Oooooooohmmmmmmm

Ich versuche gerade mich des Gefühls und des blinden Aktionismus zu erwehren, dass die Schwester des Gatten, die morgen zum Frühstück kommt, die weißen Handschuhen anhat und mit ihrer Hilfe die Staubhöhe auf den Möbeln prüft … seufz … 👾(hat keinen tieferen Sinn…find ich einfach hübsch und niedlich – sieht in der App definitiv anders aus 🙈) 🦚 (auch hübsch und nette farbliche Ergänzung) 🕸️, weil ich davon auch noch welche beseitigen sollte … vielleicht … ich glaube, die Böden sind trocken.

Auch wenn das niemand will, …

… ist das Gefühl, dass man jetzt von unserem Mülleimerdeckel essen könnte, weil er so sauber ist, ein schönes.

Ja, Eigenlob stinkt, aber irgendwie muss man den Mief des Putzens los werden und sich selbst für weitere Putztaten motivieren … Tschaka … so oder so ähnlich.

Je feuchter man …

… den Fußboden wischt, desto länger hat man Pause, weil er erst trocknen muss, bevor man weiter machen kann.

Ich habe heute sehr feucht gewischt und somit Zeit drei Seiten …oder so… mehr zu lesen …

… ein bisschen Tee dazu wäre nicht schlecht, aber der Küchenboden ist leider auch nass. Das nächste Mal muss ich besser planen 🙃😄

Wie gut, dass ich ein Erinnermich habe …

… noch viel besser, dass ich es heute nicht nur vom Tisch gewischt vom Bildschirm gewischt habe, sondern es gelesen…richtig gelesen habe.

Da stand nämlich, dass ich um 10:15 Uhr den Termin beim Gynäkologen habe und nicht erst um 10:30 Uhr wie in meinem Kopf vermerkt. Eine Viertelstunde, die über pünktlich sein oder nicht sein entscheidet.

Ein bisschen stolz bin ich schon, dass ich innerhalb eines halben Jahres, den Termin habe ich im Mai gemacht, nur fünfzehn Minuten nachgehen. Und das auch noch trotz Zeitumstellung – toll.

Danke sagen

Der Gatte meinte, nachdem er den Post „Danksagung“ gelesenen hatte: „Du musst dich doch nicht bedanken.“

Doch muss ich … will ich. Ich finde nämlich, dass es verdammt wichtig ist sich bei seinen Mitmenschen zu bedanken, wenn sie etwas für einen getan oder einem etwas ermöglicht haben oder manchmal einfach auch nur danke sagen, weil sie da sind. Ein Teil des eigenen Leben sind und dieses damit bereichern.
Für mich ist das eine Wertschätzung des anderen und ich denke, es ist wichtig dem anderen zu zeigen, dass er von mir gesehen … wertgeschätzt wird. Dass das, was er tut nicht selbstverständlich ist.

Der Gatte ermöglicht mir zurzeit eine sehr bequemes Leben als nur Hausfrau. Ja, ich empfinde das Leben wirklich als sehr bequem. Denn warum sollte mich das, was ich Jahrzehnte nebenbei gemacht habe, nun als Hauptbeschäftigung in irgendeiner Art fordern/stressen? Langsam fange ich tatsächlich an, es zu genießen. Irgendwie bin ich immer mit etwas beschäftigt. Bin mir selbst genug. Vielleicht komme ich aber doch noch an den Punkt, an dem ich es schaffe mich mit mir zu langweilen. Ich langweile mich gern mit mir. Das macht mich kreativ.

Um noch einmal aufs Danke sagen zurückzukommen – ich finde die kleinen Worte bitte und danke verkommen immer mehr in unserer Gesellschaft. Nehmen ja gerne, aber danke sagen und Dinge anerkennen und nicht als selbstverständlich sehen ein klares Nein. Es reicht noch nicht mal für ein Nein danke.
Mir begegnet dieser Umstand täglich. Das allererste Mal jeden Tag um Neun, wenn ich meine Mutter anrufe. Kein bitte, kein danke, aber an allem etwas rum zumeckern.

Danke fürs Lesen!