Es lief sich …

… heute Morgen sehr, sehr schwer.

Keine Ahnung warum … (vielleicht zu tiefes Geläuf nach den Regenfällen der letzten beiden Tage – Altdeutsch Matsch genannt).

Aber egal! Das Wichtigste ist, dass ich den 🐷🐶 besiegt habe. Der war heute ganz übel drauf …

Jetzt Frühstück mit zwei angebissenen Dreiecken …

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Das Muster ist nicht schwer

Ich habe es verstanden.

Ich kann es auswendig stricken.

Ich bin trotzdem zu doof es zu stricken.

Das ist der 4. Versuch. Wie man an der gewickelten Bauchbinde des Knäuels sieht, war ich schon mal wesentlich weiter …

… gnarf … zu doof zu … ooooohmmmm …

Quatsch! Gar nicht zu doof! Ich teste bloß die Wolle auf ihre Haltbarkeit … Ausdauer … Langlebigkeit (wie lange sie mich aushält) … ein hochprofessioneller Qualitätstest … 🙈

Der Tagesplan sah vor …

… genau jetzt mit den Gehstäbchen um die Blöcke zu stöckeln, aber ein Blick auf die WetterApp ließ mich innehalten …

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… da ist … da kommt ein ziemlich großes Regengebiet auf uns zu. Mir ist heute nicht nach nass werden. Gehe ich eben nach dem Regen um die Blöcke stöckeln. Zwischen 12:00 und 14:00 Uhr soll Regenpause sein. Plaudere ich stattdessen ein wenig aus dem Nähkästchen …

Gestern konnte ich zum zweiten Mal meine neue Gleitsichtbrille abholen. Der erste Versuch lief leider nicht so gut. Ich konnte nichts sehen durch das Ding. In der Ferne nichts sehen und es gelang mir auch nicht mit ganz viel Geduld und Spucke irgendwo im Glas einen Punkt zu finden, durch den ich schauen könnte, um in der Entfernung Menschen zu erkennen, Straßenschilder zu lesen oder zu sehen welche Blumen die Menschen auf ihren Balkonen haben. Es war alles nur ein großer Schwurbel. Das hatte auch nichts mit dran gewöhnen zu tun. Das ging gar nicht.
Also habe ich die Brille zurückgetragen und der gute Mann, dem ich mein Leid klagte, hat sich viel Zeit genommen, die Brille ausführlich bekuckt und vermessen und hat dann das ganze Sehtestprozedere und Brille einrichten noch einmal mit mir gemacht. Was der Fehler war oder wo er genau lag, konnte er nicht sagen. Ist aber im Grunde auch egal. Er hat zumindest nicht lange diskutiert und versucht mir zu erklären, dass ich mich erst an die Brille gewöhnen müsste. Musste ich bei ihrer Vorgängerin schließlich auch nicht so wirklich. Die habe ich aufgesetzt und konnte etwas sehen. An die Feinheiten, sie konnte ziemlich lange mehr sehen als ich, davon bin ich überzeugt, musste ich mich natürlich erst gewöhne, aber fürs große Ganze hat es von Anfang an gereicht.
Und genauso ist es im zweiten Anlauf mit der Neuen. Aufgesetzt und siehe da – ich kann sehen.
Ja, die Feinheiten fehlen noch … Staub saugen und Fegen sind wieder eine große Herausforderung und noch sieht die Brille bei solchen Tätigkeiten eindeutig mehr als ich, aber im Großen und Ganzen ist sie sehr fein. Was ich echt irre finde, ist das ich beim Brille putzen deutlich spüren kann, dass die Gläser dünner sind als die der alten Brille. Hat sich das viele Geld, dass ich dafür gezahlt habe, wenigstens gelohnt. Vielleicht sieht man es auch von außen, dass die Gläser dünner sind, weil meine Augen nicht so sehr vergrößert werden, aber das kann ich nicht beurteilen. Ich stehe zwar oft neben mir, aber selten vor mir …

Ich habe mich wieder für eine Nerdbrille entschieden …

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… die passt ganz gut in mein Gesicht und auf meinen schmalen Nasenrücken. Außerdem habe ich ganz viel Glas … Kunststoffglas zum Durchkucken.

Vielleicht versuche ich es beim nächsten Mal mit einer Taucherbrille. Noch mehr Glas … Kunststoffglas zum bequemen Durchschauen. Billiger wird es auch, weil ich nur ein Glas brauche …

 

Der Gatte hat sich verliebt

Die Neue heißt Paulina und ist eine Dänin. Sie ist größer, breiter, schöner und schwerer.
All meine Argumente gegen Paulina hat der Gatte vom Tisch geschmettert.
Er will sie und keine andere.
Kann man nichts machen. Muss man sich fügen.

Am Wochenende will er klären, ob sie zu uns ziehen will. Und will sie das will und das auch noch zu unseren Bedingungen, dann zieht sie in der ersten Oktoberwoche bei uns ein. Dann haben wir nämlich Urlaub und können ganz in Ruhe Platz im gemeinsamen Schlafzimmer schaffen.
Das wird bestimmt ein spannendes Möbel-Tetris bis wir Paulina da haben, wo wir sie hin haben wollen.

Vermutlich genügt es nicht nur das Bett in die Ecke zu schieben und den alten Kleiderschrank abzubauen. Viel wahrscheinlicher ist es, dass wir das Bett auseinander nehmen und aus dem Schlafzimmer schleppen müssen, damit wir genug Platz haben um Paulina aufzubauen. Örks! Was ein Aufwand, aber wo die Liebe hinfällt …

… außerdem geht es mehr oder weniger um meine Klamotten, die einen Schrankplatz bedürfen, wenn sie denn mit mir umziehen.

Und das ist Paulina …

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… ja, Sommer, Sonne, Strand … hoffentlich ohne Korb, den sie dem Gatten gibt.

Warum einfach, …

… wenn es auch kompliziert geht.

Meine Mutter hat sich vor zwei oder drei Jahren ein Smartphone gekauft. Weil ich nicht schnell  genug reagiert habe (ich hatte meine Gründe … und hatte recht), ist sie in den Laden des Mobilfunkanbieters ihres Vertrauens gegangen und hat sich eine alte Gurke andrehen lassen. Viel zu wenig Speicherplatz. Seit dieser Zeit bin ich regelmäßig damit beschäftigt ihr Smartphone zu entrümpeln, damit es wieder läuft und sie ihre Spiele spielen, googlen und ihre Bilder kucken kann. Ein ziemlich mühsames Geschäft.

Neulich wollte sie sich ein neues Smartphone kaufen. Das scheiterte zum Glück daran, dass sie ihr altes Smartphone zu Hause vergessen hatte. Stattdessen hat sie sich für viel Geld einen neuen Kühlschrank gekauft. Womit natürlich das neue Smartphone nicht wirklich vom Tisch ist. Das Kind hatte mir dann noch erzählt, dass das Smartphone, das in der ganz engen … allerengsten Wahl ein S8 ist … ja, wenn schon, denn schon.

Nun finde ich, ganz garstige Tochter, das manche Dinge nicht gehen. So nicht sein können. Wozu so ein schweineteures Teil, wenn sie damit sowieso nicht umgehen kann und es eigentlich auch nicht braucht. Außer zum Spielen, googlen und Bilder kucken. Nein, sie telefoniert damit nicht. So gut wie nicht jedenfalls. Und sie schreibt auch keine SMS. Und WhatsApp und anderes in der Richtung sind ein Buch mit mehr als sieben Siegeln … worüber ich sehr froh bin.

Nachdem wir heute Morgen am Telefon wieder einmal eine lange Diskussion über das schon wieder nicht wollende Smartphone hatten, habe ich gedacht, dass nun vielleicht doch Handlungsbedarf besteht. Ganz besonders wo ich festen Willens bin, obwohl es mich sehr … noch sehr quält – ich hoffe mich bis dahin darüber hinweggesetzt zu haben, dass ich nicht der deutschen DIN-Norm entspreche und nicht mein Kind das Nest verlässt, sondern ich das Nest des erwachsenen Kindes, Ende des Jahres diese „schöne“ Stadt zu verlassen und dem Gatten ständig auf den Wecker zu gehen.
Zuerst habe ich mich bei Ebay nach gebrauchten Smartphones umgesehen. Mmmmhhhmmm … immer noch viel Geld für oftmals viel Schrott. Tja, dann nahm das Schicksal seinen Lauf und ich habe mir ein neues smartes Phone gekauft und meine Mutter bekommt mein altes. Naja, so alt ist es noch nicht. Noch keine zwei Jahre und es ist absolut in Ordnung. Äußerlich als neuwertig zu bezeichnen. Da es immer in einer Hülle steckte und eine Displayschutzfolie trug und weil ich sowieso immer sehr nett zu meinen Sachen bin…. außer zum Gatten, aber der ist auch keine Sache. Rebuy würde mir dafür noch 200 Euronen geben – fürs Smartphone, nicht für den Gatten.

Es ist unglaublich was so ein Smartphone Kauf für einen Rattenschwanz hinter sich herzieht. Zum einen musste sich der Gatte auch ein neues kaufen, zum anderen braucht so ein Phone etwas anzuziehen. Nackt geht gar nicht. Ich habe viel zu trockene Finger. Es würde mir ständig entgleiten.
Dann braucht es eine Displayschutzfolie. Die können mir ja viel erzählen, wie hart ihr Glas ist. Die kochen bestimmt nicht immer mit ihrem Smartphone. So ein spitzes Messer fliegt schnell mal durch die Küche Dank der trockenen Finger.

…vielleicht wäre für mein smartes Phone eine Neoprenanzug die beste Schutzhülle … schützt gegen Nässe und gegen Mehlstaub und HaiMesserattacken

Desweiteren braucht es eine neue SIM-Karte. Meine kann nicht Nano. Ich habe zwar einen Nano-Cube mit Zwerggarnelen drin, aber keine Nano-SIM-Karte .. weder mit noch ohne Zwerggarnelen.

Ja, so ein Smartphone Kauf ist sehr komplex. Um nicht zu sagen kompliziert, aber eigentlich müsste jetzt alles gut sein.

Nun heißt es nur noch warten. Heute Abend auf den Mann von DHL mit dem smarten Phone. Der beteuerte in einer SMS, dass er zwischen 18:25 Uhr und 18:55 Uhr das Teil abliefern will.
Morgen Abend auf den Götterboten, der Hülle und Folie bringen soll.
Zwischendurch kommt noch UPS und bringt den gestern bestellten Nagellack. Nee, den brauche ich nicht fürs smarte Phone. Gestern wusste ich noch nicht, dass ich heute ein smartes Phone brauche.
Die SIM-Karte geht zum Gatten, weil die Telefonmenschen erst meinten nicht so schnell zu sein und ich mich am Freitagmittag mit dem Zug wieder auf den Weg von B nach A mache. Ein bisschen ärgerlich ist, dass die Telefonmenschen nun doch ganz schnell waren und die SIM-Karte schon auf dem Weg ist. Zum Gatten natürlich, aber das macht nichts. Dann kann sich der Gatte schon mal mit der Karte unterhalten bis ich komme.

Und wenn ich dann wieder da bin, dann trage ich mein altes Smartphone zu meiner Mutter, werde es ihr einrichten und muss mich dann hoffentlich nicht immer über das Smartphone unterhalten und mich drum kümmern. Zumindest geht es dann schneller, weil ich es wie meine Westentasche kenne.

Ein wenig traurig … wehmütig bin ich aber schon. Ich mochte mein smartes Phone, liebevoll Brettchen genannt, weil es nach dem Vorgänge, ein S3 Mini, riesig war, sehr sehr gerne.

Aus Zucker

Heute bin Mädchen und aus Zucker und darum lasse ich mich vom herabstürzenden Regen …

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… vom sinnfreien Shoppen abhalten. Immerhin hat es schon angefangen wie aus Eimern zu gießen als ich nur gedanklich am Losgehen war. Normalerweise wartet der Regen bis ich draußen und an der ersten Ecke bin.
Bleibe ich eben hier, gebe kein Geld aus, sondern erzähle lieber, dass ich beschenkt wurde.

Eine befreundete Bekannte vom Gatten hat mich in ihr Herz geschlossen. Wahrscheinlich weil ich den Kerl im fortgeschrittenen Alter doch noch vom Markt geholt habe.  Ich bekomme immer wieder kleine Geschenke von ihr.

hey, der Regen hat aufgehört … so ziemlich jedenfalls, ich könnte doch noch losgehen …

Heute gab es ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk oder ein nachträgliches Hochzeitsgeschenk oder einfach ein Buch. Das erste Buch in meinem Bücherregal (meine anderen Bücher wohnen noch in Berlin und ziehen später erst mit mir um).

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Ein ganz wundervolles Buch von einer tollen Freundschaft … einer großen Liebe.
Poldi, der grimmig kuckende Steinkauz und Ingo, der Schäferhund.

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Ich kenne die beiden schon aus dem Internet und die SchwesterChefin hat das Buch von ihrem letzten Urlaub mitgebracht und in die Praxis geschleppt. Ich kenne also auch das Buch schon, aber es ganz großartig, dass ich jetzt selbst eins mein Eigen nennen kann.

ah, es regnet wieder. Zum Glück …

Wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich aber lieber auch einen Poldi und einen Ingo.

Jetzt kucke ich ein bisschen Netflix und stricke dabei … na gut, gegen das schlechte Gewissen und damit der Akku noch ein wenig aufladen kann (was heißt, dass ich länger kabellos der Serie frönen kann), trage ich noch schnell den Staubsauger durch die Wohnung.