Weil ich es will …

… und weil ich es kann, ziehe ich jetzt meine neuen roten Schuhe ohne Socken an …

… und gehe mit gefütterten Schuhen (… laufen sich bestimmt besser als wenn sie hungrig wären) bei 20° im schönsten Sonnenschein einkaufen …

… den Garten amüsiert es … mich machst vergnüglich 😊

Danksagung

Werter Gatte,

ich liebe die Pompom-Magazine (ja, gerade ist das zweite gekommen psstpfeiff)! Ich mag die Aufmachung – die Größe, die Haptik und den Inhalt. Der Inhalt, neben den Anleitungen, macht mich so neugierig, dass ich gewillt bin zu lesen. Englisch zu lesen, obwohl ich das nur mehr schlecht als recht kann.

Danke, dass du mir dieses Vergnügen und diesen Luxus ermöglichst! ♥

Da05t das s6 b3e5bt, werde 5ch n6ch schne33 0e5nen ,,, immer wieder schön, wenn man nach einem Sonderzeichen den Nummernblock nicht wieder umstellt … also nochmal von Vorne …
Damit das auch so bleibt, werde ich jetzt noch schnell meinen Aufgaben als selbstständige Hausfrau (ja, selbstständig, denn selbstständig impliziert die Worte – selbst = also ich und ständig = eben ständig ich, selbst wenn der Gatt schon längst nichts tut oder immer noch nichts tut) mit Familienkrankenversicherung nachkommen.

Ein goldener Oktobertag

Wirklich hübsch anzusehen. Balsam fürs Gemüt.

Weiterer Balsam und außerdem ein großes Vergnügen und Glück:

Mein Kind wird richtig erwachsen! 😍

Und er lässt mich großzügig daran teilhaben …

… trotz oder vielleicht auch gerade wegen der 300 Kilometer, die zwischen uns liegen.

Früher …

… in der Schule wollten sie meine Entschuldigung, dass eine Kuh auf den Gleisen gestanden hätte, nie akzeptieren. Warum nur? Denn heute hätte diese Entschuldigung der Wahrheit entsprochen.
Weil Rinder ausgebrochen und auf die Gleise gelaufen waren, aber keine Lust hatten sich einfangen oder zurücktreiben zu lassen, wurde heute Morgen der Zugverkehr auf der Strecke von Hamburg nach Lübeck und umgekehrt unterbrochen. Nix ging mehr.
Der Gatte, den ich so mühevoll aus dem Haus gewinkt hatte, kam wieder und holte sich das Auto, um pünktlich zur Arbeit zu kommen.
Das Kind und ich stiegen auf die U-Bahn um, damit wir pünktlich seinen Zug nach Berlin erreichen konnten.  Mussten aber viel zu früh los, weil auf der Strecke seit Samstag zwischen zwei Bahnhöfen Schienenersatzverkehr eingerichtet ist, da eine neue Haltestelle gebaut wird. Außerdem fahren die Züge, die sowieso nur alle halbe Stunde, nee, falsch – im Berufsverkehr alle 20 Minuten fahren, nur noch einmal in der Stunde das Reststück bis zu uns, bzw. von uns fahren.
So viel zu der früher müde belächelten Ausrede – Es stand ’ne Kuh auf den Gleisen. Heute hätte es gestimmt, wenn wir irgendwo zu spät gekommen wären.

Jetzt sitze ich hier völlig unentschuldigt, nach sechs schönen Tagen mit meinem Kind mutterseelenallein … der Gatte hat es vorgezogen an seinem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub gleich ein paar Überstunden zu machen … auf dem Sofa und genieße ein bisschen das Alleinsein.
Vielleicht schaffe ich heute auch noch das wohl hässlichste Sockenpaar, das ich je gestrickt habe …

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… als ich das letzte Mal in Berlin war, drückte mir meine Mutter mit den Worten: „Hier! Strick mal zu Ende!! Ich schaff das nicht mehr.“ eine angefangene Socke in die Hand. Nun sitze ich hier und versuche meine Strickerei der von meine Mutter anzupassen, weil ich mich geweigert habe, alles wieder aufzutrennen und neu zu stricken. Im Grunde passen diese Socken an keine Füße mit der eigentlich angestrebten Größe 38, aber meine Mutters Wäschetrockner wird schon richten. Damit schrumpft sie immer ihre Socken … und alles andere.