Danke sagen

Der Gatte meinte, nachdem er den Post „Danksagung“ gelesenen hatte: „Du musst dich doch nicht bedanken.“

Doch muss ich … will ich. Ich finde nämlich, dass es verdammt wichtig ist sich bei seinen Mitmenschen zu bedanken, wenn sie etwas für einen getan oder einem etwas ermöglicht haben oder manchmal einfach auch nur danke sagen, weil sie da sind. Ein Teil des eigenen Leben sind und dieses damit bereichern.
Für mich ist das eine Wertschätzung des anderen und ich denke, es ist wichtig dem anderen zu zeigen, dass er von mir gesehen … wertgeschätzt wird. Dass das, was er tut nicht selbstverständlich ist.

Der Gatte ermöglicht mir zurzeit eine sehr bequemes Leben als nur Hausfrau. Ja, ich empfinde das Leben wirklich als sehr bequem. Denn warum sollte mich das, was ich Jahrzehnte nebenbei gemacht habe, nun als Hauptbeschäftigung in irgendeiner Art fordern/stressen? Langsam fange ich tatsächlich an, es zu genießen. Irgendwie bin ich immer mit etwas beschäftigt. Bin mir selbst genug. Vielleicht komme ich aber doch noch an den Punkt, an dem ich es schaffe mich mit mir zu langweilen. Ich langweile mich gern mit mir. Das macht mich kreativ.

Um noch einmal aufs Danke sagen zurückzukommen – ich finde die kleinen Worte bitte und danke verkommen immer mehr in unserer Gesellschaft. Nehmen ja gerne, aber danke sagen und Dinge anerkennen und nicht als selbstverständlich sehen ein klares Nein. Es reicht noch nicht mal für ein Nein danke.
Mir begegnet dieser Umstand täglich. Das allererste Mal jeden Tag um Neun, wenn ich meine Mutter anrufe. Kein bitte, kein danke, aber an allem etwas rum zumeckern.

Danke fürs Lesen!

Dem Wäschetrockner …

… bei der Arbeit zusehen zu müssen, ist noch langweiliger als bei der Waschmaschine.

Warum?

Der Trockner hat kein Bild.

Und wenn ich diesen bescheuerten Trockner nicht benutzen müsste, weil es hier keine Möglichkeit gibt Wäsche schlicht und einfach, ohne unnötig Energie zu verschwenden und die Bude bei 33° noch mehr aufzuheizen, auf eine Leine/Wäscheständer zu hängen und dort friedlich trocknen zu lassen, könnte ich schon längst weg sein und den Besuch im Krankenhaus hinter mich bringen.

Meine Mutter kommt morgen nach Hause. Auf eigenen Wunsch.

Ich bin gespannt, wie lange es dauert bis sie wieder im Krankenhaus landet. Sie hier ganz alleine kann nicht lange gut gehen. Ich habe alles bereitet … Wäsche gewaschen, gefaltet, verräumt, Kühlschrank befüllt, geputzt, Bett frisch bezogen. Mehr ist nicht drin. Um den Rest … ums Leben leben muss sie sich selbst kümmern.

Zu doof für diese Welt

Um diese einfache Tatsache zu erklären, muss ich leider etwas weiter ausholen und eine lange langweilige Geschichte daraus machen. Sonst versteht es keiner.

Ende letzten Jahres kündigte der Gatte Teile seines Sky-Abos. Anlass für diesen Schritt war mein andauerndes Herumgemaule, dass wir zwar elfundneunzig und mehr Sender haben, es dort aber doch nichts Brauchbares gibt und wir sowieso nichts davon kuckt. Frei nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Mann, hat der Gatte daraufhin Teile seines Abos gekündigt (… das Lotto spielen habe ich ihm auch schon vermiest).
Die Skys waren sogar sehr nett und entgegenkommend, sodass sich alles schneller auflöste als gedacht. Keine Sorge – Sky-Bundesliga gibt es immer noch und der Gatte und ich können Samstag gemeinsam Fußball kucken … für mich die allerbeste Möglichkeit für ein Schläfchen, sofern der Gatte mir nicht zuvorkommt und ich wegen seines Schnarchens nicht in den Schlaf komme oder wieder aus selbigen gerissen werde … 

Die abgemeldeten Aboteile vermissten wir von Anfang an nicht. Was wir irgendwann vermissten, war die Fernsehzeitung, die sich einige Zeit später nicht mehr im Briefkasten einfand, diesen nicht mehr verstopfte und augenscheinlich an einen der abgemeldeten Aboteile gekoppelt war. Eigentlich vermisste sie nur der Gatte. Ich lebe … lebte jahrelang ohne Fernsehzeitung.
Naja, an sich ist das Beschaffen einer Fernsehzeitung nicht so schwer. In einen Kiosk gehen, Zeitung aussuchen und nehmen, bezahlen und nach Hause tragen. Simpler Vorgang. Wenn da nicht die zeitliche Bindung wäre. Plötzlich ist es Freitag, die alte Fernsehzeitung ist alle und an eine neue hat keiner gedacht. Oder zu spät und die gewünschte ist nicht mehr erhältlich.
Diese Unbilden haben uns dazu bewogen eine Fernsehzeitung abonnieren zu wollen. Auf ganz wundersameweise (war es Zufall oder gar Berechnung … muhaha) war in der zu der Zeit aktuellen Fernsehzeitung so ein Schnipsel … die Möglichkeit aus einer Viertelseite durch aus- und abschneiden einen Schnipsel zu machen, den man einsenden und somit  eine Fernsehzeitung abonnieren konnten. Sogar mit der Möglichkeit einer Werbeprämie gekoppelt ohne, dass man selbst Kunde sein muss. Das fanden wir prima. Folglich habe ich den Gatten für ein Fersehzeitungsabo geworben und habe eine Prämie in Form eines Wertgutscheins kassiert.
So weit so gut und noch besser war, dass ich dieses Mal nicht alles allein ausfüllen musste. Sonst muss ich immer schreiben (angeblich habe ich die bessere Sauklaue), aber in diesem Fall hätte es blöd ausgesehen.

Eine Fernsehzeitung abonnieren ist aber nichts für Ungeduldige. Wir warteten drei Wochen, hörten nichts … beziehungsweise bekamen weder eine Zeitung, noch ein Prämie. Nach Woche vier ohne jegliche Antwort von den Zeitungsmenschen beschlossen wir keine Zeitung mehr zu wollen. Jedenfalls nicht als Abo, sondern wollten lieber unsere Fähigkeiten einer regelmäßigen und rechtzeitigen Zeitungsjagd trainieren.

Letzten Donnerstag staunte ich nicht schlecht. Denn ich hatte eine Mail von den Zeitungsmenschen im Postfach, in der sie mir mitteilten, das sie sich freuen, dass ich jemanden geworben habe und dass ich mir nun meine Prämie verdient habe. Außerdem war auf der Mail ein Link zu der Seite zu finden, auf der ich mir die entsprechenden Gutscheine aussuchen kann. Dort erwies es sich aber als so unübersichtlich, dass ich mich mit dem Aussuchen vertagt habe, weil ich den Kopf mit anderen Dingen voll hatte.
Am Freitagmorgen nahm ich die Sache dann richtig in Angriff und hatte mich nach kurzer Zeit und für meine Verhältnisse wenig Hin und Her, wie es sonst immer der Fall ist, wenn ich zu viel Auswahl habe, für Tchibo-Gutscheine entschieden. Tchibo weil ich gerade auf dem Kaffeetrip bin und weil Tchibo immer wieder Dinge hat, die man nicht brauchte, bevor man sie dort sah und eines besseren belehrt wurde. Als ich mit meiner Bestellung der Gutscheine fertig war, teilte man mir mit, dass mir die Gutscheine von Tchibo als PDF per Mail geschickt werden.

Bis heute starrte ich jeden Tag in mein Postfach und hoffte auf eine Mail von Tchibo, konnte aber keine Mail mit meinen Gutscheinen entdecken. Ja, ich weiß, ich bin nicht alleine auf der Welt. Andere wollen auch Gutscheine, aber ich bin ungeduldig und es kann doch nicht so lange dauern ein paar vorgefertigte Gutscheine rauszuschicken. Sollte in Zeiten, in denen ganz viel automatisiert ist … dieser Vorgang auch … ganz schnell gehen.
Vorhin schaute ich mir die Mail, in der mir die Zeitungsmenschen die Einlösung meines Wertgutscheins bestätigt hatten, noch einmal an, weil ich dachte, dass ich etwas falsch verstanden hätte.
Nee, ich hatte nichts falsch verstanden. Ich hatte nur meine vier Gutschein, besser gesagt die Links zu meinen vier Gutscheinen überlesen.

Ich hatte seit Tagen die Gutscheine in meinem Postfach und hätte schon völlig sinn- und haltlos shoppen gehen können!

Ich bin echt zu doof für diese Welt!

Jetzt nehme ich meinen Teig, den ich zur Gesellschaft mit in meine Zimmer genommen habe und gehe weiter backen …

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… bevor das zukünftige Toastbrot entkommt.

… das Toastbrot sagt:

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„Hör auf Korrektur zu lesen! Schenk den Menschen alle Rechtschreib-, Grammatik- und sonstigen Fehler! Kümmere dich um mich! ZackZack!!!“

Frage des Tages:

Ist es sinnvoll Sekundenkleber unter den Fingernagel zu schmieren?

Meine ehrliche Antwort:

Nein, eher nicht!

Warum ich es dann getan habe?

Meine Lieblings-Antwort auf alle Fragen, auf die ich keine vernünftige Antwort weiß:

Weil ich es kann!

 

… wenn es mir gelungen ist, berichte ich, wie man den Scheiß wieder wegbekommt … gnarf … wenigstens klebt die blöde hölzerne Badmatte nicht mehr an meinem Finger … 

Gärtnerstolz

 

 

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Wer oder was es wird, wird sich zeigen, wenn es groß ist.

Zum Geburtstag habe von einer lieben Menschin fünf Tüten mit Samen für Bienenfutter bekommen. Die habe ich alle zusammengekippt, gemischt und am Sonntag in einem großen Blumenkasten auf dem Balkon in der Erde versenkt. Und nun bin ich ganz entzückt schon die ersten Pflänzchen begrüßen zu dürfen.

Meine Rose …

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… ist ebenfalls ganz fleißig am Treiben. Auch das entzückt mich.

Weniger entzückt mich der Blick aus dem Fenster …

 

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… ziemlich dunkel düster … inzwischen mit Regen angereichert …

Ganz ähnlich ist meine Stimmung. Nein, ich regne nicht, aber mir ist dunkel düster. Der Dienstag hat mich echt mitgenommen. Damit ich es bloß nicht so schnell vergesse, kam  gestern zur Auffrischung der Arztbericht, der ziemlich dämlich ist …
Ein Bericht in dem das Wort angeblich, und das mehrfach, benutzt wird und damit nachweisliche Befunde, die vorlagen und meine Aussagen, die dadurch belegt werden, in Frage stellt, ist einfach ärgerlich … unsachlich …

Außerdem tut mir immer noch die Brust weh … wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich mir jetzt Gedanken machen und einen Arzt aufsuchen … blöder Mist!

Kleine Nachhilfestunde …

… in Sachen: Geht nicht! Kann nicht! Hab nur zwei Hände.

Ich auch, aber mit kleinen Helferlein aus anderen Haushaltsbereichen …

… klappt es auch mit nur zwei Händen.

Ja, natürlich habe ich die Klammern abgemacht, bevor ich den Brownie in den Ofen schob.

Da schwitzt er, der schokoladigste Brownie, den es gibt … 😁… hin und wieder habe ich einen Hang zur totalen Selbstüberschätzung 🙃🤣🙃