Silvester

Ja, doch schon.

Ich sitze hier, genieße die miese Aussicht …

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… es stürmt, regnet und ist von hell weit entfernt, aber gut … wenn es so bleibt hält sich die Knallerei heute Nacht wenigstens in Grenzen … und damit ich bei dem Ausblick nicht depressiver werde als unbedingt nötig, muss ich meinen Blick nur etwas wenden. Dann werden die Aussichten eindeutig besser …

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So gesehen kann das neue Jahr kommen.

Körperlich bin ich zwar in der neuen Heimat angekommen, aber der Rest hinkt doch noch etwas hinterher. Die Kontrolle über mein Kind  Mein Kind fehlt mir schon sehr. Ich hoffe, ich fehle ihm nicht genauso. Das wäre blöd und fürs Lebensgefühl nicht schön. Außerdem plagt mich das schlechte Gewissen … schließlich geht man als treusorgende Mutter und Tochter nicht einfach so …  es ist wirklich nicht einfach und so schon gar nicht.
Zum richtig Auspacken und Einrichten hat es noch nicht gereicht, aber ich habe Zeit und bisher habe ich alles Gesuchte gefunden.

Ich wünsche allen, die heute an meinen Buchstaben vorbeihuschen, einen guten Rutsch!

Kommt gut in 2018 an!

Lass euch nicht das Feuerwerk feucht werden oder gar wegwehen … mich kriegt heute niemand nach draußen.

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Ha! Ich bin gut!

Ich kann sogar aus der Ferne den Gatten beschäftigen.

In der obligatorischen Morgenmail regte ich an, dass er doch die Bettwäsche und die Handtücher an die Waschmaschine verfüttern könnte. Wenn er dies heute früh in die Wege leiten würde, wäre der Trockenvorgang so rechtzeitig beendet, dass er die Wäsche noch abnehmen und wieder in der Schrank kramen kann, bevor er sich morgen auf den Weg in den goldenen Osten zu den Weihnachtsfeierlichkeiten macht.
Er nahm diese Herausforderung an.

Gestern jagte ich ihn in mein Zimmer und lotzte ihn via Telefon durch meine Kisten, weil er mir noch etwas mitbringen muss, wenn er Heiligabend hier aufschlägt. Ging prima … fein, dass ich mich so gut ihn meiner gepackten Unordnung auskenne.

Vorhin wurde in mir der Wunsch nach Beschäftigung wach. Also schickte ich den Gatten via WhatsApp in mein Zimmer. Dort sollte er die GeschichtenWürfel aus dem Regal neben meinem Tisch nehmen, auspacken, würfeln und mir das Ergebnis per WhatsApp schicken. Hat er auch getan … das Ergebnis:

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Jetzt muss ich mich nicht mehr langweilen, sondern kann Geschichten schreiben und der Gatte ist mit  >>Warten-ob-mir-etwas-einfällt<<  beschäftigt.

Gerade eben schickte ich den Wunsch nach Schütteln meines GlitzerEinhorns an den Gatten. Postwendend kam dies …

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… mit dem besten ♥Grüßen vom GlitzerEinhorn zurück.

Ich lass den Gatten in der Ferne jetzt mal ein bisschen alleine seinen Kram machen, gehe einkaufen und überlege mir unterwegs, womit ich ihn nachher beschäftige.

Postkarte

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Mein Morgenkaffee … alles anders … nicht wie sonst im Espressokocher gebraut, sondern gequetscht. Andere Tasse … auch schön groß, aber mit zu breitem Rand … erhöht die Sabbergefahr beim Trinken, aber der Michschaum ist wie immer … schön luftig leicht und üppig.

Das nicht mehr kleine Kind war gestern ganz entzückend und hatte mir als ich kam schon mein Bett gemacht … die Matratze hingelegt. Sogar vorher Staub gesaugt.

Ich bin sogar nicht ganz alleine hier. Der hier …

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… passt auf mich auf. Der namenlose GlasZwergEulerich sieht nur mürrisch aus, ist es aber nicht.  Wir haben uns heute Nacht prima unterhalten … zwei Nachteulen unter sich auf Campingurlaub. Unter anderem unterhielten wir uns darüber, dass uns zu Ohren gekommen ist, das bald Weihnachten ist. Wir haben lange in uns hineingespürt und festgestellt, dass das ein Irrtum sein muss. Uns ist so gar nicht weihnachtlich …

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Schon Montag …

… und in ein paar Stunden bringt mich hoffentlich ein ICE (es wäre schön, wenn sich die Bahn inzwischen in ihrem neuen Fahrplan zurecht findet und die Züge mal wieder pünktlich fahren würden) nach Berlin, wo ich dann die letzte Woche hinter mich bringe.

Dank meiner geschickten Packweise habe habe ich alle Umzugskartons, außer die beiden, die sowieso in den Keller sollten, weil ich ihren Inhalt eigentlich nicht mehr brauche, aber noch aufheben muss, habe ich alles ausgepackt.
Nein, das heißt nicht, dass ich fertig bin. Das heißt nur, dass ich die grünen Kisten, in die ich alles gelegt und dann in die Umzugskartons gestellt hatte, aus den Umzugskartons genommen und hübsch in Regal und Schrank verteilt habe. Die Aktenordner (meine Meldebestätigung habe ich brav abgeheftet, ohne sie erst monatelang in der Ablage zwischen zulagern, wie ich es sonst tue … aber einfach nur, weil es noch keine Ablage zum Verstauben gibt) stehen schon da, wo sie hinsollten. Die Bücher sind verstaut dekorativ angerichtet.
Es ist alles so weit, dass keiner mehr über etwas stolpert und das Kind kann es sich, wenn wir am 1. Weihnachtsfeiertag alle drei hier gemeinsam aufschlagen, in meinem Zimmer gemütlich machen.
Einen USB-Stick habe ich auch schon ausgegraben.
Fürs Essen hier zu Weihnachten ist alles, bis auf den frischen Kram, das macht der Gatte bevor er am Freitag aufbricht, besorgt und eingefroren.
Somit ist der für dieses Wochenende gesetzte Plan erfüllt.

Ein im Glitzer stehendes, debil schauendes Einhorn …

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… gab es vom Gatten zum offiziellen Einzug.

Hach! Es kuckt so schön doof und hat gaaaaaaanz viel blauen Glitzer. Das entzückt selbst mich und ich habe es eigentlich weder mit Einhörner, noch mit Glitzer so wirklich.

Meine Pläne für den Umzug waren gut und alle haben sich daran gehalten. Das war sehr fein und machte die Pläne nahezu perfekt. Um 15:25 Uhr haben wir den Transporter hier vor Ort schon wieder abgegeben … was mich ziemlich froh machte. Wir kamen zwar wirklich gut zurecht miteinander, aber auf Dauer ist er mir dann doch zu groß, zu laut und immer darauf angewiesen sein, dass man beim Rückwärts fahren eingewiesen wird, ist doof. Die Sache mit dem passenden Parkplatz,  schließlich wird der freie Parkraum immer weniger, weil es immer mehr Autos gibt, kommt auch noch dazu. Ich wollte ihn dann also doch nicht behalten.

Fünf Kartons und die Tüten mit den Deko…aufdemSofaindenRückenstopfKissen und meiner Decke habe ich gestern noch ausgepackt und mehr oder weniger ordentlich verräumt. Dann war ich platt und um neun im Bett verschwunden, um dann doch nicht schlafen zu können. Klarer Fall von noch nicht angekommen. Außerdem quälen mich seit gestern Mittag furchtbare Kopfschmerzen … Tabletten resistente Kopfschmerzen, die Dinger, die nicht mal liegend Ruhe geben, sondern den Druck des Kopfkissen als sehr unangenehm und Schmerz herausfordernd finden. Blöd.

Jetzt muss ich eilen. Ich muss mich ummelden. Bald hat Berlin einen Einwohner weniger.