Herzlichen Glückwunsch!

Holen Sie schon mal die Eisentabletten heraus! Sie haben eine Blutung gewonnen!!

Danke! Ich bin sehr glücklich und fühle mich geehrt!

Nichtsdestotrotz und habe mir überlegt, dass ich, damit mir in der Zwischenzeit nicht langweilig wird, Wetten auf das Ende oder Nichtende der Blutung entgegennehme … mimimimiiiiiii… doof das – hab keine Lust!

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Neuer Morgen, neuer Versuch

Ich sitze wieder auf dem Balkon, habe das Bitte nicht stören – Schild an den Balkon gehängt und versuche die feuchte (soll ja angeblich gegen Falten helfen, wenn man Dinge in die feuchte Luft hängt) Morgenkühle (20° … man wird genügsam) zu genießen. Das momentane Wetter schafft mich. Die Schwüle, die Wärme alles nichts für mich. Seit Tagen habe ich Kopfschmerzen, wälze mich nachts schlaflos im Bett hin und her, weil mir die Knochen und Gelenke weh tun, es viel zu warm ist. Morgens steige ich aus dem Bett und bin so steif wie eine 100 Jährige. Außerdem habe ich schon wieder soviel Wasser eingelagert, dass  ich aussehe wie eine wandelnde Wasserbombe. Ich hasse. Freundlicher ausgedrückt – Ich bin ein wenig unleidlich.

Der Besuch des Optikers gestern war in erster Linie schweißtreibend (was war es warm in dem Laden – Personal und Kunden sassen mit schweißnassen Haaren da, wischten sich, zuerst verstohlen, den herabrinnenden Schweiß ab), in zweiter Linie teuer, aber erfolgreich.
Die alte Brille hat mir der gute Mann sofort repariert … repariert ist falsch, das hätte länger gedauert. Da sie dieses Gestell noch einmal da hatten, hat er flugs meine Gläser in das neue Gestell getan. Hach, wie war es schön, die Welt wieder in ihrem vollen SchweißGlanze sehen zu können.
Nach dieser schnellen Ich-repariere-mal-eben-ihre-Brille-Aktion schritten wir zum Sehtest nach hinten. Inzwischen haben sie noch ein weiteres Gerät und können nun auch den Augendruck und noch irgendwelche Dinge messen. Fein, die Messungen sagten zum einen, dass an sich alles gut ist, ich aber leider schon wieder einen Ticken „blinder“ geworden bin („Och, da haben Sie noch viel Zeit. Mitte Sechszig kommt es zum Stillstand.“, meinte der junge Mann, als ich ihn fragte, wann das endlich aufhört). Der anschließende Sehtest, um die genauen Werte zu ermitteln, war dann durch Klima erschwert … „Ja, ich glaube, das ist besser, aber genau kann ich es nicht sagen, weil das Glas schon wieder beschlagen ist.“  Nervig, aber nicht zu ändern. Irgendwann waren wir durch und in ca. vier Wochen kann ich die neue Brille abholen. Da ich mich für dünnere Gläser entschieden, weil ich inzwischen in der Nähe so schlecht sehen kann, dass die Gläser sehr dick werden würden,  was zum einen nicht wirklich hübsch aussieht und zum anderen die Brille unnötig schwer macht, muss ich mehr zahlen als den Angebotspreis.
Tja, wer nicht aussehen will, als schwimmen seinen Augen im Fischglas wer schön sein will, muss zahlen.