kann. Dabei wollte ich nur meine gestern in der Apotheke bestellten Igelbälle …

… abholen, damit ich vielleicht endlich mit ihrer Hilfe meinen Nacken und meine Schultern etwas lockerer bekomme.