Wochenstart geglückt, …

… denn der Klempner hat seine…unsere Verabredung eingehalten und stand pünktlich um 8:00 Uhr auf der Matte…an der Tür, um den Schimmel aus den Fugen an der Wand bei der Badewanne zu entfernen.
Ich hätte mich sehr geärgert, wäre dem nicht so gewesen und ich wäre umsonst früher aufgestanden und hätte völlig unnötig alles aus dem Bad geräumt.
Nun ist der Mann wieder weg, die Fugen weiß, müssen aber noch trocknen und dürfen morgen erst geputzt werden. Den Boden habe ich bereits gewischt, sodass ich während er trocknet, ein bisschen bloggen kann.

Wobei mir gerade auffällt, dass das nur ein kurzes Blog-Vergnügen wird, weil ich doch lieber schnell in die Stadt flitze und versuche noch ein p…Paar zwei Karten für eine Lesung mit dem Titel „Vom Knödel wollen wir singen“ am Donnerstagabend zu bekommen.

Wir haben beschlossen ein wenig kulturbeflissen zu sein – am Donnerstag die Lesung, am Sonntag gehen wir ins Kino und sehen uns „Phantastische Tierwesen II“ an und für den Februar haben wir Karten für Eckart von Hirschhausen in Lübeck. Die erste Wahl war Hamburg, aber war schon alles ausverkauft. Schade, ich wäre gern in die Laeiszhalle gegangen. Da war ich nämlich noch nie, aber in der Musikhalle in Lübeck war ich auch noch nicht, also alles gut.

 

Aus dem Leben einer Hausfrau

  • seit einer Woche laufe telefoniere ich dem Paket mit der Astronautennahrung für meine Mutter hinterher. Mein liebes Kind hatte versucht das Paket bei der Post abzuholen. Das misslang weil es keine Benachrichtungskarte gibt und ohne diese rücken die es nicht heraus.
    Letzten Montag rief ich die Firma, bei der ich das Zeug gekauft hatte, an und die ließen eine Beschwerde bei DHL los und veranlassten einen zweiten Zustellversuch. In der Sendungsverfolgung konnte ich sehen, dass dieser zweite Zustellversuch dreimal angestoßen wurde, aber niemand los zog, um das Paket von A nach B, sprich zu meiner Mutter zu tragen … zu fahren … was auch immer. Am 01.11. um 00:00 Uhr kümmerte man sich digital das letzte Mal um das Paket … es muss sehr schwer sein, denn auch dieser Versuch brachte das Paket nicht vom Fleck.
    Heute Morgen habe ich ein weiteres Mal mit der Firma, bei der ich das Zeug kaufte, telefoniert und meine Bestellung letztendlich widerrufen/storniert … wie auch immer. Der Mann am anderen Ende der Leitung sicherte mir zu, dass ich mein Geld so schnell wie möglich zurückerhalten würde. Er fragte mich dann noch, ob ich über den Verbleib des Paketes, wenn er es denn aufgespürt hat, informiert werden möchte. Die Idee ist zwar nett, aber da ich das Paket nicht persönlich kenne, ist mir der Verbleib inzwischen egal. Hauptsache Geld zurück und mich nicht mehr kümmern müssen.
  • weil ich so intensiv telefoniert habe, habe ich das Kassler, das ich mit ein wenig Gemüse in einen Topf gesperrt, auf den Herd gestellt und auf mittlerer Hitze angemacht hatte, vergessen. Irgendwann während des Gespräches hörte ich es in der Küche fürchterlich brodeln, sprotzen und spritzen. Inzwischen habe ich die Küche geputzt, den Boden gewischt, das Kassler köchelt auf kleiner Flamme und ich habe die Anleitung für den Herd herausgekramt und werde mich nachher mit dem Ausbau der Backofentür beschäftigen (… habe ich noch nie gemacht), damit ich die Scheiben der Backofentür putzen kann … es ist leider so viel zwischen die beiden Scheiben gelaufen … muss ordentlich …
    … man könnte ich titeln: Die Abenteuer einer Hausfrau 
  • ich hatte mich heute auf zwei Pakete gefreut. Beide werden heute nicht kommen. Die Sendungsverfolgungen sagen, dass sie sich noch jotwede – sprich ganz weit weg befinden.
    Das eine Paket ist für den Gatten und mit einer neuen Bettdecke befüllt. Das andere ist für uns beide … naja, doch eher für mich, weil ich mehr zu Hause herumhänge, in dem befindet sich eine Futtersäule für Vögel. (Das dazu passende Vogelfutter haben sie noch nicht versandt. Darum ist es eigentlich gar nicht schlimm, dass die Futtersäule heute noch nicht kommt)
    Ich wollte eigentlich keine Vögel auf dem Balkon füttern, weil ich keine Lust auf den Dreck habe – aber da mich … bzw. den Balkon regelmäßig ein Kohlmeisenpärchen besuchen kommt, um Mist Unfug zu machen – unter anderem versuchen sie ins Bienenhotel einzusteigen, was mich regelmäßig auf den Balkon oder klopfend an die Scheibe ruft, um Ordnung zu schaffen und weil außerdem fast genauso regelmäßig Herr und Frau Dompfaff vorbeikommen, habe ich mich jetzt anders entschieden.
    Da in unserem Mietvertrag nichts über das Füttern von Vögeln steht, der Nachbar unter uns ein Vogelhaus auf dem Balkon hat und viele der anderen Nachbar ebenfalls irgendwie füttern, sollte das okay sein.
  • ich habe heute zwei Fahrkarten nach Berlin für Mitte/Ende November nach Berlin zu einem halbwegs anständigen Preis erstanden. Die DB hatte mir freundlicherweise neulich Bescheid gesagt, dass für Bahncardkunden der Verkauf der „Billigtickets“ am 05.11. startet und da mich das schlechte Gewissen wieder einmal nach Berlin treibt, passte das. Ich hatte eigentlich überhaupt keine Lust, aber da sich die große Schwester auf mich freut, mich zur Praxisweihnachtsfeier eingeladen hat …

    O-Ton: „Schließlich warst du bis Ende Januar Angestellte der Praxis. Also kannst du auch kommen und ich dich steuerlich absetzen.“

    … ich bei ihr übernachte, was das Ganze dann nicht ganz so anstrengend macht, wie morgens hin und abends zurückzufahren – auch wenn man gefahren wird, ich außerdem mein Kind noch sehen und mit ihm Messer shoppen gehen werde, freue ich mich jetzt doch ein bisschen auf Berlin.
    Der Gatte freut sich bestimmt auch, dass er mich mal wieder vom Hauptbahnhof abholen darf.
    Wahnsinn, was das für ein freudiges Ereignis wird …

Genug geplaudert. Der Haushalt, das Kassler und das Spazieren gehen…Therapie gehen rufen – seit Mittwoch gehe ich regelmäßig täglich spazieren … außer Samstag. Immer eine Dreiviertelstunde bis Stunde, sprich so ungefähr drei bis fünf Kilometer. Je nachdem wie schnell ich gehe. Bekommt der Hüfte, dem Schultergürtel, dem Kopf und mir ganz hervorragend. Selbst gestern als ich überhaupt keine Lust hatte, weil ich müde, ein wenig verkatert und überhaupt war, hat es mir gut getan, mich aufzuraffen und um die Blöcke zu tragen.

Schöner wohnen …

… naja, darüber kann man streiten, aber ich finde es schön und ich finde es vor allem zweckmäßig.

Wovon die Rede ist?

Die Wand, an der mein SofaBett/BettSofa steht und mit der ich zwangsläufig kuschle, fing langsam an „speckig“ zu werden. Also sprich der Abrieb der Farbe setzte ein. Das Festsetzen des Staubes. Das was auch immer so eine Wand, mit der regelmäßig gekuschelt wird, unansehnlich macht.
Lange habe ich hin und her überlegt, wie ich dem Abhilfe schaffen könnte.

Mein allererster Gedanke war Filz, aber davon nahm ich Abstand, weil ich nicht wusste, wie ich den Filz an die Wand bekommen soll. Mir fielen nur zwei Methoden ein den Filz zu befestigen.
Kleben? Ich hasse kleben. Es kleckert und klebt immer da, wo es nicht soll, aber nie da da, wo ich es will.
Annageln? Selten doofe Idee. Jeder dritte Nagel wird krumm. Außerdem braucht man ganz schön viele und so ein Nagel ist beim Wand kuscheln nicht gemütlich.

Dann dachte ich über Farbe nach. Es gibt spezielle Schutzfarbe, aber irgendwie war das auch nicht meins.

Irgendwelchen Wallewallestoff irgendwie an die Wand pappen … elegant über irgendwas hängen und sich nachts darin verheddern? Nee, auch nicht.

Ein Brett an die Wand schrauben? Nee, zu massiv.

Alles nicht so einfach, aber dann habe ich entdeckt, dass schon jemand meine Idee hatte und diese ganz wundervoll umgesetzt hat:

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Es gibt selbstklebende Filzfliesen in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen. Ich habe mich für ganz einfache rechteckige mittelgroße Filzfliesen entschieden und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

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Total einfach anzubringen. Optisch ansprechend und und wunderbar kuschelig. Angeblich kann man sie auch rückstandlos wieder entfernen. Das habe ich aber noch nicht probiert, weil ich froh bin, dass ich sie habe. Ich hätte meine ganzes Zimmer, ach was – die ganze Wohnung mit den Fliesen bekleben können. So viel Spaß hat es gemacht die Filzfliesen anzubringen und es fühlt sich toll an.
Selbst das Raumklima hat sich durch die paar Fliesen total verändert.

Bereits getan:

  • mittelmäßig schlecht geschlafen
  • aufgestanden
  • Frühstück gemacht und dem PhiLip gesagt, wie wir unseren Kaffee wollen
  • Nachtrag, weil vorhin vergessen – Geschirrspüler entrümpelt ausgeräumt und sinnvoll das saubere Zeugs in den Schränken verkramt
  • gelesen was in der Welt passiert ist und festgestellt, dass ich mir das hätte sparen können
  • den Gatten erfolgreich aus dem Haus gewunken
  • die Blumen, die auf dem Balkon zu weit hinten stehen, um selbstständig vom spärlichen Regen benetzt zu werden, begossen

Zutun:

  • tägliches Fernpflege-Telefonat mit meiner Mutter – inzwischen getan
    … ich war am Mittwoch, als ich bei ihr war, positiv überrascht, wie gut sie sich berappelt hat – als ich sie vor sechs Wochen das letzte Mal gesehen hatte, ging so gut wie gar nichts. Sie hat sich mühsam an ihren Rollator geklammert, aufstehen, laufen, überhaupt bewegen immer nahe am Umkippen, mager. Inzwischen läuft sie in der Wohnung am liebsten ohne jegliche Gehhilfe, der Rollator steht dabei aber immer erfolgreich im Weg herum, gerade da, wo sie ihn das letzte Mal stehengelassen hat, der Notfallknopf am Band hat seinen ihm zustehenden Platz um ihren Hals verloren und wie gehant seinen Platz auf dem Nachtisch eingenommen, wo er jetzt im Ernstfall, genau wie vorher und das schon erlebt, keinen Sinn macht … keine Hilfe ist, sie hat ordentlich zugenommen. In ihrer eigenen Wahrnehmung geht es ihr aber noch genau so schlecht wie vor Wochen. Klar, muss es auch. Wenn sie zugibt, dass es ihr besser geht, hat sie das Gefühl Aufmerksamkeit zu verlieren, dass sich keiner mehr kümmern, ihre Mitmenschen die Möglichkeit hätten sich in ihrem eigenen Leben wohler zu fühlen, weil sie sich nicht mehr so viele Gedanken machen müssen, wie sie ihr das Leben nett machen und was sie ihr abnehmen können. Meine Mutter war schon immer krank, um Aufmerksamkeit und Mitleid zu bekommen und selbst nichts tun zu müssen.
  • das bisschen Haushalt und das zackzack, weil der Gatte heute früher von der Arbeit kommt … was für eine bescheuerte Arbeitswoche – nahezu jeden Tag andere Arbeitszeiten und die auch noch kurzfristig geändert … man findet keinen Rhythmus
  • einkaufen mit dem Gatten, weil er es vergnüglich findet mit mir durch die Gänge der Supermärkte zu irren
  • kochen … heute gibt aufgespießtes Iberico Schaschlik mit einer Salsa, Salat und Brot als Sättigungsbeilage
  • hier fertig zu werden, damit ich mit dem anderen Kram anfangen kann

Guten Morgen

  • es ist wunderbar düster, grau und feucht – eine wirklich angenehme Abwechslung in diesem Sommer
  • obwohl ich quasi gerade erst aufgestanden bin, bin ich schon wieder (oder immer noch?) müde – ich habe heute Nacht wieder einmal zwei Stunden die Welt bewacht
  • damit ich gleich das Bad putzen kann, habe ich mir eine große Kanne Zaubertrank gekocht – ja, tolles Wetter zum Tee trinken
  • gegen seine vom Hersteller gewollte Inkontinenz beim Ein- und Ausschalten habe ich PhiLip meine Minion-Tasse geschenkt …20180830_093950

    … weiterer Vorteil: die Laune wird morgens gleich viel besser, wenn man angestrahlt wird

  • ich beobachtete wundersame Dinge … da hockte ein dicker Mann auf der Mittelinsel schräg gegenüber von uns und zupfte mit spitzen Fingern Unkraut …DSCN4510 Kopie
    … ups! Tschuldigung! Ist aus Versehen hier reingerutzt, aber das ist das, was mein PE unter „Ausrichten und Freistellen“ versteht … alles muss man selber machen …

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    … das Häschen in der Grube hat wirklich jedes Unkräutlein einzeln herausgezupft, aber er hat gut gearbeitet. Am Ende sieht es so aus:

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    … zu weit weg für die Endkontrolle? Moment!

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    Wirklich ordentlich. Sogar das Laub an der Biegung zu Füßen des Schildes hat er weggefegt und mitgenommen in seinem orangen Auto

  • ja, in der Tat, manchmal ist das Leben zu banal, um vernünftige spannende Brösel für den Blog zu bescheren
  • um nicht länger zu langweilen … wobei ich mich gar nicht langweile … verabschiede ich mich ins Bad und putze das Klo, lasse aber noch meinen gestern unter Mühen und Plagen (Wespen) frisch bepflanzten Fensterausblick da20180830_094040

    … ja, es handelt sich um winterharte Alpenveilchen und Enzian … ganz rechts ist der Polsterphlox für die Bienen, aber der blüht erst wieder im Frühjahr – ich hoffe zumindest, dass er mir treu bleibt und wiederkommt, denn dieses Jahr blühte er sehr emsig

  • die Pflanzaktion gestern war wirklich doof … weil die Wespen mich draußen nicht in Ruhe gelassen haben, habe ich alles, unter Mühen, weil sie das auch nicht wollten, nach drinnen geschleppt …20180829_144821

    … und dort unter Deckenflutlicht, weil es durch die ausgefahrene Markise zu dunkel war, eine riesen Sauerei veranstaltet …

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    … das sind nur die schäbigen Reste. Die Endreinigung. Ich hatte zwischendurch schon geputzt … diese blöden Viecher!

  • jetzt geh ich wirklich!
  • Schönen Tag!

Hund oder Katze vs. Kaffeevollautomat

Ich hatte überlegt, ob wir uns einen Hund oder eine Katze anschaffen. Da vieles dagegen sprach, haben wir einen Kaffeevollautomaten angeschafft.
Der braucht ähnlich viel Hege und Pflege – entweder will er mit gefüttert werden … Kaffeebohnen oder Wasser oder er möchte Gassi gehen etwas los werden … Trester oder ausgespuktes ich mach mich selber sauber Wasser. Von auf uns zukommende Filterwechsel und Entkalkungsaktionen (gerade kam für PhiLip, so heißt der gute, eine Packung Kaffeefettlöser-Drops … als Belohnung, wenn er besonders lieb war … an) will ich jetzt noch nicht reden, er ist schließlich noch ganz klein neu.
So ein Kaffeevollautomat hat den Vorteil, dass man ihn spontan alleine lassen kann, wenn es uns gelüstet ein Wochenende irgendwo hin zu entschwinden oder ich mal wieder wegen einer überstürzten Ich-habe-noch-eine-Mutter-Aktion nach Berlin muss. Man muss niemanden suchen und finden der sich um das Tier kümmert, wenn man nicht da ist oder suchen und finden wohin man das Tier mitnehmen darf.
Ein weiterer Vorteil ist die nun Geschichte gewordene, von mir schon immer nicht gemochte, Kapselkaffeemaschine des Gatten.
PhiLip macht bei der Arbeit nicht mehr Krach als dieses Kapselkaffeedingens. Und er macht mir sogar netten Milchschaum. Das könnte weder Hund noch Katze.
Ich glaube, das war eine gute Entscheidung.

Eine weitere gute Entscheidung war das Auftrennen des begonnenen Häkelkleides …

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… es sah ohne Zweifel hübsch aus, machte Spaß, aber da ich keinen Schmetterling häkeln wollte (der Gatte meinte, es sehe aus wie ein Schmetterling oder eine Schleife) und es ziemlich klar war, dass ich, wenn ich an den Seiten die Länge erreicht habe, in der Mitte wahrscheinlich gerade mal am Bauchnabel bin und mir dieser Ausschnitt eindeutig zu tief gewesen wäre, habe ich die Reißleine gezogen und mich getrennt … das unvollkommene Werk aufgetrennt.

Stattdessen habe ich zu den Stricknadeln gegriffen …

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… und verarbeite die Wolle jetzt strickender Weise.
Ja, es ist dieselbe Wolle. Die Farben auf dem unteren Bild sind ungefähr richtig. Ob es ein Strickkleid wird, weiß ich noch nicht. Vielleicht wird es nur ein Oversize-Pulli. Vielleicht wird es auch beides. Genug … fast genug Wolle hätte ich, da dieses „Kordelgarn“ wunderbar fluffig leicht und weich ist, eine Lauflänge von 175m/50g hat und mit NS 6 verarbeitet wird und häkeln deutlich mehr Garn verbraucht. Ich glaube, fabriziere einen groooooooßen, gemütlichen Pulli, der in keine Jacke passt und aus dem Rest mache ich ein Tuch. Die Wolle ist trotz hohem Wollanteil so unwollig, dass selbst ich Wollmimose, damit klar komme.

Eine weitere gute Entscheidung war das Abschneiden meiner  Fenchelblütenstände und ihre Einlagerung in die Schale, die ich unnützer Weise vom Ausflug, den ich mit dem Kind zu seinem Vater an der Ostsee gemacht hatte, aus einer Kirche mitgebracht habe …

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Den Fenchel hatte ich eigentlich für die Bienen gepflanzt. Der eine ist richtig schön geworden …

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… groß, üppig blühend und gut riechend. Leider gingen die Bienen nicht ran, weil der Fenchel immer voller Wespen war …

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Sehr, sehr lästig, weil die Wespen mehr denn je der Meinung waren, dass der Balkon ihrer ist. Draußen sitzen war unmöglich … fiel es wenigstens nur noch halb so unangenehm auf, dass man wegen der Hitze sowieso nicht draußen sitzen konnte s6vhaha.

Gestern hatte ich die Nase voll und habe mich mutig nach draußen gewagt und meinen Fenchel gefällt und in Vasen verteilt. Den Wespen missfiel diese Aktion eindeutig. Sie flogen danach äußerst aggressiv auf dem Balkon herum. Störte mich aber nicht weiter. Ich wollte sowieso nicht raus. Zu frisch. Genau wie heute. Heute war ich sogar so großzügig zu mir, dass ich in meinem Zimmer die Heizung angemacht habe.
Licht ist auch an. Die Düsternis war nicht auszuhalten. Warum kann das Wetter eigentlich nichts zwischen den Extremen? Von über 30° auf 13°-14° binnen drei Tagen ist schon etwas heftig. Umgekehrt ist/war es genauso heftig.
Und von Dauersonne an, auf Dauersonne aus, ist auch doof.

Genug gemault. Ich geh mich jetzt als selbstständige … ja, selbst und das ständig …  Hausfrau nützlich machen.