Ich gestehe, …

… ich bin mir nicht sicher, ob der Gatte über den Algenteppich, …

… den er heute essen muss, entzückt ist.

Das macht aber nix. Ich mag ihn. So lecker. Schmeckt wunderbar nach Meer und wenn ich die selbstgeköchelte Teriyakisoße …

… drüberschütte, die marinierten Hähnchenspieße …

… und den wunderbaren Basmatireis dazu reiche, is(s)t alles gut.

Nochmal Konzentration für den Endspurt

Wochenende rum – zack bumm!

Das Wochenende war in der Tat eins von der ganz schnellen Sorte. Es rauschte nur so davon.

Die Zeit mit der großen Schwester war wunderbar. Bei unserem gemeinsamen Spaziergang habe ich ein ganz großartiges Geschenk von ihr bekommen …

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… einen schicken alten, von Moos und Flechten bewohnten Ast.

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Moos und Flechten finde ich toll. Sie sind so genügsam, dass sie quasi auf nichts wachsen und sind in ihrem Erscheinungsbild immer wieder anders. Besonders die Flechten sind sehr speziell. Damit sich der Ast nicht beim nächsten großeren Windstoß vom Balkon macht, habe ich ihn mit meinen geliebten Kabelbindern … geht so schön schnell und hält bombenfest … befestig und ja, es fällt heute Morgen nass. Zu behaupten, es würde regnen, wäre übertrieben, aber es fällt nass, trifft es ganz gut.

Gestern sind der Gatte und ich ins Alte Land gefahren, um Äpfel zu kaufen. Zur Bedingung hatte ich gemacht, dass wir über die Köhlbrandbrücke fahren. Ich fahre wegen der Aussicht gern über die Brücke und so lange wie sie noch da ist, muss man sie nutzen. Außerdem finde ich die Brücke an sich sehr schön …

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Entgegen unserer sonstigen Gewohnheit, haben wir die Auffahrt auf die Brücke im ersten Anlauf getroffen. Wir waren sehr erstaunt über diese Tatsache.

Im Alten Land irrten wir aber nach alter Gewohnheit wenig entschlossen durch die Gegend. Am Ende kauften wir die Äpfel dort und so, wie ich es am Anfang für mich ausgeschlossen hatte – wir pflückten selber.
Wollte ich erst nicht selbst pflücken, weil ich vor den blöden Wespen Angst hatte. Die Angst war aber gänzlich unbegründet. Es waren keine Wespen da. Vielleicht weil es kein Fallobst gab.
Die Bäume mit der praktischen Größe … ein normal großer männlicher Mensch kann auch ganz oben ohne Leiter Äpfel pflücken … hingen voller knackiger, einwandfreier, schönster Äpfel. Man konnte zwischen Cox Orange, Elstar, Red Prince und Braeburn wählen. In Windeseile hatten wir 16 Kilo mit Hand und Liebe ausgesuchte Äpfel im schönsten Sonnenschein gepflückt.

Den ersten auf Hochglanz polierten Apfel …

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… ging es gleich auf dem Rückweg ans Leben.

Zu Hause wurde der Dörrautomat gefüttert, sodass er heute Morgen die ersten Apfelchips …

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… für mich bereit hielt.

Einen Apfelcrumble … hier eingangs des Backofens zu sehen …

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… habe ich gestern auch noch gebastelt.

Ein Apfelcrumble fertig Bild gibt es nicht, aber er war, bevor er in unseren Mägen landete, hübsch und vor allem lecker … ich hatte Haferflocken in den Streuseln versteckt … ich liebe Haferflocken und ich liebe Streusel.

Wochenende fertig!

 

Heute ist wieder einmal ein Tag, …

… an dem ich mir ganz gespannt beim planlosen Kochen zu schaue und gespannt bin, was es am Ende wird.

Wir haben einen Gurkensalat mit Granatapfelkernen …

Warum Granatapfel? Weil er weg musste. Weil es hübsch aussieht. Weil es tatsächlich gut schmeckt … hätte ich auch nicht wirklich gedacht, aber mein Gefühl schrie JA und es hatte recht.

Wir haben übriggebliebenen Grillkäse …

… wir haben Kartoffeln …

… wir haben Fleisch … mariniertes Fleisch …

… wir hätten noch Saure Sahne, die ich mit irgendetwas geschmacklich hätte anreichern können, wenn ich nicht so streng gewesen wäre und keine Angst vor Samunellen 😉 gehabt hätte, weil sie offen war und das MHD der 02.04.18 gewesen ist … war aber weder pelzig noch grün oder saurer als Saure Sahne …

Muss in die Küche und alles vermengeln. Der Gatte hat sich angemeldet.

Vorsätze und die Herausforderung für diese Woche

Vorsätze:

  • diese Woche und eigentlich auch alle folgenden Wochen … Betonung auf eigentlich – man muss Hintertürchen in Gebrauch halten, nicht dass sie eines Tages klemmen, wenn man sie braucht … viermal die Stöcke um die Blöcke … durch das Grün tragen
    (für heute erledigt …ich kann keinen Haken finden, darum muss die Wurzel herhalten)
  • bis nächsten Montag die Waage nicht mehr betreten (man muss sich nicht mehr quälen als unbedingt nötig und ändern tut dieser penetrante Kontrollzwang auch nichts. SO.) 
  • nicht am Heuschnupfen verzweifeln und doch noch den Kopf im Klo runterspülen, stattdessen ein Regentänzchen wagen und wenigstens auf kurzfristige Besserung hoffen (es ist dieses Jahr schon so früh so biestig zu mir, dieses Pollenzeugs)

Die Herausforderung heißt:

Kochen mit kleinem Etat … low budget zu Neudeutsch.

Die Haushaltkasse hält für die letzten acht Tage dieses Monats noch ganze dreißig Euro vorrätig. Macht dreieurofünfundsiebzig pro Tag.
Ich glaube, das wird spannend … oh! Da fällt mir ein – es kommen noch ca. fünf Euro Pfandgeld dazu. Sind wir aufgerundet bei viereuroachtunddreißig pro Tag. Sieht doch gleich viel besser aus.

Heute gibt es Senfeier mit Kartoffelpü und ein paar Erbsen für die Optik, damit es nicht ganz so Ton in Ton Beige ist. Dafür ist fast alles da.

Desweiteren stehen auf dem gedanklichen Küchenzettel:

  • Chili con Carne … (Rinderhack ist im Angebot)
  • Gnocchi
  • Hühnerherzen und Schnitzel müssen/könnten/sollten mal aus dem Tiefkühler befreit  und sinnvoll verarbeitet werden
  • es ist noch alte Pizza im Tiefkühler
  • ich könnte ein paar Insekten fangen und grillen … nein, unsere Bienen rühre ich nicht an 20180423_1153342053447470
    … die emsigen haben jetzt schon fünf Zimmer belegt. 
  • ich könnte von meinen Laufrunden ein Stück vom Rind oder Pferd mitbringen …20180423_102036
    … ein kleines Schweizer Taschenmesser habe ich. Sogar eins mit Schere dran. Könnte ich den Pony nachschneiden. Das Sichtfeld ist schon wieder sehr eingeschränkt.
  • einfach weiter bloggen … vertreibt Hunger und Sorgen

Entweder macht Hunger kreativ oder noch irrer … ich geh besser mal Flaschen wegbringen und die zu kleine Hose wegtragen …