Rückblick-Gebrösel

Die vergangenen zehn Tage waren mit ganz viel Leben angefüllt. Um direkt darüber zu bloggen hat die Zeit nicht gereicht oder die Lust gefehlt.

  •  zuerst war mein Geburtstag mit 1. Hochzeitstag und Schwesterbesuch. Das war fein. Sogar so fein, dass die große Schwester angedroht hat, ab jetzt alle vier Wochen zu kommen. Als sie sich in Richtung Zug aufmachte, war sie schon bei alle drei Wochen (wenn die Drohungen schlimmer werden, werde ich dafür sorgen, dass man ihr die Bahncard entzieht ;O)) )
  • beim Sonntagsfrühstück mit der großen Schwester und dem Gatten stellte ich mit Schrecken fest, dass ich im Unterkiefer einen dicken Knubbel habe. Der war mir neu und die von der Zunge gefühlte Größe war wirklich beeindruckend. Nachdem ich mich und meinen Herzschlag beruhigt hatte, bewarte ich stillschweigen und verbrachte einen schönen Tag mit den beiden. Abends hatte ich dann das Gefühl der Knubbel wäre größer geworden. Während ich den Mund großzügig mit Weißwein spülte, überlegte ich mir, was zu tun sei und entschloss mich weiterhin stillschweigen zu bewahren, reicht wenn ich mir Sorgen mache und am nächsten Morgen versuche einen Zahnarzttermin zu bekommen … ich hatte zwischendurch vorsichtig gegoogelt, aber ich fand nicht das passende und das meiste, das ich fand, gefiel mir als Diagnose nicht …
  • der erste Zahnarzt den ich am Montagmorgen um kurz nach acht anrief, hatte Urlaub bis nach Ostern. Er verwies aber auf einen Kollegen, den ich rief ich an und bekam netterweise für 16:00 Uhr einen Termin …
    … um 16:00 Uhr versicherte mir der Mann glaubwürdig, dass ich den Knubbel schon immer habe und auf der anderen Seite auch einen hätte – stimmt, andere Seite habe ich auch einen, der ist aber wesentlich kleiner und bis Sonntag kannte ich weder den einen noch den anderen, aber er hat recht, ich muss die Dinger schon immer haben … die Dinger heißen Torus mandibularis. Das sind knöchernde Wülste. Fünf bis acht Prozent der Bevölkerung schmücken ihren Mundraum damit. Gibt es auch oben am Gaumen. Harmlos so lange man keine Prothese braucht. Dann könnten sie stören und müssten entfernt werden – da wird es dann unangenehm.
    Auf jeden Fall schön, dass ich immer wieder etwas finde, was nur wenige haben *dieaugenverdreh*
  • dann kam die Mammographie im Mammobil. Die war wie jede andere Mammographie nur in kleiner … also die Räumlichkeiten waren kleiner … viel kleiner, ein bisschen bedrängend kleiner. Damit ist meine Neugierde befriedigt und eigentlich muss ich da nicht mehr hin
  • als nächstes kam mein Kind. Das war fein.
    Durch das schlechte Wetter hat es nur für zwei große Spaziergänge, …

    20180329_103438_01… immerhin waren wir die ersten, die ein bis dahin unbetretenes Land erorberten …

    gemeinsames Backen, Kochen und Filme kucken gereicht. Und natürlich sich körperlich nah sein. Gedanklich sind wir das natürlich sonst auch. Ich sicherlich mehr als er, aber das ist okay. Schließlich bin ich die Klucke, er das Küken.

  • nächste Station Ostern. Völlig unspektakulär. Ohne Suchen und Finden. Ohne andere Menschen. Nur der Gatte und ich und kein einziges Osterei.

Aber ich buk. Ich buk eine Zitronentarte …

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… ich besitze keine Tarteform.
Ich brauche und will keine Tarteform.
Es ist auch zu vermuten, dass es mir selbst beim Vorhandensein einer Tarteform nicht gelungen wäre, ein schönes Gitter zu legen … der Puderzucker verdeckt die meisten Unzulänglichkeiten. Darum durfte er überhaupt nur auf die Tarte.
Lecker war sie auf jeden Fall …

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Ich bekam sogar etwas zu Ostern …

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… eine wunderschöne Bauernhortensie, die ich gestern, als es endlich nicht mehr ganz so kalt und zur Abwechslung sogar sonnig war, umgetopft und auf den Balkon gestellt habe, …

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… der nun hoffentlich endlich frost- und schneefrei bleibt …

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… manches hält sich zäh, aber es wird. Und weil es wird und die weiteren Aussichten ganz gut sind, habe ich gestern auch noch meine Rose ausgepackt …

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… und beschnitten und hoffe nun, dass sie mir genauso schöne, bienefreundliche, weil offene Blüten …

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… schenkt wie letztes Jahr.

Jetzt hoffe ich, dass hier bald mal die Sonne rauskommt, wie versprochen, damit ich ein bisschen rauskomme. Ich muss noch mit mir verhandeln, ob ich die Füße oder die FahrRatte nehme, um mich zu bewegen.