Unser ABENDESSEN, die zweite … Klapp!

Ehemals freigelaufenes, französisches MaisPerlHuhn.

Ich habe noch nie Perlhuhn gegessen und noch nie Perlhuhn gebraten.

Nach eingehender Recherche habe ich entschieden es frei Schnauze mit Salz, Pfeffer, Thymian…Zitronenthymian vom Balkon, Speck, Butter, Zwiebeln und Knoblauch zu garnieren und es in den 190° warmen Ofen zu sperren. Angedacht ist eine Stunde Aufenthalt im Ofen. Zwischendurch will ich es immer mal wieder … alle 10 Minuten, weil ich strebsam bin … einmal hab ich jetzt schon … mit der Butter und den ausgetretenen Säften begießen, damit es nicht trocken wird.

Auf jeden Fall hat es die Füße schön …

Dazu gibt es, wenn sollte ich jemals aufhören mit Bloggen, Kürbis, schwarze Kichererbsen und cremige Polenta … falls sie cremige gelingt, sonst gibt es trockene BröckelPolenta.

Unser Abendessen

Ich bin ein bisschen aufgeregt, ob ich ihn so hinbekomme, wie ich es gerne hätte … Haut schön cross, nicht toter als tot – also nicht trocken und alles essen können, auch die Grätenkämme und die Bäckchen.

Rezepte oder hilfreiche Anregungen in Sachen Zeitmanagement sind leider nicht zu finden, weil der Steinbutt normalerweise ohne Haut und Knochen gegessen wird. Wir haben ihn aber neulich mit Haut und Knochen serviert bekommen und das war sehr lecker. Wegen der mir eigenen Überheblichkeit – „Das kann ich auch. Ist doch nicht schwer!“ – sitze ich nun hier und bange, ob der Fisch gelingt und blogge lieber, statt mich dem Fisch zu nähern … er hat aber auch ein schreckliches Maul …

… mit lauter fiesen, kleinen, spitzen Zähnen (das links mit den fünf sechs (wer richtig zählen kann, ist klar im Vorteil) Löchern ist nicht das Fischmaul, das ist unser Abfluss.

… ich koch dann Mal …

Ich gestehe, …

… ich bin mir nicht sicher, ob der Gatte über den Algenteppich, …

… den er heute essen muss, entzückt ist.

Das macht aber nix. Ich mag ihn. So lecker. Schmeckt wunderbar nach Meer und wenn ich die selbstgeköchelte Teriyakisoße …

… drüberschütte, die marinierten Hähnchenspieße …

… und den wunderbaren Basmatireis dazu reiche, is(s)t alles gut.

Nochmal Konzentration für den Endspurt

Wochenende rum – zack bumm!

Das Wochenende war in der Tat eins von der ganz schnellen Sorte. Es rauschte nur so davon.

Die Zeit mit der großen Schwester war wunderbar. Bei unserem gemeinsamen Spaziergang habe ich ein ganz großartiges Geschenk von ihr bekommen …

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… einen schicken alten, von Moos und Flechten bewohnten Ast.

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Moos und Flechten finde ich toll. Sie sind so genügsam, dass sie quasi auf nichts wachsen und sind in ihrem Erscheinungsbild immer wieder anders. Besonders die Flechten sind sehr speziell. Damit sich der Ast nicht beim nächsten großeren Windstoß vom Balkon macht, habe ich ihn mit meinen geliebten Kabelbindern … geht so schön schnell und hält bombenfest … befestig und ja, es fällt heute Morgen nass. Zu behaupten, es würde regnen, wäre übertrieben, aber es fällt nass, trifft es ganz gut.

Gestern sind der Gatte und ich ins Alte Land gefahren, um Äpfel zu kaufen. Zur Bedingung hatte ich gemacht, dass wir über die Köhlbrandbrücke fahren. Ich fahre wegen der Aussicht gern über die Brücke und so lange wie sie noch da ist, muss man sie nutzen. Außerdem finde ich die Brücke an sich sehr schön …

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Entgegen unserer sonstigen Gewohnheit, haben wir die Auffahrt auf die Brücke im ersten Anlauf getroffen. Wir waren sehr erstaunt über diese Tatsache.

Im Alten Land irrten wir aber nach alter Gewohnheit wenig entschlossen durch die Gegend. Am Ende kauften wir die Äpfel dort und so, wie ich es am Anfang für mich ausgeschlossen hatte – wir pflückten selber.
Wollte ich erst nicht selbst pflücken, weil ich vor den blöden Wespen Angst hatte. Die Angst war aber gänzlich unbegründet. Es waren keine Wespen da. Vielleicht weil es kein Fallobst gab.
Die Bäume mit der praktischen Größe … ein normal großer männlicher Mensch kann auch ganz oben ohne Leiter Äpfel pflücken … hingen voller knackiger, einwandfreier, schönster Äpfel. Man konnte zwischen Cox Orange, Elstar, Red Prince und Braeburn wählen. In Windeseile hatten wir 16 Kilo mit Hand und Liebe ausgesuchte Äpfel im schönsten Sonnenschein gepflückt.

Den ersten auf Hochglanz polierten Apfel …

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… ging es gleich auf dem Rückweg ans Leben.

Zu Hause wurde der Dörrautomat gefüttert, sodass er heute Morgen die ersten Apfelchips …

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… für mich bereit hielt.

Einen Apfelcrumble … hier eingangs des Backofens zu sehen …

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… habe ich gestern auch noch gebastelt.

Ein Apfelcrumble fertig Bild gibt es nicht, aber er war, bevor er in unseren Mägen landete, hübsch und vor allem lecker … ich hatte Haferflocken in den Streuseln versteckt … ich liebe Haferflocken und ich liebe Streusel.

Wochenende fertig!