Vorsätze und die Herausforderung für diese Woche

Vorsätze:

  • diese Woche und eigentlich auch alle folgenden Wochen … Betonung auf eigentlich – man muss Hintertürchen in Gebrauch halten, nicht dass sie eines Tages klemmen, wenn man sie braucht … viermal die Stöcke um die Blöcke … durch das Grün tragen
    (für heute erledigt …ich kann keinen Haken finden, darum muss die Wurzel herhalten)
  • bis nächsten Montag die Waage nicht mehr betreten (man muss sich nicht mehr quälen als unbedingt nötig und ändern tut dieser penetrante Kontrollzwang auch nichts. SO.) 
  • nicht am Heuschnupfen verzweifeln und doch noch den Kopf im Klo runterspülen, stattdessen ein Regentänzchen wagen und wenigstens auf kurzfristige Besserung hoffen (es ist dieses Jahr schon so früh so biestig zu mir, dieses Pollenzeugs)

Die Herausforderung heißt:

Kochen mit kleinem Etat … low budget zu Neudeutsch.

Die Haushaltkasse hält für die letzten acht Tage dieses Monats noch ganze dreißig Euro vorrätig. Macht dreieurofünfundsiebzig pro Tag.
Ich glaube, das wird spannend … oh! Da fällt mir ein – es kommen noch ca. fünf Euro Pfandgeld dazu. Sind wir aufgerundet bei viereuroachtunddreißig pro Tag. Sieht doch gleich viel besser aus.

Heute gibt es Senfeier mit Kartoffelpü und ein paar Erbsen für die Optik, damit es nicht ganz so Ton in Ton Beige ist. Dafür ist fast alles da.

Desweiteren stehen auf dem gedanklichen Küchenzettel:

  • Chili con Carne … (Rinderhack ist im Angebot)
  • Gnocchi
  • Hühnerherzen und Schnitzel müssen/könnten/sollten mal aus dem Tiefkühler befreit  und sinnvoll verarbeitet werden
  • es ist noch alte Pizza im Tiefkühler
  • ich könnte ein paar Insekten fangen und grillen … nein, unsere Bienen rühre ich nicht an 

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    … die emsigen haben jetzt schon fünf Zimmer belegt. 

  • ich könnte von meinen Laufrunden ein Stück vom Rind oder Pferd mitbringen …

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    … ein kleines Schweizer Taschenmesser habe ich. Sogar eins mit Schere dran. Könnte ich den Pony nachschneiden. Das Sichtfeld ist schon wieder sehr eingeschränkt.

  • einfach weiter bloggen … vertreibt Hunger und Sorgen

Entweder macht Hunger kreativ oder noch irrer … ich geh besser mal Flaschen wegbringen und die zu kleine Hose wegtragen …

 

Live!

Mein Schloss! Vor einem Jahr und fast einem Monat war ich hier Prinzessin und habe meinen Prinz geheiratet … naja, vielleicht war es eher: kleine Mopsfrau heiratet großen Mopsmann in kleinem Schloss, aber egal! Wie auch immer, schön war’s und gut war’s und isses. SO.

Ich hätte nie vermutet, dass ich heute so weit die Gehstäbchen schwinge. Zu viel von allem … zu viel Heuschnupfen, zu warm, zu viel Sonne, zu viel keine Lust. Aber auf seltsam verschlungenen Wegen habe ich mich bis hier durch gestöckelt. Das fühlt sich sehr gut an … die Fußsohlen, Beine, Arme und Hände brummen … vibrieren ganz wundervoll und erzeugen so das wohlige Gefühl etwas geschafft zu haben.

Ich bleibe noch einen kleinen Moment und schaue, ob die Enten sich doch noch für den Fisch entscheiden …

Freitags gibt schließlich eigentlich Fisch 😁

Der Angler hat auch Position bezogen …

Hoffentlich hat er sich gut eingecremt.

Ich stöckel jetzt nach Hause und verkleide mich als putzende Hausfrau.

Fünf Kilometer …

… und eine halbe Blase später.
Ja, halbe Blase – ich hatte umsichtig, wie ich manchmal bin … ich wusste aus irgendeinem Grund, dass ich meine Laufschuhe lange nicht mehr getragen hatte … Pflaster dabei und machte, als die Blase „Bluu“ sagte, Halt und klebte ein Pflaster auf die Ferse, so blieb das „uubbb“ aus.
Ich bin eindeutig zu lange nicht mehr schnell, die Gehstäbchen schwingend um die Blöcke, hier ist es ja eher durchs Grüne, gegangen. Bis Kilometer 2,5 war alles fein und es ging sich von alleine. Dann musste ich aber unbedingt Pause machen, weil ich den Reiher …

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… knipsen musste. Sieht man ja so selten … muhaha … *ironieanaus* – ja, das Bild ist grottenschlecht, aber mehr ist von meinem smarten Phone nicht zu erwarten, wenn ich den Zoom (immerhin schon 4fach) ganz aufreißen muss, weil der blöde Vogel sich nicht näher in meine Richtung bewegen will.
Nachdem ich auch noch eine WhatsApp durch die frische Frühlingluft geschickt hatte, war ich bereit und willens weiter zu stöckeln, aber da sah ich noch den Flieger, der sich wild in die Kurve legte am blauen Himmel und musste mein smartes Phone doch nochmal aus der Hosentasche zerren …

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… aber als das endlich gelang, war von steiler Kurve nichts mehr zu sehen … vom Flieger auf dem Bild auch nicht so viel … ähnliches Problem wie beim Reiher, der blieb allerdings wenigstens stehen, der Flieger eher nicht, was vielleicht ganz gut war.

Nach dieser ausgedehnten Pause ging es sich dann sehr beschwerlich. Ich könnte entschuldigend hinzufügen, dass es eine Weile bergauf ging, aber ich glaube, das war nicht wirklich das Problem. Das Problem ist eher ganz persönlich … in meiner Lauffaulheit der letzten Zeit zu suchen und zu finden.
Morgen geh ich wieder. Morgen geh ich eine größere Runde. Morgen gehe ich zusätzlich zur heutigen Runde an meinem  am Schloss vorbei.

Der Hefeteig für heute Abend scheint weit weniger bis gar nicht aus der Übung zu sein. Der ist in meiner Abwesenheit gut gegangen …

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… sieht dabei auch gar nicht angestrengt aus. Ich habe ihn in den Kühlschrank verbannt. Dort kann er es sich gut gehen lassen bis heute Abend.

Noch einen schnellen Blick aufs Bienenfutter …

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… kann man nur sagen: „Ihr seid aber groß geworden!“ und auf den tantlichen feuchten Kuss auf die diversen Wangen verzichten. Dafür gibt es als Mitbringsel heute Abend einen Schluck Wasser.

So. Genug geplaudert. Mein zweiter Kaffee des Tages, der erste war heute nicht gut (die Idee mit der Doppelröstung – ich hatte vergessen Wasser in den Espressokocher zu füllen und dies erst bemerkt als er nahezu rotglühend war, war dann aber zu blöd … zu knickrig das Kaffeemehl auszutauschen, was sich geschmacklich als nicht vorteilhaft erwies – war nicht gut) ist jetzt alle. Also frisch an ans Werk …

Ich freu mich!

  1. Weil tatsächlich Bienen bei uns eingezogen sind.
    … liegt bestimmt an der guten Lagen. Außerdem fängt es im Vorgarten langsam an zu blühen.
  2. Weil der Kardiologe des Gatten nichts zu meckern hatte, sondern mit den neuen Einstellungen des Kästchen in der Gattenbrust zufrieden ist. Außerdem ist er erleichtert, der Kardiologe. Wir auch!

Und weil ich mich so freue, die Sonne scheint, die Bienen emsig ein- und ausfliegen, nehme ich jetzt endlich mal wieder meine Gehstäbchen und stöckle durch die Gegend.
Vielleicht geh ich bei dem Rindvieh mit dem schönen Pony …

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… vorbei.

Lohnt sich wenigstens das Losgehen. Dann wird eine große Runde.

Alltagsbrösel

  • vor ein paar Wochen habe ich einen tiefen Kratzer im Ceranfeld entdeckt, mich sehr darüber geärgert und hatte keine Vorstellung, wie er dort reinkam.
    Seit heute suche ich diesen tiefen Kratzer im Ceranfeld vergeblich … entweder habe ich wie durch ein Wunder ein neues Ceranfeld bekommen oder ich habe den Kratzer „zu gekocht“ (den Dreck ins Loch geschmiert, bis es weg war) … sehr seltsam 
  • hätten die Doofköppe meinen bestellten Risottoreis mit DHL versandt und nicht mit Hermes müsste ich jetzt nicht hier sitzen und warten, sondern könnte es mir schon seit kurz vor neun im neuen Risottoreisvorrat gemütlich machen … könnte draußen im Sonnenschein „spielen“
  • Frühstücksschlamm …20180417_085537

    … wirklich hübsch ist er nicht, aber er roch und schmeckte sehr lecker nach Kardamom, Zimt und Tonkabohne und der Apfel reizt optisch alles raus …

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    … bis heute Abend muss ich nichts mehr essen. Nur immer fleißig Wasser nachfüllen, damit die Flohsamenschalen fröhlich weiterquellen können. Ein unglaubliches Zeug … ja, ich esse solchen Schlamm wirklich gerne! und werde es bestimmt nicht bis heute Abend ohne weitere Nahrungszufuhr aushalten! … die Wechseljahre scheinen immer zu meinen sie ich wir würden verhungern …

     

  • Die hängenden Tulpen von Ahrensburg20180417_091300

    … das Bild wird ihnen nicht gerecht. Sie sind wirklich sehr schön! Ich liebe diese Sorte gefüllte Tulpen sehr! Machen was sie wollen, sind nicht zu bändigen … eigenwillig bis zum Letzten und im Zweifel wachsen sie wieder nach oben, wenn sie unten angekommen sind.

  • jetzt bin ich müde und hielte es sicher für eine sehr gute Idee mich irgendwo zu einem Schläfchen zusammenzurollen, wenn ich auf den Gedanken kommen würde ;O)))

Sonntag …

… wieder mal Regen …

Da jagt man eigentlich nicht mal einen Hund vor die Tür, aber mit mir kann man es machen. Zum einen muss ich nachher mit dem Gatten nach Lübeck, um mit dem dicken Martin mit Freunden Billard zu spielen.

Zum anderen trieb mich der Gärtnerstolz auf den Balkon …

Im Grunde kann ich hier gar nicht weg. Ich muss der meiner Saat … dem Bienenfutter beim Wachsen zu sehen.

Aber Billard spielen ist sicherlich auch nicht so schlecht. Es lenkt mich von einer heute gestellt bekommenen Denksportaufgabe ab … meine Mutter möchte hier vor Ort in eine Seniorenwohnanlage. Die, die sie sich ausgesucht hat, wird wohl nicht bezahlbar sein. Die, die ich gefunden und für bezahlbar halte, wird wahrscheinlich nicht genehm sein. Vielleicht lässt sich ein Kompromiss finden. Dann hätte ich sie vor der Tür, das Kind müsste sich nicht mehr kümmern, ich hätte ihm gegenüber deswegen kein schlechtes Gewissen mehr und müsste mir, wenn er nachts im Traum mal wieder vor unserer Tür steht und mir beim Öffnen der Tür die Worte: „Oma ist tot und es sitzt ein toter Baggerfahrer neben ihr!“, entgegen wirft, nicht so viele Gedanken machen, wenn ich nicht herausfinde, warum und wo sie neben einen toten Baggerfahrer sitzt, weil mich der Gatte mit seinem Schnarchen aus dem Traum holt und ich nichts dagegen tun kann, auch wenn ich liebend gerne weiter geträumt hätte.

Allein der Satz: „Oma ist tot und sitzt neben einem toten Baggerfahrer“ ist großartig. Lässt aber wirklich die eine oder andere Frage offen …

… einen schönen Sonntag!

Ach ja! Ich hab’s in der Vase schön –