Weniger ist mehr …

… heißt es so schön.

Da ich bei den meisten Sachen mit dieser Aussage konform gehe, habe ich beschlossen, dass das weniger ist mehr auch auf meine Person … mein Körpergewicht…meine Körperfülle…mein Körperwachstum zutrifft und fresse seit Dienstag …

(eigentlich wollte ich Montag schon starten, aber da überkam im Laufe des Kalorien zählenden Tages die Fresssucht und somit misslang der Start am Montag – ich habe aber tapfer bis zum Ende des Fresstages gezählt … nein, das macht nicht weniger dick, führt einem aber manches ziemlich genau vors Auge…vor den Schweinehund, den verfressenen – ich bin das nämlich eigentlich gar nicht, das ist der fiese Schweinehund der meine Rundungen auspolstert (so schlecht können die Zeiten gar nicht werden, dass ich das von alleine aufzehre))

… die Hälfte. Genauer gesagt stehen mir 1170 Kalorien pro Tag zu, damit ich pro Woche 500g abnehme. Was so viel heißt wie: In 12 Wochen bin ich wieder rang und schlank. Jedenfalls in der Theorie.

Damit das Kalorien zählen nicht so mühsam ist, habe ich mir die Yazio-App aufs smarte Phone geladen. Eine wirklich feine App. Leicht zu bedienen und mit einer fantastisch großen Datenbank. Seit gestern bin ich sogar Pro-Mitglied. Nun habe ich Zugriff auf die Rezepte, den Coachbereich und eine größere Nährwertaufschlüsselung der Lebensmittel . Was ich aber gar nicht so wichtig finde. Mir war es in dem Fall wichtig die Arbeit, die in dieser App steckt, zu honorieren. Man muss nicht immer alles umsonst haben und dsomit andere Menschen für umsonst arbeiten. Mal ehrlich: Was sind 20 Euro im Jahr?
Rein theoretisch spare ich die sowieso ein, weil ich jetzt weniger esse … so ungefähr ;O)).

Die letzten beiden Tage war ich total motiviert und fast in meinem Kaloriensoll …

Vorgestern gab es zum Beispiel für mich zum Mittag eine riesengroße Schüssel Griechischen Salat …

… der hat so satt gemacht und hatte so wenig Kalorien, dass ich die Hälfte schon wieder verbrannt hatte, nachdem ich alle Zutaten in die App eingegeben hatte.
Zum Abendessen gab es Hähnchenfrikadellen, Farmergemüse und Hirse. Figurfreundlich und lecker. Dem Gatten hat es auch gemundet. An sich nicht ungewöhnlich. Da es so etwas regelmäßig eh regelmäßig bei uns gibt.

Mein gestriges und heutiges Frühstück sah so aus …

… Hafer- und Sojaflocken mit Joghurt, Zimt, Ingwer, Kakao, Ahornsirup und Obst. Heute gab es TK-Beeren, die auf dem Bild noch am Auftauen waren. Gestern gab es Birne. Ich liebe Haferflocken und dieser Frühstücksschlamm macht mich lange satt.

Gestern Abend gab es Zucchini-Pancakes, geräucherten Thunfisch und Meerrettich-Frischkäse-Joghurt-Dip. Die Pancakes waren das erste Rezept aus der App und arg verbesserungsbedürftig. Die erste Fuhre Pancakes ist auseinander gefallen, sodass wir so etwas ähnliches wie einen Zucchini-Kaiserschmarrn oder ein Zucchini Rührei hatten. Nach Zugabe von ein wenig Buchweizen- und Maismehl klappte es auch mit den Pancakes. Geschmacklich war der Pancake-Bruch allerdings besser.

Zwischendurch, oder andere würden sagen mittags, gab es gestern für mich eine Hähnchenfrikadelle vom Vortag, eine halbe Schlangengurke, körnigen Frischkäse und ein Stück Möhrenkuchen (das war wirklich schwer, weil der Möhrenkuchen soooooooo lecker ist … dem Gatten habe ich heute den Rest mit zur Arbeit gegeben, damit ich nicht mehr in Versuchung gerate).

Ich muss wirklich nicht darben. Bisher hat es abends auch immer für ein Bier und Schokolade gereicht … aber auch nur, weil ich mich und meinen Bauch nach draußen und um die Blöcke trage.
Das fiel mir in den letzten beiden Tagen nicht schwer, weil das Wetter ganz hübsch war. So hübsch, dass es zum lange Schatten werfen …

… gereicht hat.
Aber nicht nur das Wetter war mir wohlgesonnen. Die Natur hat auch das eine oder andere zu bieten. Zum Beispiel …

… hübsch gelbe Baumpilze. Ganz frisch.

Das erste Grün wagt sich nach oben …

… und irgendjemand, ich vermute die darunter wohnenden Goldfische, schreibt seltsame Botschaften ins Eis …

Ansonsten ist es noch recht kahl …

… aber mit ein bisschen blauen Himmel und ein paar Wolken ist auch das sehr hübsch …

Weniger ist eben oftmals mehr.

Dank meiner üppigen, schnellen Spaziergänge wurden auch die Sünden kompensiert und die Waage strahlte mir heute 500g weniger entgegen. In nur zwei Tagen ist das sehr, sehr fein. Das wird nicht so weitergehen, aber als anfängliche Motivation großartig.

Obwohl bei Blogbeiträgen, wenn ich sie denn schreibe, mehr eindeutig besser als weniger zu seien scheint, muss ich jetzt los. Zusatzkalorien erlaufen. Damit es heute Abend zumindest für die Schokolade reicht. Die Tafel ist bald alle und dann kann ich auch mit dem abendlichen Schokoladefressen abschließen. Aber so Schokoladenreste im Kühlschrank kann ich gar nicht übersehen nicht essen.

P.S. Zum Thema Versuchung … heute Nachmittag gibt es bei mir Bananenmuffins … einen…vielleicht auch zwei (sind ja so klein und haben nur 80 Kalorien)

… heute mit viel Dampf gebacken.
Fertig sehen sie so aus …

Ich bin gespannt wie sie schmecken. Der Teig war lecker. Etwas zu süß. Obwohl ich schon weniger Honig genommen habe als im Rezept angegeben und die Bananen noch nicht vollreif waren. Hier sind auch wieder meinen geliebten Haferflocken, die mich lange satt machen drin. Und zwei Eier, die machen auch lange satt.
Ich mag eigentlich überhaupt keine Bananen. Allenfalls verbacken oder als Bananenchips. Das kracht so schön beim Kauen. Die Bananenchips sind gerade in Arbeit …

… zwei Etagen …

… ca. 380g Frischgewicht. Mal sehen wie viel am Ende davon übrig bleibt.

Jetzt aber los.

Ja, der Betrag enthält Werbung! Unbezahlte, also von mir selbst bezahlte Werbung.

P.P.S. Heute Abend gibt es Spaghetti Vongole – mit ganz viel Parmesan für mich. Passt ins Kalorienbudjet.

Oooooooohmmmmmmm

Ich versuche gerade mich des Gefühls und des blinden Aktionismus zu erwehren, dass die Schwester des Gatten, die morgen zum Frühstück kommt, die weißen Handschuhen anhat und mit ihrer Hilfe die Staubhöhe auf den Möbeln prüft … seufz … 👾(hat keinen tieferen Sinn…find ich einfach hübsch und niedlich – sieht in der App definitiv anders aus 🙈) 🦚 (auch hübsch und nette farbliche Ergänzung) 🕸️, weil ich davon auch noch welche beseitigen sollte … vielleicht … ich glaube, die Böden sind trocken.

Auch wenn das niemand will, …

… ist das Gefühl, dass man jetzt von unserem Mülleimerdeckel essen könnte, weil er so sauber ist, ein schönes.

Ja, Eigenlob stinkt, aber irgendwie muss man den Mief des Putzens los werden und sich selbst für weitere Putztaten motivieren … Tschaka … so oder so ähnlich.

Ich habe ein neues Auto!

! Achtung! Es folgt Werbung, weil man bestimmt irgendwo etwas hinweisendes erkennen kann !

Es ist grün.
Es ist fabrikneu.
Es ist umweltfreundlich. Nahezu frei von Emissionen.
Es ist leise.
Ein Zweitakter.
Mit Anhängerkupplung.
Mit Klimaanlage.
Ein Raumwunder mit kleinem Wendekreis.
Ein Porsche.





Ääääähmmmmm…das ist der falsche… das ist mein Porsche:

… ein Hackenporsche …

Da ich hier eigentlich alles zu Fuß erledige, ist das eine wirklich sinnvolle Anschaffung. Endlich hat das Schleppen ein Ende. Ich hoffe Schultern, Hüfte und Knie danken es mir.
Ich könnte natürlich jeder Zeit das Auto nehmen und damit einkaufen fahren, aber ganz ehrlich – ich finde es albern für eine Strecke, die mit dem Auto vielleicht fünf Minuten dauert, das Auto zu nehmen.
In den etwas freundlicheren Jahreszeiten nehme ich das Fahrrad und meine Mary-Poppins-Fahrradtaschen, in die so unglaublich viel reinpasst und bin damit sehr glücklich und brauche das Auto nicht.
Im Winter war es bisher immer blöd und ein ziemliche Schlepperei. Aber das ist jetzt vorbei.

Gestern war ich mit Dieter das erste Mal shoppen.

Das war sehr cool und sehr entspannend. Einfach das Gewünschte (und noch ein bisschen mehr) in den Einkaufswagen einwerfen. Dieter karrt das schon nach Hause. Und das auch noch ganz leicht und leise.
Dank der Anhängerkupplung, die natürlich nicht so heißt, sondern sich HängFix nennt, muss ich mir auch nicht überlegen, wo ich Dieter während des Einkaufs lasse. Dieter hängt sich einfach an den Einkaufswagen. Wirklich praktisch. Allein dafür könnte ich ihn knutschen.

Dieter fässt 60L und man könnte sich seine Tasche auch auf den Rücken hängen, weil sie auch als ein Rucksack zu verwenden ist.
Dieter hat ein 15L Thermofach. Echt schnuckelig für Tiefkühleinkäufe.

Bevor wir einkaufen gefahren sind, hat Dieter ohne Probleme sein wirklich großes Reisekleid …

… inklusives des üppigen Füllmaterial freudig …

… beim Altpapiercontainer abgeliefert.

Ja, er hat ein bisschen Maulsperre gehabt, aber ich mit meinen kurzen Armen viel mehr mit dem Riesenkarton zu kämpfen gehabt.

Ich bin ein bisschen traurig, dass ich heute nichts einkaufen muss, sondern nur in den Buchladen meiner Wahl muss, um das gestern gekaufte E-Book, dass sich nicht herunterladen lässt, zu reklamieren. Dieter dafür aus seiner Ecke zu holen, wäre ein wenig überdimensioniert.

Und falls sich jetzt jemand fragt, warum der Shopper Dieter heißt: Ich hatte mal einen Freund, der Dieter hieß. Dieter war immer freundlich, hilfsbereit und tat alles, worum man ihn bat und manchmal auch noch ein bisschen mehr, was zugegebenermaßen manchmal auch etwas lästig war. Aber alles in allem war Dieter praktisch…nützlich…nett…liebenswert…
Meine Schwester hatte auch einen Dieter, der ähnlich gestrickt war. Schon damals waren wir der Meinung, dass jeder einen Dieter haben sollte und da wir der Meinung sind, dass jeder einen solchen Shopper haben sollte, lag es nahe meinen Dieter zu nennen.

Je feuchter man …

… den Fußboden wischt, desto länger hat man Pause, weil er erst trocknen muss, bevor man weiter machen kann.

Ich habe heute sehr feucht gewischt und somit Zeit drei Seiten …oder so… mehr zu lesen …

… ein bisschen Tee dazu wäre nicht schlecht, aber der Küchenboden ist leider auch nass. Das nächste Mal muss ich besser planen 🙃😄